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    50 freiwillige Flüchtlinge

    50 freiwillige Flüchtlinge

    Gemäß einer Vereinbarung dürfen Asylwerber in Südtirols Gemeinden Freiwilligenarbeit leisten. Für 50 Flüchtlinge wurde bis jetzt eine Tätigkeit gefunden.

    Bereits im Jahr 2014 hat das Innenministerium die Voraussetzungen für die Freiwilligenarbeit von Asylwerbern erteilt. Die Asylwerber müssen die Bereitschaft zur Übernahme einer Tätigkeit freiwillig kundtun und auf unentgeltlicher Basis ausführen. Die öffentlichen Körperschaften und in erster Linie die Gemeinden können die Arbeiten und Tätigkeiten, die erledigt werden sollen, benennen und anbieten. Die Freiwilligenarbeit in Südtirol findet in folgenden Bereichen statt:

    • – Straßen und Gehwege sauber halten;
    • – Schneeräumung;
    • – Beschilderung instand halten, reinigen;
    • – Pflege von öffentlichen Grün;
    • – Hilfe am Recyclinghof;
    • – Hilfe bei Mülltrennung;
    • – Hilfe bei Arbeitsrehabilitationsdienst;
    • – Unterstützung von Schulen;
    • – Unterstützung von Senioreneinrichtungen;

    Die Möglichkeit der Freiwilligenarbeit muss – laut Vereinbarung – in jedem Fall der Allgemeinheit zugutekommen. Eine Landtagsanfrage der Freiheitlichen sollte Licht ins Dunkel bringen und Details zur Freiwilligenarbeit erschließen. Nun liegen die ersten  Ergebnisse vor.

    Mit Stichtag 31. März 2016 waren 870 Personen in den Flüchtlingsunterkünften in Südtirol untergebracht. Von diesen 870 Personen wurden im Zeitraum März/April 2016 50 Personen zu einer Freiwilligenarbeit verpflichtet, einige davon in Rotation.

    Die Asylwerber werden in Bereichen eingesetzt, die kein Spezialwissen erfordern. Bei ihrer Freiwilligenarbeit stehen sie unter der Aufsicht eines Tutors der jeweiligen Körperschaft, wo die Asylwerber eingesetzt werden. Grundsätzlich können alle Südtiroler Gemeinden ihr Interesse an der Freiwilligenarbeit der Asylwerber bekunden. Diejenigen Gemeinden, wo sich ein Asylheim befindet, haben jedoch Vorrang.

    „Die nun vorliegende „Erfolgsbilanz“ ist verbesserungswürdig“, finden die Südtiroler Freiheitlichen. Auf Seiten des Landes weist man darauf hin, dass es „nicht immer einfach ist, geeignete Möglichkeiten für die Einsätze zu finden, da sehr viele Tätigkeiten bereits professionell abgewickelt werden und eine entsprechende Begleitung der Einsätze notwendig ist.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (10)

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    • franz

      Wie heute 27.06.2016- 12:00 “ rai radio südtirol“ berichtet, haben sich von den 800 Flüchtlingen die sich zur Zeit in Südtirol befinden nicht einmal 6% bereit erklärt eine Arbeit anzunehmen.
      Das erklärte Blaas- von den Freiheitlichen auf einer Pressekonferenz.
      Irgendwie auch verständlich wozu auch .Sie sind ja bereits gut versorgt. Unterkunft Essen TVC Internet- IPHON mit aufgeladener Sim Card von der Caritas usw. und Bares.
      Jeder normale Bürger muss dafür mindestens 8 – 12 Stunden /Tag 5Tage die Woche zum Teil schwer arbeiten.

      • franz

        Lieber wie arbeiten, schlagen sich diese Trottel gegnseitig die Köpfe ein, wie gestern im Bahnhofspark. Stol.it hat darüber berichtet..
        Oder sie beschäftigen sich mit Drogenhandel oder Frauen vergewaltigen usw. doch nicht arbeiten.
        Wenn diese Trottel arbeiten wollten, dann könnten sie das ja auch in ihrer Heimat.

    • andreas

      @franz
      Solltest du Hilfe benötigen um deinen Verfolgungswahn los zu werden, ich kann dir die Nummer einer hervorragenden Therapeutin geben und keine Sorge, ist eine sehr hübsche Einheimische 🙂

    • franz

      Andreas im Gegensatz zu Dir bin ich Realist.und kein naiver Gutmensch.
      Ich würde Dir einen Therapeuten empfehlen, der Dir hilft Deinen Realitätsverlust zu behandeln.

    • franz

      Immigranten die arbeiten wollen, können sich ja eine Arbeit suchen, und mit den Geld was sie damit verdienen können sie sich Wohnung, Esse, IPHON usw. selbst bezahlen wie jeder normale Bürger auch.
      Mit diesen System nehmen diese Immigranten anderen die Arbeit weg und werden dann auch noch mit dem Wohlfahrtssozialhilfesystem unterstützt..

