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    „Neue Denkmuster“

    Dieter Steger unterstützt zusammen mit den Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof und Oswald Schiefer das „Social Car Sharing“-Pilotprojekt.

    Magdalena Amhof und Oswald Schiefer

    Magdalena Amhof und Oswald Schiefer

    Beim „Social Car Sharing“ bündeln mehrere Organisationen aus dem Bereich Gesundheit und Soziales ihre Mobilitätsressourcen und öffnen damit neue Handlungsspielräume. Dazu braucht es einen geeigneten gesetzlichen Rahmen, der damit verbundene Risiken berücksichtigt.

    SVP-Fraktionsvorsitzender Dieter Steger unterstützt zusammen mit den Landtagsabgeordneten Magdalena Amhof und Oswald Schiefer das „Social Car Sharing“-Pilotprojekt und legt dem Südtiroler Landtag einen entsprechenden Beschlussantrag vor.

    Eine schnelle Bestandsaufnahme in nur drei gemeinnützigen Verbänden (Lebenshilfe, La Strada – der Weg und Arbeitsgemeinschaft für Behinderte) hat ergeben, dass deren Fuhrpark aus insgesamt 80 Fahrzeugen besteht, darunter 15-Sitzer, 12-Sitzer mit und ohne Rampe, PKW’s und Lieferautos.

    „In Stoßzeiten reicht dieser Fuhrpark nicht aus. Und in den restlichen Tageszeiten stehen die Fahrzeuge herum und verursachen Kosten“, bemerkt SVP-Fraktionsvorsitzender Dieter Steger. Im „Social Car Sharing“ nutzen die beteiligte Organisationen Fahrzeuge und Fuhrparke gemeinsam. Sie sparen damit an Kosten, können durch Neu-Budgetierung effizienter arbeiten und schonen nebenbei noch die Umwelt. „Zudem erlaubt der geteilte Ressourcenpool flexibles, schnelles und qualitatives Handeln und schafft dadurch Planungssicherheit. Entwicklungs- und Kalkulationsspielräume öffnen sich“, sagt Steger.

    „Allerdings werden dafür neu organisierte rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen benötigt. Eventuelle Risiken und Hindernisse müssen beachtet werden wie z.B. die Einhaltung von Sozialstandards oder die tatsächliche Reduzierung des ökologischen Fußabdruckes.

    In ihrem Beschlussantrag fordern die Landtagsabgeordneten deshalb die Landesregierung dazu auf, den rechtlichen Rahmen für „Sharing Economy-Projekte“ überprüfen zu lassen und gegebenenfalls anzupassen. Rechtssicherheit muss auch in diesem Bereich garantiert sein. Ebenso soll die Finanzierung des Projektes „Social Car Sharing“ unterstützt und der rechtliche Rahmen dahingehend abgeändert werden, dass die Unterstützung gewährleistet werden kann.

    Steger unterstreicht, dass im Modell der „soziale Profit“ zentral sei und einen Mehrwert für die Gesellschaft und für die beteiligten Menschen und Organisationen schaffe. „Es stellt einen lösungsorientierten Ansatz für den Problemdruck der heutigen Zeit dar und ist eine Wirtschaftsform mit neuen Denkmustern“, so Steger.

     

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    Kommentare (1)

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    • andreas

      Hätte Südtirol die Ausschreibung des Behindertentransports etwas anders gestaltet, hätte die Lebenshilfe nicht 120 Leute entlassen müssen und die Fahrzeuge wären besser ausgelastet.
      Das ganze Geschwafel macht den Eindruck als würde es eine Menge Geld kosten.

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