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    „Schlecht für uns“

    „Schlecht für uns“

    LH Arno Kompatscher über die Auswirkungen des Brexit auf Südtirol und Europa, seine Beziehungen zu England – und über eine unbeantwortete SMS von Ministerpräsident Matteo Renzi.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Landeshauptmann, hätten Sie vor der Abstimmung in Großbritannien auf einen Brexit getippt?

    Arno Kompatscher: Nein. Ich habe – so wie fast alle anderen auch – geglaubt, dass die Sache umgekehrt ausgeht und das Bleiben knapp gewinnen wird. Mit diesem Ausgang habe ich nicht gerechnet.

    Wie haben Sie nach dem Aufstehen reagiert, als Sie diese Nachricht gehört haben?

    Meine Reaktion war: Schlecht für Großbritannien, schlecht für Europa insgesamt und schlecht auch für Südtirol.

    Welche Auswirkungen hat der Brexit auf Europa?

    Zuerst einmal hat der Austritt unmittelbare Auswirkungen auf Großbritannien, das nun mit wirtschaftlichen Nachteilen rechnen muss. Das Land ist klar gespalten: Auf der einen Seite steht Schottland, das gegen einen Austritt abgestimmt hat, und auf der anderen stehen Wales und England, die sich dafür aussprechen. Es wurde schon viel Geld verbraten – und die Verunsicherung auf den Märkten wird weiter zunehmen. Ich habe schon vor der Abstimmung gesagt: Egal wie es ausgeht – die Europäische Union muss sich Gedanken machen, wie sie die negativen Meinungen, die es über Europa gibt, aus der Welt schaffen kann. Es hat keinen Sinn, wenn europäische Politiker für Fehler immer der EU die Schuld zuschieben, obwohl sie in den meisten Fällen gar keine Schuld trägt.

    Wie meinen Sie das?

    David Cameron hat in der Vergangenheit auch oft die EU für irgendwelche Fehler beschuldigt. Für ihn war es dementsprechend schwierig, den Wählern nun glaubhaft das Gegenteil zu vermitteln. Nämlich dass die EU für uns sorgt und uns Wohlstand, Frieden und Beschäftigung gebracht hat. Immer wieder hört man die Frage: Ja, was habe ich persönlich von der EU? Dabei ist die Antwort so einfach: Deine Arbeit! Stattdessen kursiert die Legende von der Gurkenkrümmung. Oder es wird über den Brüsseler Beamtenapparat geschimpft. Dabei hat Brüssel weniger Beamte als die Stadt Wien.

    Wie muss Brüssel auf den Brexit reagieren?

    Zuerst einmal müssen die Systemfehler dringend beseitigt werden, damit Europa wieder handlungsfähig wird. Es braucht ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Dieses besteht aus einem Kerneuropa, in dem die Staaten eine gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik verfolgen, und einem zweiten Europa mit jenen Ländern, die lieber einen anderen Weg gehen wollen. Wichtig ist es, die dafür notwendigen Instrumente zu schaffen.

    Ist ein solches Europa überhaupt realistisch?

    Die Abstimmung in Großbritannien war ein letzter Weckruf. Von Europa wird immer wieder gefordert, dass es die Probleme löst – gerade jetzt im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. Aber damit Europa die Probleme lösen kann, muss es auch die notwendigen Instrumente erhalten.

    Inwieweit ist der Brexit für den einzelnen Südtiroler spürbar?

    Wenn Europa geschwächt wird, dann erhalten die europafeindlichen Kräfte weiteren Aufwind. Nigel Farage, der sich jetzt als großer Sieger feiern lässt, Marine Le Pen, Beppe Grillo, Matteo Salvini sowie Heinz Christian Strache und Konsorten. Die Nationalstaaten werden aufgewertet, was für Südtirol nur schlecht sein kann. Wenn das Nationale stärker wird, wird Südtirol schwächer. Das müsste jedem klar sein. Auch wenn man nun von der deutschen Rechtsopposition Töne vernimmt, wonach das Gegenteil der Fall sei. Offensichtlich verstehen diese Politiker die Zusammenhänge nicht.

    War es ein Fehler, zu diesem Thema, das eng mit Ideen und Wertevorstellungen verknüpft ist, eine Volksbefragung durchzuführen?

    David Cameron hatte ursprünglich einen ganz anderen Plan. Er stand mächtig unter Druck und wollte mittels der Volksbefragung ein klares Bekenntnis der Bevölkerung zur EU erhalten, wodurch er seine eigene Position gestärkt hätte. Er ging fest davon aus, das Referendum zu gewinnen. Dann kamen jedoch die Finanz- und die Flüchtlingskrise – und Cameron ist nun dort gelandet, wo er gelandet ist. Heute würde er diese Befragung sicher nicht mehr durchführen. Es wird auch nicht so sein, dass Großbritannien weiter die Vorteile der EU genießen kann, während es von allen Verpflichtungen befreit wird. Für die britische Wirtschaft und den Finanzplatz London wird der Austritt nur von Nachteil sein.

    Können Sie sich in die Situation von David Cameron hineinversetzen?

    Sie spielen auf das Flughafen-Referendum an? Diese beiden Befragungen kann man nicht miteinander vergleichen. In Großbritannien ging es um eine Schicksalsfrage, die politisch beantwortet werden musste. In Südtirol stand hingegen ein Infrastrukturprojekt, also ein Sachthema zur Abstimmung. Die Bevölkerung konnte Ja oder Nein zur Finanzierung des Flughafens sagen. So einfach – Ja oder Nein – war das Referendum in Großbritannien nicht.

    Welche Beziehungen haben Sie zu England?

    Solche Beziehungen wie die meisten anderen auch. Ich verbinde mit England alles Britische: die Queen, die Wachen vor dem Buckingham Palace, die Beatles, Liverpool und den britischen Rock und Pop. Ich war auch schon dort.