    • franz

      Für Gutmenschen die am Bahnhof stehen um zu klatschen wenn wieder ein paar Flüchtlinge ankommen und alle willkommen heißen, würde ich eine Art Bankgarantie „Sponsor a refugee“ empfehlen , ähnlich wie in Kanada. dort können Privatpersonen die Flucht eines Menschen nach Kanada bezahlen und ihn ein Jahr lang sponsern. Zwar privat bezahlt, aber organisiert über Regierungsstrukturen. Staatlich organisierte Flüchtlingshilfe also. Insgesamt sind bisher beinahe 10.000 Syrer nach Kanada gekommen. Bis zu 50.000 sollen es im Jahr 2016 werden. Es scheint also so, als würde Justin Trudeau seine
      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2705938/Kanada-nimmt-syrische-Fluechtlinge-auf#/beitrag/video/2705948/ZDF-heute-Sendung-vom-30-M%C3%A4rz-2016
      Damit könnten linke,und grüne naive Gutmenschen und etwas Gutes tun anstatt auf Kosten anderer nur große Sprüche reißen.

    • yannis

      @andreas
      >>>nicht einmal 6% bereit erklärt eine Arbeit anzunehmen<<<

      wenn dies stimmt, dann braucht "franz" nun wirklich keine Angst haben dass ihn einer davon beim Arbeiten verfolgt, Es sollte dann besser die "hübsche Einheimische Therapeutin" den restlichen 94 % bei der Gestaltung ihrer Freizeit behilflich sein.

    • ahaa

      Berlin (dpo) – Schon seit Jahren ist Ralf T. (37) von seinem Job als Logistiker bei einer Berliner Speditionsfirma angewidert. Doch seit er gehört hat, dass Flüchtlinge den Deutschen angeblich die Jobs wegnehmen, schöpft er wieder Hoffnung: Er kann es kaum noch erwarten, bis ihm endlich ein Ausländer seinen Arbeitsplatz stiehlt.

      Als wir Ralf T. bei der Arbeit besuchen, schleppt er sich wie jeden Tag motivationslos durch die Lagerhalle. „Ich hasse meinen Job. Es ist immer das Gleiche und die Kollegen sind Idioten. Ich kann nicht mehr. Wann kommen denn die ganzen Flüchtlinge, die mir endlich die Arbeit wegnehmen?“
      Sehnsuchtsvoll blickt er aus dem Fenster. Doch von den von Pegida und AfD versprochenen Flüchtlingen, die den Deutschen endlich die Arbeit wegnehmen, ist hier weit und breit noch nichts zu sehen. „Es hat sich bisher nicht einer beworben, nicht mal einen syrischen Praktikanten hatten wir bisher“, so T. traurig.
      Kündigen kommt für ihn dennoch nicht in Frage. „Aus Angst vor meiner Frau“, erklärt er. „Ich brauche einen Sündenbock, auf den ich die Schuld schieben kann, sonst macht die mir daheim die Hölle heiß.“
      Experten warnen jedoch ohnehin davor, Flüchtlinge zu schnell am deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, wie Arbeitspsychologe Dr. Ludwig Tramer erklärt: „Wichtig für die Flüchtlinge wäre eine Therapie. Jemanden, der aus einem syrischen Kampfgebiet kommt, direkt in die freie Wirtschaft zu schicken, würde dessen Trauma verstärken.“ Ein durchschnittlicher deutscher Arbeitsplatz könne Flüchtlinge sofort wieder an das zu Hause zurückgelassene Schreckensregime erinnern, wo Frauen schlecht behandelt werden und Tyrannen ihre Mitmenschen schikanieren.
      „Ich hoffe, dass das nicht wieder so ein Ding wird wie bei den Robotern“, seufzt Ralf T. „Seit den 90ern hoffe ich darauf, dass uns die Maschinen endlich wie versprochen ersetzen. Und was ist passiert? Gar nichts! Die Flüchtlinge sind meine letzte Hoffnung.“
      Immerhin gibt es im privaten Umfeld einen neuen Lichtblick für den 37-Jährigen: „Gestern habe ich auf Facebook gelesen, dass die Flüchtlinge uns außerdem angeblich die Frauen wegnehmen. Interessierte können sich jederzeit bei mir melden und mal auf ein Abendessen bei meiner Ehefrau vorbeischauen.“
      jma; Foto: Shutterstock
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    • george

      Ralf T. wird wohl selber ein Flüchtling sein, allerdings einer, der vor der Wirklichkeit und sich selbst flieht.

    • yannis

      Ja, ja bei einer „Arbeitswilligkeit“ von nur 6 % wird Ralf T. wohl noch sehr lange auf seine Erlösung warten müssen.

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