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    „Ich würde es wieder tun“

    Die Nachwehen im Flughafen-Streit: Warum Oswald Schiefer nicht zwangsläufig gegen einen Landebahn-Ausbau protestieren würde – und Roland Tinkhauser sein Ja nicht bereut. DAS VIDEO.

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    Kommentare (13)

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    • politikverdrossener

      Der hot nit amol verstonden über wos er abgewählt hot.Und wia er viele ondere a.

    • yannis

      Verlierer oder Sieger ist nicht relevant, 70% wollen den großprotzigen Flughafen nicht und diesen Fakt gilt es zu respektieren !

    • george

      Nicht hintennach raunzen, ganz einfach das Ergebnis akzeptieren und dafür sorgen, dass es umgesetzt wird. Räumt endlich einmal eure Vergangenheit auf, damit die Sicht für die Zukunft frei wird.

    • yannis

      Wieviel Tinkhauser verstanden hat sieht man an seiner Aussage das die Betreiber-Gesellschaft ABD einen „Gewissen“ Wert darstelle, ja sogar in Millionen-Höhe obwohl sie bis zum heutigen Tage NUR VERLUSTE schrieb.
      Mit dem Gratulieren an einen Privaten der diese Infrastruktur mit den „gewissen“ WERT übernimmt wird er noch sehr viel Zeit haben die „Laudatio“ dazu „auszukopfen“

      • jennylein

        Lieber yannis, die Aussagen von Thinkhauser sind vollkommen korrekt und überlegt. Ein Betrieb besteht nicht nur aus der GuV Rechnung sondern auch aus Aktiva und Passiva. Im Fall ABD besteht in der Bilanz ein beträchtlicher Wert, die Aussichten irgendwann einen Gewinn zu machen, sind bescheiden. Aber der beträchtliche Wert besteht. Wenn ich als privater weit unter Buchwert kaufe, dann könnte ich, auch wenn ich ein Jahr Verlust mache und dann liquidiere, wenn ich Anlagen realisieren könnte, doch mehr aus meiner Investition raus bekommen als ich rein gesteckt habe.

        • einereiner

          @jennilein
          Dann nenne uns doch mal die Aktivas der ABD! 28 Angestellte die nichts bringen, viel kosten und noch viel mehr wenn man sie entlassen wird, sind kein Pluspunkt sondern ein großer Minuspunkt.

          • jennylein

            So keinerkeiner,

            hab kurz in der öffenlichen Bilanz ABD nachgesehen. Die ABD hat eine Aktiva von 36 Mio. € bei einer Eigenkapitalquote von 80% (!!!). Die 28 Mitarbeiter können bei Auflassung des Betiebes unter Einhaltung der Kündigungsfrist (dürfte sich im Schnitt auf maximal 45 Tage belaufen) ohne weiteres gekündigt werden.

            Erst informieren, dann posten! Kleiner Tip von mir 😉

    • paco

      Bravo Roland Tinkhauser! Gut gesprochen! Ich freue mich jedenfalls, wenn lieber früher als später eine private Unternehmergruppe den Flughafen Bozen übernimmt, verlängert und erfolgreich führt. Dann lernen die guten NEIN-Sager einmal die Bedeutung des Wortes
      „Pyrrhussieg“ richitg kennen.

    • franz

      Wie Josef Gostner von Frie EL Green Power eines der größten Lyder von alternativen Energieproduktion in Italien, in einen Interview im “alto adige“ heute meint sind zwar 70 % dagegen dass sich das Land finanziell am Flughafen beteiligt, 30 % sind dafür.
      Unabhängig vom Ausgang dieser Volksbefragung ist er gemeinsam mit einigen Unternehmern für die dieser Flughafen wichtig ist, bereit den Flugbetrieb zu führen.
      Er selbst würde die Führung übernehmen da er bereits Personal für seinen privaten Flugbetrieb zur Verfügung hat.
      Schließlich fliegt er regelmäßig mit seinen Privatjets nach Süditalien , Sardinien und ins Ausland zu seinen Anlagen. ( hauptsächlich Windparks-Biomasse und Biogaswerke ) In einen Jahr könnte es so weit sein, meint J Gostner.
      Quelle:alto adige19.06.2016

    • yannis

      @franz,
      habe mir den Termin 19.06.2017 “ in einen Jahr“ schon im Smartphone notiert, mal schauen wie weit dann Gostner ist.
      Desweitern wie wäre es mit dem Link zu alto adige 19.06.2016 ?

    • zufall

      Obwohl oder weil es ein so klares Ergebnis war, und jetzt? Schön, daß das Volk auch mal gefragt wird, aber ich muß so oft an den Satz eines Südtiroler Mitbürgers denken: Hätte es eine Abstimmung um den Bau der MeBo gegeben, gäbe es diese heute bestimmt nicht. So viel Geld ausgeben für etwas was ich sowieso nicht brauche, dachten viele. Aber könnten wir uns vorstellen heute noch durch die Dörfer von Meran nach Bozen zu tuckeln? Ich vergleiche den Flughafen nicht mit dieser Schnellstraße. Aber auch hier darf man nicht immer nur an den Eigenbedarf denken, sondern man sollte das Ganze sehen: Man will daß in Südtirol internationale Kongresse stadtfinden, es werden Filmemacher aller Art angelockt und weitere Events auf internationaler Ebene. Auf der einen Seite öffnet man sich, aber der Flugplatz soll auf dem alten Stand bleiben. Wenn das Land Geld für die Öffentlichkeit ausgibt, könnte man doch froh sein, oder? Oder soll Südtirol zum Museum werden, da wird aber auch keiner von dem gut verdienten Geld etwas abbekommen.

    • yannis

      @zufall
      19. Juni 2016 um 23:04

      um klar zu stellen, ich wäre einer der ersten ersten Kunden der BZO nutzen würde, vorausgesetzt es gäbe via BZO adäquate Verbindungen zu DUS, CGN, FRA, BER, SKG, HER, RHO, ATH, KGS, ACE, TFS, LPA und SUF vielleicht auch noch CTA.

      Da aber nicht im marginalsten zu erkennen ist dass sich ebenso adäquate Airlines für eine Verbindung zu wenigstens der Hälfte der o.g. Destinationen findet, halte ich einen weiteren subventionierten Betrieb von ABD für sinnlos.

      Der Vergleich mit der MeBo hinkt, weil schon vor dem Bau dieser wichtigen Straße eine Masse an KFZ zwischen Bozen und Meran verkehrten, also dringend gebraucht wurde, währenddessen der Flughafen bis heute mangels Nachfrage an Flugverbindungen schlicht überflüssig war.
      So haben es wohl auch alle anderen der 70% gesehen.

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