    Haben Sie mit Matteo Renzi schon über den Austritt gesprochen?

    Ich habe ihm heute (am Freitag, A.d.R.) eine SMS geschickt, allerdings zu einem anderen Thema. Er schreibt mir sonst immer recht schnell zurück. Dieses Mal hat er mir noch nicht geantwortet, was deutlich macht, wie beschäftigt er heute ist.

    Interview: Matthias Kofler

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    Kommentare (58)

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    • susi

      Bla Bla Bla, krumme Gurke. Als ob es das wäre was die Menschen stört an der Eu

    • george

      Und was trägt die bestimmende politische Seite Südtirols zur Entwicklung Europas bei? Sie pflegen ja auch nur leere Hülsen wie die Europaregion Tirol und saugen an den Beitragsgeldern von Brüssel um ihre eigenen für sich im Trockenen zu halten. Entwicklung und Einsatz für soziale, kulturelle und gemeinschaftspflegende Projekte sind kaum zu sehen und erst recht nicht, wenn es um Forschung, Entwicklung und Festigung von Gemeinscaftsprojekten zwischen den Völkern Europas geht und um die Festigung des Friedens außerhalb.

      • zusagen

        Das ist genau der Punkt. Vieles ist mehr Schein als Sein. Wichtig vor allem zu hause die Lorbeeren einkassieren, selbst für jeden fragwürdigen Sieg. Dass andere dafür um ihr Recht gebracht werden hängt keiner an die ansonsten so begehrte große Glocke. Ein doch wohl etwas schmutziges Spiel

    • gredner

      Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

      „Er ging fest davon aus, das Referendum zu gewinnen. Dann kamen jedoch die Finanz- und die Flüchtlingskrise – und Cameron ist nun dort gelandet, wo er gelandet ist. Heute würde er diese Befragung sicher nicht mehr durchführen.“

      Mit anderen Worten: Wahlen/Referenden werden nur veranstaltet um die eigene Position zu stärken – ansonsten würde man das Volk nicht zu Wort kommen lassen.

      Wir leben also NICHT in einer Demokratie.

      • andreas

        Cameron brauchte das Versprechen der Volksbefragung vor 3 Jahren um seine Position als Premieminister und in der Partei zu stärken. Es ging ihn nie um das Land, sondern um sich.
        Und wie ich heute irgendwo gelesen habe, man kann nicht von Montag bis Samstag auf die EU schimpfen und dann am Sonntag ein überzeugter Europäer sein, wie Cameron es gemacht hat. Er hat es versemmelt, es scheint aber, dass es die Briten schon bereuen.

      • besserwisser

        @gredner: das gespür des lh für volksabstimmungen wird ja immer besser …

        • andreas

          Er hat das dokumentiert was passiert ist und Cameron hat da Mist gebaut, auch wenn du es nicht verstehst.

          • franz

            Wenn jemand Mist gebaut hat, dann sind es die Bürokraten in Brüssel .
            Daher darf man sich nicht wundern, dass es so gekommen ist wie es kommen musste.
            Einen Vorteil hat das Ganze hoffenlich, dass diese linken Demokraten endlich aufwachen und auf den Ankiegen der Mitgliedsstaaten bzw. deren Bürgern rücksicht nehmen und nicht einfach darüber hinwegfährt.

      • yannis

        >>>Dann kamen jedoch die Finanz- und die Flüchtlingskrise<<<

        genau das ist es ! und wer hat zu diesen Krisen die das Abstimmungsverhalten der Briten maßgeblich beeinflusste einen gehörigen Betrag geleistet, richtig ! Merkel mit ihrer Finanzenrettungs und Immigrations-Politik.
        Berlin und Brüssel trägt an diesen unerfreulichen Ergebnis mehr Schuld als Cameron & Co.

        • ft

          Sie haben schon wieder nichts verstanden. Grossbritannien hat seit Jahrzehnten die EU erpresst, und sich jetzt verzockt. Die unterprivilegierten und mindergebildeten alten Leute in den Dörfern haben den rechten Populisten ihre Sprüche geglaubt, und jetzt sitzen sie in der Bredoullie. Die Oxbridge boys haben dazu fest mitgeholfen und sehen erst jetzt die Katastrophe die sie angerichtet habe. Abzug des Finanzhandels nach Frankfurt, 80.000 Seiten Verträge mit der EU die neu zu verhandeln sind,Verlust von zehntausenden Arbeitsplätzen u.s.w. Wie man in England sagt es gibt eben Lügner und Farange und Thomson. Mit falschen Daten wurde den Leuten vorgegaukelt sie würden beim Austritt besser leben.Alles erlogen.Über das Wochenende waren viele Bankomats in Europa für englische Karten gesperrt,also konnten die Urlauber kein Geld holen, da niemand wusste wohin das Pfund noch stürzen würde.Auch in den Hotels wurden keine englschen Pfund mehr angenommen. Die Eu ist nun endlich froh diese Bremser und Erpresser loszuwerden. Dann könnte z.B. die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden, gegen die sie sich immer gewehrt haben.So würden den Jongleuren viele Millionen abgeknöpft. Aber wie ich gestern erfahren habe, möchten die Briten ja schon den Rückgang einschalten um dreinzubleiben in der „schlimmen“ Eu. England hat keine Flüchtlinge aufgenommen, die lagern seit einem Jahr in Calais. Wohl haben 1 Million Polen in den letzten Jahren in England Arbeit gesucht und gefunden. Das steht aber jedem in der Eu frei. England, das ich sehr gut kenne, ist ein verstaubtes, herunergewitschafteets Land, das Jahrhunderte lang nur durch seine Raubzüge in aller Welt gut gelebt hat. Jtzt haben sie esmit der Eu versucht, nun ist Zeit dass wir das Spiel beeenden.

