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Der 100-Stunden-LR

Arnold Schuler

Arnold Schuler zog zur Hälfte seiner Amtszeit auf Schloss Trauttmansdorff Bilanz – und blickte voraus auf die kommenden zweieinhalb Jahre.

Arnold Schuler zog am Montag auf Schloss Trauttmansdorff Bilanz. Der Landesrat sagte anlässlich des Erreichens der Legislatur-Halbzeit: „Wie schon als Bürgermeister, Präsident des Gemeindenverbandes und auch als Bauer war mir auch auf Ebene der Landesregierung das nachhaltige Denken und Entscheiden ein zentrales Anliegen – wissend, dass damit kurzfristig nicht nur Applaus zu bekommen ist.“

100 Stunden wöchentlich arbeitet Landesrat Schuler durchschnittlich: Diese Zahl legte er mit vielen anderen Zahlen und Fakten bei der Pressekonferenz zur Halbzeit der Legislaturperiode vor. Als wichtige Reformen nannte der Landesrat die neue Agentur für Bevölkerungsschutz, die Umstrukturierung des Versuchszentrums Laimburg sowie die Neuerungen bei der Gemeindenfinanzierung.

Große Anstrengungen musste der SVP-Politiker beim Abbau der Rückstände in der Land- und Bergwirtschaft unternehmen. Die Rückstände von anfangs 183 Millionen Euro wurden um mehr als die Hälfte abgebaut.

Ein wichtiges Anliegen für die zweite Hälfte der Legislatur sieht Arnold Schuler bei der Überprüfung der Auswirkungen von Gülleausbringung, des Einsatzes von Düngern und Pflanzenschutzmitteln sowie der Entwicklung der Bienen.

„Ein Gesetz zur institutionellen Reform ist bereits ausgearbeitet worden und wird nun mit den Gemeinden diskutiert“, legte Landesrat Schuler dar. Dabei sollen zum einen die Zuständigkeiten der Gemeinden definiert und in der Folge zusätzlich Zuständigkeiten an die Gemeinden übertragen werden. Zum anderen werden die Verwaltungseinheiten ein zentrales Thema sein. Dabei gehe es nicht nur um Einsparungspotential, sondern vor allem um die Qualität der Dienste.

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