    • franz

      “LH- Oder es wird über den Brüsseler Beamtenapparat geschimpft.“ Wie muss Brüssel auf den Brexit reagieren? Zuerst einmal müssen die Systemfehler dringend beseitigt werden, damit Europa wieder handlungsfähig wird.“(…..)
      Als erstes sollten die Bürokraten in Brüssel einsehen , dass sich die knappe Mehrheit der Briten nicht ohne Grund sich für den Brexit entschieden haben .
      Des Weiteren sollten sie mit der unsinnigen Geldverschwendung durch den aufgeblasenen Beamtenapparat bzw. mit den zwei Sitzen aufräumen sollen
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-parlamentarier-wollen-zweitsitz-in-strassburg-loswerden-a-934184.html
      “ Rechtsopposition Töne, Offensichtlich verstehen diese Politiker die Zusammenhänge nicht.“ (……)
      Im Gegensatz zu den Linken und Grünen & SVP hören die Rechten auf Volkes Stimme und versuchen deren Ängste zu verstehen bzw. versuchen mit geeigneten Maßnahmen die Bürger zu schützen, wie z. B mit Grenzkontrollen oder Grenzsperren.
      Au die EU kann man sich nicht bezüglich Außengrenzkontrolle ja nicht verlassen. Nur große Worte und es passiert nichts.
      Die Interessen der Nationalstaaten sind zu verschieden, während Österreich und die Visegrad Staaten versuchen dir unkontrollierten Immigration einen Riegel vorzuschieben macht Italien genau das Gegenteil. Der Grund dürfte wohl das große Geschäft sein das man mit den Immigranten machen kann.“ mafia Capitale“ Dmait ist mehr Geld zu verdienen wie mit Drogen , meinten die beiden Verwalte vom Auffanglager “CARA di MINEO“ 2000-4000 “Flüchtlinge“ 100 Millionen / Jahr .
      Die 35 € / Tag und Kopf werden kassiert auch wenn der Flüchtling schon längst das Lager Richtung Brennergrenze verlassen hat. http://palermo.repubblica.it/cronaca/2016/06/22/news/mafia_capitale_numero_di_migranti_gonfiati_al_cara_di_mineo_sei_indagati-142543602/
      Wenn Renzi zur Zeit viel beschäftigt ist, na ja kein Wunder der Schock muss wohl groß sein, nachdem er die Bürgermeister Wahlen verloren hat, seine Partei ruiniert, seine Wähler verloren hat.
      Ist seine Angst groß das Referendum zur Verfassungsreform zu verlieren ( das Renzit )

      • ft

        Da gibt es gar Leute die glauben dass man auf dem Meer Zäune errichten kann,
        wie es die Gendarmen Platter und Sobotka auf dem Brenner versucht haben, bevor es ihnen der Kompastcher ausgetrieben hat.

        • franz

          ft
          Es gibt auch schwachbeleuchtete die nicht begreifen , dass Kompatscher und Alfano eingeknickt sind und schließlich das tun was Platter-Sobotka und Außenminister Kurz gefordert haben .
          Vorbei mit den Durchwinken von Clandestini, für die die Verwalter von Auffanglagern wie das CARA di MINEO weiterhin die 35 € / Mann und Tag kassieren obwohl sie das Lager schon längst Richtung Brennergrenze verlassen haben.
          Von Zäunen auf dem Meer hat niemand gesprochen, solche Gedanken können nur auf den Misthaufen Deiner Kategorie wachsen.
          Viel mehr sollten Menschen in Hotspots bereits in Afrika aufgehalten werden und nur jene die Recht auf Asyl haben werden aufgenommen. Alle anderen dürfen dort bleiben wo sie sind. und das sin 95 % .
          Mit Mare Nostrum Frontex usw. werden nur die Schleußer unterstützt. indem sowohl Flüchtlinge sowie Schleußer wissen dass die Flüchtlinge bereits vor der Küste Lybiens gerettet werden.
          So gesehen sind die linken und grünen Gutmenschen verantwortlich wenn, ab und zu einige es nicht schaffen.
          Natürlich abgesehen davon , dass es für Soziale Organisationen sowie “ mafia capitale “ ein großes Geschäft ist . “Carminati und Buzzi mit Immigranten ist mehr Geldzu verdienen wie mit Drogen. Die beiden Verwalter von Auffanglager ( unter anderem das CARA di MINEO ) haben immerhin 100 Millionen € / Jahr verdient.

    • zusagen

      Auch wenn gilt, dem Volk die Souveränität, so muss es auch lernen damit umzugehen. Noch bestraft es sich selbst, nur um seinen Unmut Ausdruck zu verleihen.
      Sehr geehrter Herr Kompatscher, bevor versucht wird die negative Meinung über Europa aus der Welt zu schaffen, sollte deren Ursache ergründet werden. Europa ist als Dach für das Volk gedacht und nicht die Bühne irgendwelcher Wichtigtuer

    • sepp

      wieso sollte Europa funktionieren mit solche Politiker wie ein dorfmann

    • sascha

      Ja der Landeshauptmann spricht was ihm opportun ist und Deutschland denkt nicht das südtiroler volk. Regionen stärken und selbstbestimmung also nur worthülsen. Direkte demokratie funzioniert und das Brexit ist ein gutes Beispiel. Ich habe erst im Krankenhaus gelesen wie folgt:
      Hätten die Menschen mehr Zivilcourage bräuchte es keine Helden mehr: wie wahr!!! Südtirol ist durch Helden gross und anerkannt in der Welt geworden durch Mut und Selbstvertrauen und keine italienische Provinz ohne Mut. Bei der letzten Landversammlung wurde gesprochen von Heimat und Verantwortung und die heisst sie auch zu leben.

    • yannis

      „Die Entscheidung der Wähler in Großbritannien für den Austritt aus der EU ist kein Blitz aus heitern Himmel. Sie ist die Folge des Demokratischen Defizits in den Strukturen der EU“

      O-Ton Alexis Tsipras / griechischer Premierminister

      Und die Demokratischen Defizite beginnen schon in Bozen und reichen über Rom, Berlin und und Brüssel bis nach London.

      • ft

        Na sowas, der Tsipras ! Lange nichts gehört vom Chef des Pleitestaats.
        Zuerst werfen sie das Geld aus dem Fenster bis sie nicht einmal mehr die
        Zinsen für die Schulden bezahlen können, dann versucht der Varoufakis noch einige Zeit alle zu erpressen,und flüchtet dann wenn die Zockerei nicht gelingt.
        Und sein Kumpan, der Tsipras, weiss jetzt dass natürlich die anderen Schuld sind.
        Eine schöne „Bagage“ sagt man dazu in Tirol.

    • morgenstern

      Im eigenen Land auf dem besten Weg den Karren an die Wand zu fahren, und ganz nebenbei auf der politische Weltbühne sich als Fahrlehrer aufspielen.
      Gute Nacht Südtirol.

    • checker

      Kompatscher ist ein Verwalter. Von politischen Visionen und Ideen auch bei ihm wie bei allen anderen Politikern in Europa keine Spur. Die Sache waere recht einfach:
      Aber entweder er versteht es nicht, was ich teilweise, insbesondere in Finanzfragen, annehme, oder er druckst verwaltungstypisch rum.
      Einfach auf die Menschen eingehen und Hausverstand anwenden, denn diese wollen:
      – eine führbare Union die Probleme ANGEHT!!!!! Wir wissen, seit Jahren, dass Flüchtlnge ankommen, interstützen aber weiterhin die militärische Kriegsführung im Osten. Deutschland ist gerade dabei, den Verteidigungsetat zu verdoppeln. Dann schwimmen die Leichen vorbei und man wundert sich.
      – Die Menschen haben keine Arbeit und kein Geld in der Tasche. Die Jugendsarbeitslosigkeit ist extrem hoch. In Deutschland haben wir ein Prekariat das kaum über die Runden kommt = das Verteilungsproblem angehen. Zu grosse Konzerne und zu starke Lobbies.
      – Der Euro ist eine Fehlkonstruktion weil er für die Südländer zu stark und für Deutschland zu schwach ist = kein Wachstum im Süden.
      – Wir haben keine gemeinsame Aussenpolitik, ausser die Amerikanische.
      – Europa will kein deutsches Europa, hatten wir schon, die Folgen sind bekannt.
      In Griechenland haben die Deutschen wieder ihre hässliche Fratze gezeigt und Banken gerettet, aber Pensionisten bluten lassen.
      – Die europäische Kommission ist nicht demokratisch
      – 80000 Lobbisten in Brüssel sind 80000 zu viel.
      – Einfach demokratische Regeln befolgen.

      Reicht dies? Versteht ihr Politker es endlich? Oder müssen wir ein Buch „EU für Dummies“ rausbringen.
      Sorry, aber so was regt mich echt auf.

      Noch was: SMS schreiben, ist keine Kommunikation auf staatlicher Ebene!!

      • issy

        Checker, wer soll das tun?
        Die Europäischen Politiker sind doch nicht mehr Kompromiss-fähig.
        Es gibt keine Politiker mehr, die den Krieg erlebt haben, deshalb fehlt für Kompromisse die wichtigste Motivation.

        Und wer wird heutzutage noch Politiker? Die fähigen und gutwilligen Normalen gehen doch eher in die Wirtschaft, oder beschäftigen sich mit Kunst und dergleichen.
        Dann bleiben nur mehr entweder kleingeistige Korrupte (vom Schlage Juncker) oder christlich Verklärte wie Merkel.

        Von diesen Leuten kann man nicht mehr dasselbe erwarten wie von geerdeten Leuten wie Helmut Schmidt, die sich ihrer Verantwortung noch bewusst waren.

        Aber es liegt ja nicht nur an den Politikern, auch die Wähler sind sich ihrer Verantwortung nicht mehr bewusst, siehe die geringe Wahlbeteiligung der unter 25 jährigen Briten beim Brexit.

        Entweder die Europäer wachen auf (aber ich vermute dazu braucht es mindestens einen totalen Bankencrash oder einen Terroranschlag gewaltigen Ausmaßes) oder es wird halt weiterhin infantile Politik betrieben, die nun mal zur Degeneration Europas führt.

        • yannis

          @issy
          26. Juni 2016 um 21:05

          sehr gute Beschreibung der Dinge die, die Degeneration Europas ausmachen, insbesondere:
          >>>Dann bleiben nur mehr entweder kleingeistige Korrupte (vom Schlage Juncker) oder christlich Verklärte wie Merkel.<<<
          Und natürlich auch:
          —–erwarten wie von geerdeten Leuten wie Helmut Schmidt, die sich ihrer Verantwortung noch bewusst waren.—–

          Übrigens Helmut Schmidt, der einzige Politiker den ich schon zu seinen Lebzeiten sehr verehrt habe und dies auch weiterhin tue.

        • ft

          Politiker sind nicht mehr kompromissfähig ?. Selten so was dummes gelesen.Das ist gerade der Fehler der heutigen Politiker, dass ewig der Kompromiss des Kompromisses gesucht wird. England und die EU sind das klassische Beispiel. Jahrelang wurde von den Engländern ein Kuhandel betrieben, und um des lieben Friedens willen hat man ihnen soweit es ging alles konzediert. Viele Länder auf der Welt würden sich
          eine integre, moralisch einwandfreie, Politikerin wie Merkel wünschen die
          mit Bedacht ihre Visionen durchsetzt. Wenn Deutschland 1 Million Arbeitsplätze frei hat, dann war es richtig die Flüchtlinge aufzunehmen .
          Nur der ungelbildete hat Angst vor allem Fremden.Er kennt die Welt nicht,
          er lernt die Sprachen nicht, und hasst daher alles Unbekannte was seinem Schneckenhaus zu nahe kommt.

          • franz

            Nur der Ungebildete weiß nicht, dass unter den Flüchtlingen zum Großteil nur ungebildete Nichtintegrationsbereite Menschen kommen.( Abgesehen dass in Italien zum Großteil 95 % Menschen kommen die kein recht auf Asyl haben und in Italien es 5000.000 Arbeitslose gibt.)
            Menschen mit guter Ausbildnung werden in der Türkei zurückgehalten. Dank Abkommen von Merkel und Diktator Erdogan.
            Merkel ein integre Politikerin die gemeinsam mit den linken und Grünen in Italien mit ihren Willkommensgruß für das ganze Chaos verantwortlich sind.

          • issy

            Schön von Ihnen auch mal Argumente zu lesen. In der Tat war „kompromissfähig“ eher so gemeint, dass man nicht mehr bereit ist, fürs große Ganze die eigenen Egoismen hintanzustellen, weil dazu die Angst vor dem Krieg heutzutage fehlt.

            Vor allem gefällt mir aber, dass Sie auch der Meinung sind, dass Merkel die „Flüchtlinge“ nicht aus humanitären Gründen, sondern aus wirtschaftlichen Überlegungen nach Deutschland gelassen hat. Aber wenn sie wirklich so visionär wäre, dann soll sie eine regulierte Einwanderungspolitik wie Kanada betreiben und nicht Asylgesetze für neue Arbeitskräfte missbrauchen lassen.

            Ich verstehe jedoch nicht wie Sie immer noch behaupten können, dass die „Flüchtlinge“ sinnvoll in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden können, siehe: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/nahles-aeussert-sich-skeptisch-zu-den-fluechtlingen-14005846.html

            Ich habe Europäer über Merkel fluchen gehört, die mit guter Ausbildung und einem erfolgreich bestandenen Deutschkurs zum Arbeiten nach Deutschland migriert sind und sich dann plötzlich sei es auf dem Arbeitsmarkt, sei es bei der Wohnungssuche in Konkurrenz zu arabischen und afrikanischen Flüchtlingen befunden haben.
            Gar einige haben enttäuscht wieder Deutschland verlassen.

            Glauben Sie nur weiter an Merkel, wenn es zu chaotisch wird, bleibt einem ja auch nur mehr der Glaube…

            • ft

              Es bleibt Ihnen nichts übrig als versuchen abzuwimmeln.
              Und dazu die grossen Sprüche vom grossen Ganzen. Dass die
              Merkel nicht bei der Caritas ist, ist Allgemeingut. Ihr Vorschlag
              eine Immigrationspolitik zu betreiben ist auch keine Neuheit, das wissen auch die Hühner, es fragt sich nur wie man das hinkriegt bei Staaten die fest kassieren und nichts tun wollen, und einem Meer das man nicht einzäunen kann.Und da versagen eben immer die Populisten, die, wie sie, Forderungen stellen und keine Detaillösungen bieten können. Lassen Sie den deutschen Arbeistmarkt seine Arbeit machen.
              Und ihre Märchen von dem der mit guten Deutschkenntnissen
              und guter Ausbildung in Deutschland von einem sprachlosen
              unausgebildeten Afrikaner überholt wurde, können Sie getrost ihrer Oma erzählen, die glaubt es vielleicht. Ich brauche im
              Gegensatz zu Ihnen keine Ideologie und keinen Glauben, ich
              basiere mich immer auf Fakten und nicht auf Märchen.

          • yannis

            >>> Politikerin wie Merkel wünschen die mit Bedacht ihre Visionen durchsetzt.<<>>>Wenn Deutschland 1 Million Arbeitsplätze frei hat, dann war es richtig die Flüchtlinge aufzunehmen<<<>>Nur der ungelbildete hat Angst vor allem Fremden. Er kennt die Welt nicht,
            er lernt die Sprachen nicht<<<

            Wer glaubt dass hier NUR Ungebildete von einer Südtiroler Almhütte aus via Satelliten-Internet hier schreiben und die Welt, Sprachen usw nicht kennen, ist wohl selbst nicht mit viel Bildung gesegnet, oder es ist zumindest ein Angeber !

            • yannis

              Nachtrag / Vervollständigung

              könnte es sein dass Merkels „Visionen“ der Flutung Europas mit Immigranten, den Brexit die nötige bzw. entscheidende Dynamik verschafft hat ?

              1.) Deutschland hat offiziell fast DREI Millionen Arbeitslose, rechnet man die Menschen dazu die mit verschiedenen Tricks aus der Statistik gerechnet werden, Nur ein Beispiel, es werden ältere und oder mit Teil-Körperbehinderung Arbeitslose als UNVERMITTELBAR eingestuft und fallen somit aus der Statistik.

              Summa summarum sind es mindestens das DOPPELTE an Arbeitslosen in Deutschland, ergo es gibt am Arbeitsmarkt keinen Bedarf an Immigranten.

              Des weiteren brauchen Immigranten nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Wohnungen, vor allem „Bezahlbare“. wovon jetzt schon keine mehr frei sind.
              Die Folgen daraus sind schon im vollen Gange, ´die Immobilen-Preise ziehen mehr und mehr an und somit auch die Mieten
              Die Konsequenz daraus ist dass UNTERE Einkommen wiederum als sog. „Aufstocker“ ihren Lebens-Unterhalt zum Teil vom Staat finanziert bekommen.

              2.) haben eine ganze Reihe von EU-Mitglieds-Staaten eine Arbeitslosigkeit im zweistelligen Bereich, wo man daraus den angeblich so tollen DE Arbeitsmarkt speisen könnte, also ein weiteres Mal kein Bedarf an Immigranten von außerhalb der EU. Allerdings würden sich diese im Gegensatz zu den Flüchtlingen weniger als ARBEITSSKLAVEN ausnutzen lassen..

      • yannis

        @checker
        26. Juni 2016 um 20:02

        so und nicht anders ist es !

        Das „Verstehen“ ist für Politiker ein nahezu unmögliches Unterfangen, nicht nur bei Kompatscher, Die Merkel hat immer noch nichts verstanden, obwohl ihr bekannt ist, das der NSA über sie mehr weis als sie selbst.
        Es ist auch anzunehmen das auch „Bücher“ bei denen nichts helfen würden, wobei es über das was alles an Polit-Stümpereien begangen werden, reichlich Bücher es schon gibt, z.B. Sarrazin´s „Deutschland schafft sich ab“

      • franz

        Wenn es in den Südstaaten kein Wachstum gibt liegt das nicht am EURO.
        Zumindest nicht in Italien, eher ist es die vor allem verfehlte Politik der linken Regierung.
        Mit den bayl in und “Salva banche“ Dekret Banken rettet indem man den Kleinsparern das ganze Ersparte nimmt.
        Mittelstand Unternehmer mit horrenden Steuern und Equitalia massakriert bis sie schließen müssen. Und mit den Jobs Act jungen Menschen die letzte Perspektive zu nehmen, die sich schließlich im Ausland eine Arbeit suchen müssen.
        Anstatt jungen Menschen ein Perspektive zu geben, sie zu unterstützen unterstützt die linke Regierung die Immigration und gibt dafür Millirden aus, was nur einigen von mafia capitale und sonstigen Organisationen zu gute kommt.
        Weiterer Grund, dass es keinen Wachstum gibt ist die Korruption .
        Das alles gab und gäbe es auch mit der Lira. Mit den Unterschied gäbe es keinen Stabilitätsfiskalpakt mit der EU hätten wir anstatt 2330 Millarden Staatsschulden 5000 Milliarden Staatsschulden und Zinsen bei den Hypotheken- Bankdarlehen um die 25 % wie in den 80 er Jahren.

        • franz

          ……Stabilitäts Finanz Fiskalpakt.
          Ein weiterer Grund, dass es in Italien keinen Wachstum gibt ist dass die Regierung Renzi die von Commissario Cottarelli bzw . seinen Nachfolger Commissario Perotti vorgeschlagenen “Spending review von nicht durchgeführt hat..
          “ Cottarelli. “Mentre cercavo di tagliare passavano misure che aumentavano le uscite”
          Idem….“Spending review, il commissario Perotti: Nachfolger von Cottarelli „Ho dato le dimissioni “

      • franz

        “SMS schreiben, ist keine Kommunikation auf staatlicher Ebene!! (…)
        . “Staatsmännisches Verhalten sieht anders aus.“ (…..)
        so Kompatscher gegenüber „Spiegel Online“. 🙂

      • ft

        Sie werden vergeblich auf das Privileg hoffen dem obersten Chef ein SMS
        schicken zu dürfen. Wahrscheinlich sind Sie noch bei den Brieftauben stehengeblieben.
        P.S. In Deutschland sind 1 Million Stellen unbesetzt.Soviel zur Arbeitslosigkeit.

        • franz

          @ft
          Dass Du nicht gerade der Schlaueste bist hast Du schon öffters mit Deinen niveaulosen und beledigenden Kommentaren bewiesen :
          Anscheinend hast Du auch keine Ahnung von bestimmten Gepflogenheiten, aber das ist Dein Problem.
          Ps in Italien gibt es 5000.000 Arbeitslose.
          Soviel zur Arbeitslosigkeit.

    • felixaustria

      The Clash – Should I Stay Or Should I Go
      https://www.youtube.com/watch?v=GqH21LEmfbQ

      ich denke und hoffe die Herrschaften aus
      Großbrittanien bleiben uns erhalten .
      Die Schotten sind schon kräftig am arbeiten
      um in der EU zu bleiben und die jungen EngländerInnen
      wollen auch dazugehören , ebenfalls die NordIren .
      Eine EU-Außengrenze zwischen NordIrland und der
      Republik Irland wäre für die Bevölkerung eine
      Katastrophe !
      Gegenseitige Schuldzuweisungen sind sicher absolut
      fehl am Platz !!
      Eine Zweit Abstimmung würde ich mir wünschen !!

      • susi

        Warum eine zweite Abstimmung? Bis das Ergebnis passt, oder wie?
        Es gab eine demokratische Abstimmung, und das Ergebnis ist zu aktzeptieren.

        Im Unterschied zu Österreich ging in UK scheinbar alles mit rechten Dingen zu.

        • ft

          „Noch so einen Sieg und wir sind endgültig ruiniert“. Plutarch
          Die Abstimmung hat in England keinen rechtlichen Wert. Sie ist nur
          als Meinungsfindung gedacht. Entscheiden tut das Parlament. Und jetzt
          wo sie sehen in welche Katastrophe sie gestürzt sind, versuchen sogar
          die Oberlügner Farange und Johnson die Bremse zu ziehen. Die Austritts-
          erklärung sollte erst nach der deutschen Wahl nächstes Jahr gegeben werden. Sie möchten eben weiter zocken, in der Hoffnung doch irgendwie
          in der Eu bleiben zu können. Aber Juncker und Merkel werden Ihnen schon zeigen wo der Asugang ist.

          • andreas

            Ich Gegenteil, die Außenminister der Gründerstaaten sind für ein schnelles hartes Vorgehen um sie los zu werden, Merkels erste Reaktion war mal abzuwarten.
            Und meiner Meinung nach ist Juncker einer der wichtigsten Gründe, warum viele die EU ablehnen.
            Wenn der verschwinden würde, wäre es ein Gewinn für ganz Europa, wobei ich annehme, dass er im nächsten halben Jahr gestürzt wird, da nicht mal mehr seine Leute sein politisches Vorgehen, wozu er als Präsident keine Berechtigung hat, verteidigen oder erklären können und dies auch nicht wollen.

            • ft

              Wenn sie schweigen sitzt er fest im Sattel. Dass die Merkel erst mal abwartet, ist ihre Art von Politik, mit der sie immer sehr gut gefahren ist. Ich hatte ja nicht gesagt sie werden die Briten morgen hinauswerfen. Aber das Spiel ist zu Ende und deswegen sind die ganzen Oxbridge boys am Boden zerstört. Nicht nur die Buchmacher haben sich verrechnet, sondern auch Cameron, Johnson und Farange dem die Leute das
              wirtschaftlche Chaos nicht verzeihen werden. Es ist auch ein gutes Lehrstück für andere Länder die Milliarden von der Eu kassieren aber wenn sie ewas tun sollen, die Abwesenden spielen. Man kann Polen nicht 9 Milliarden im Jahr geben, und dafür bei jeder Gelegenheit ans Bein gepinkelt bekommen.

            • andreas

              Juncker sitzt alles andere als fest im Sattel und das „Merkeln“, ein Wort, welches sich für nichtstun und abwarten im deutschen Sprachgebrauch eingebürgert hat, kann sie sich, wenn es um Europa geht, sparen, sie ist nicht Europa, auch wenn sie sich anmaßt für Europa entscheiden zu müssen.

    • franz

      Einmal ganz davon abgesehen, dass die Brexit -Wähler nicht mal ganz unrecht haben, wäre es keine schlechte Idee nochmal abzustimmen.
      Wenn es sich anscheinend einige anders überlegt haben.
      Eines haben die Briten immerhin vielleicht erreicht, nämlich die Bürokraten Junker – Schulz und Dimitris Avramopoulos in Brüssel wachzurütteln die glauben sie alleine können alles entscheiden ohne Rücksicht auf ihre Mitgliedsstaaten und deren Bürger. zu nehmen.
      Nach dem Motto von Merkel: Umfragen interessieren mich nicht.
      Dimitris Avramopoulos fordert die Aufnahme von 70 Millionen Immigranten.
      Wie schon Österreichs Außenminister Kruz kürzlich gesagt hat: Am Vorstoß der EU-Kommission, jene Mitgliedstaaten, die keine Flüchtlinge aufnehmen, mit Strafzahlungen zu belegen, übt der Außenminister heftige Kritik: „Wenn wir die EU zerstören wollen, dann ist das ein sinnvoller Weg“.
      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/5003144/Kurz_Rettung-aus-Seenot-ist-kein-Ticket-nach-Europa

    • andreas

      @susi
      Die Schotten und Iren wollen unbedingt bei der EU bleiben und London ebenfalls.
      Der Wille zu einer neuen Abstimmung kommt also vom Volke.

      Die Politiker, welchen den Brexit befürwortet haben, hatten alle unterschiedliche Beweggründe. Konzept wie es bei einem Austritt weiter geht, hat keiner.
      Es wurde z.B. versprochen, dass die wöchentlichen 350 Millionen, welche an die EU gezahlt werden, in die Sanität fließen.
      Dumm ist nur, dass es auf Grund der ganzen Nachlässe und Sonderkonditionen der Briten nur etwas über 100 Millionen sind und dass die Politiker, welche es versprochen haben, das Versprechen sofort nach dem Bekanntwerden des Ergebnises zurückgenommen haben.

      Johnson, Ex-BM von Londen, ein glühender Brexitbefürworter hat sich gestern versteckt, da er sich anscheinend bewusst geworden ist, welche Katastrophe sie für das Volk da angerichtet haben.

      Du kannst dies jetzt alles ignorieren und Anspielungen auf die Präsidentenwahl in Österreich machen, was dann aber nicht wirklich von Objektivität zeugt.

      • ft

        In Nordirland wird es keine Abstimmung geben, da kommt vorher ein neuer Bürgerkrieg. Kein Protestantischer Nordire wird sich jemals von England trennen lassen. So wie sich nie ein Italiener in Südtirol je von Italien trennen lassen wird.
        Ob es den rechten Kameraden passt oder nicht, so ist es.

        • andreas

          Dann kommt es halt zum Bürgerkrieg, ist mir eigentlich egal.
          Wenn sie meinen sich die Köpfe einschlagen zu müssen, sollen sie es halt tun.

        • yannis

          >>>Man kann Polen nicht 9 Milliarden im Jahr geben, und dafür bei jeder Gelegenheit ans Bein gepinkelt bekommen<<<

          auch mein Hund pinkelt nahezu jeden Tag an den Gartenzaun obwohl ich ihn wirklich gut, vielleicht zu gut versorge.
          Aber zum Thema: wer wollte denn die Ost-Europa-Staaten mit aller Gewalt in der EU und NATO haben ? Wenn man doch tatsächlich die bankrott/korrupte Ukraine noch in die EU aufnehmen will, braucht man sich nicht zu wundern dass es einen Sack Geld mit zweifelhaften Nutzen kostet

    • franz

      Dass Kommentare schnell freigeschaltet werden, müsste man schon mit den Niveau eine Users ft schreiben ?
      Vielleich sollte ich auf meine Kommentare lieber verzichten und eine Anzeige an sdie Staatsanwaltschaft schreiben.
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/07/krawalle-am-brenner/#comment-325575
      ft 8. Mai 2016 um 15:53
      Sie bleiben ein Ignorant der nicht einmal in der Lage ist 2 englische Wörter abzuschreiben.
      Lassen Sie sich untersuchen, sie leiden an manifester Logorrhoe.
      —————————————————————————————-
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/24/lieber-sascha/
      ft
      27. Mai 2016 um 21:59
      Keine Aufregung, ein paar verirrte Narren machen keinen Sommer. Ist ja ganz lustig wenn man so die Hirne dieser Leute offengelegt kriegt. Man glaubt es nicht
      was da alles abläuft. Diese Leute waren ja immer die Steigbügelhalter der ganzen rechten und linken Politgauner (vulgo Populisten). Wie die Dolomiten
      schreibt, unterprivilegierte mit niederer Intelligenz.
      ————————————————————————
      ft
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/07/krawalle-am-brenner/#comment-325518
      7. Mai 2016 um 22:00
      Es heisst Black Block sie Ignorant.
      Wenn jemand etwas gegen hirnlose dumme Black Block schreibt , das ärgert ft anscheinend ziemlich.
      ———————————————————————————–

      ft
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/23/dann-wird-strache-kanzler/#comment-326380
      23. Mai 2016 um 23:30
      Haben Sie in Verdruss getrunken ? So kurz war ihre Bergpredigt nie.
      ++++++
      ft
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/17/der-herzenseuropaeer/#comment-326101
      18. Mai 2016 um 13:00
      Danke für das Kompliment. Lieber schwul als dumm !
      ————————————————————————————–
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/07/krawalle-am-brenner/#comment-325575
      ft 8. Mai 2016 um 15:53
      Sie bleiben ein Ignorant der nicht einmal in der Lage ist 2 englische Wörter abzuschreiben.
      Lassen Sie sich untersuchen, sie leiden an manifester Logorrhoe.
      ————————————————————————————-
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/30/saftige-strafen-4/#comment-326799
      —————————————————————————-ft
      30. Mai 2016 um 18:44
      Der hat keine Argumente. Dort wo andere ein Hirn haben hat er
      eine Dunkelkammer. Bravo der Polizei. Weiter so.

      ft 14. Mai 2016 um 21:45
      Bla Bla eines Ignoranten, der nicht einmal verstanden hat, dass der dumme Sobotka
      den Schweif eingezogen hat und sofort nach Intervention Kompatschers den Zaunbau
      eingestellt hat. Alles nur dummes Geschrei der Wiener, die ja auch deswegen bei uns so
      beliebt sind.
      (……….)

      ft
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/07/krawalle-am-brenner/#comment-325518
      7. Mai 2016 um 22:00
      Es heisst Black Block sie Ignorant.
      Wenn jemand etwas gegen hirnlose dumme Black Block schreibt , das ärgert ft anscheinend ziemlich.
      ———————————————————————————–
      +++++

    • franz

      Wie L’avvocato Angelo Greco meint., was die Moderatoren betrifft,“ Esistono due tipi di responsabilità in questi casi: quella omissiva e quella per omesso controllo“
      http://www.castelvetrano500firme.it/2014/07/siti-on-line-gli-illeciti-degli-amministratori-intervista-ad-angelo-greco-de-legge-per-tutti/
      Lässt ein Internetportal beleidigende Kommentare auf seiner Seite stehen, kann das teuer werden. So will es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). in seinen ersten Urteil vom 10.10.2013 bzw im Urteil vom 16.06.2015
      Demzufolge kann ein Portal für beleidigende Kommentare seiner Nutzer zur Verantwortung gezogen werden.

    • thefirestarter

      Frage mich nur wieso sie den lh gefragt haben, was der sagt oder nicht sagt, kratzt doch niemand, weder in Rom noch in Brüssel und schon gar nicht in London.
      In GB sind viele Minister nach dem Referndum zurückgetreten, weil das Ergebnis des demokratischen Votums der Briten ein Votum gegen ihre Arbeit und ihren Pläne war… Man kann dazu stehen wie man will, das Volk hat entschieden.
      Sie sind zurückgetreten weil sie Anstand und noch sowas wie Ehre haben und das Votum auch als persönliches Versagen verstehen.
      Obwohl sie wahrscheinlich nicht in jedes Kuhnest gegangen sind und für die Annahme ihres Planes geworben haben wie unser LH, weil ohne Flugplatz könnte es zu einem Writschafltlichen Super-Gau und die engstirnigen Bergler nie in die Weite Welt hinaus kommen.
      Nehmen sie sich ein Beispiel! treten sie zurück damit die Partei sich erneuern kann.

    • ft

      Wissen Sie, was sie schreiben kratzt auch wenige Leute .Kompatscher ist der
      Regierungschef von Südtirol und deswegen interessiert einen Südtrioler Journalisten auch desen Meinung. Haben Sie das verstanden. Es wäre auch
      niemand in Rom oder sonstwo eingefallen, das wissen auch die Hühner.
      Sie haben aich nicht verstanden dass in England kein Minister zurückgetreten ist, nicht einmal der Premier. Ich würde Ihnen zuerst zu lernen zu überlegen, damit sie dann weniger selbstgefällig Dummheiten und Plattitüden verzapfen.
      Und das zurücktreten lassen sie jedem selbst überlassen, auch den Flughafen Gegnern, die auch langsam kapieren, dass sie da den Märchen der Horrorapostel aufgesessen sind.

    • franz

      @ft- Wissen Sie, was sie schreiben kratzt auch wenige Leut, aber vielleicht die Staatsanwaltschaft. !

      • yannis

        @franz
        27. Juni 2016 um 20:59

        >>>@ft- Wissen Sie, was sie schreiben kratzt auch wenige Leut<<<

        dafür kratzt es dem "ft" um so mehr ! bietet sich für ihn doch die Möglichkeit dabei seinen Wissenschaftler und Prahlhans hier raus zu lassen.

        Mein Gott was wäre es hier ohne seine Welterfahrenen Stänkereien langweilig !

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