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    Neue Mitarbeiter

    Neue Mitarbeiter

    Mit einer Exkursion in die Münchner Museen und der Zertifikatsübergabe an die 25 Teilnehmer endete am 15. Juni der aktuelle Grundlehrgang Museumsarbeit. 

    Das letzte Modul des zweijährigen Grundlehrgangs der Landesabteilung Museen führte die Teilnehmenden im Rahmen einer Exkursion nach München, in die Landeshauptstadt Bayerns – mit rund 1.360 Museen, Schlössern und Burgen ein Mekka für Museumsfachleute.

    Die Exkursion bot einen Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit im Bereich Vermittlung und ermöglichte es den Teilnehmern, die Inhalte aus dem nun abgeschlossenen Fortbildungskurs selbst zu erproben. Dabei erfuhren sie, welches Potenzial in den verschiedenen Vermittlungsmethoden liegt, wie wichtig es ist, die Vermittlung an die Zielgruppe wie z.B. Kinder und deren Bedürfnisse anzupassen.

    Besucht wurde dort zuerst die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, welche rund 1250 nichtstaatliche Museen berät. Das zweite Ziel war das größte Museum für Technik- und Naturwissenschaften in Deutschland, und zwar das Deutsche Museum. Am zweiten Exkursionstag war das Museum Villa Stuck an der Reihe, das besondere Vermittlungsprogramme anbietet, die für viele junge Menschen der bayrischen Hauptstadt zum fixen Freizeitprogramm gehören. Der Besuch des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins auf der Praterinsel der Isar bildete den Abschluss der Exkursion.

    Die offizielle Abschlussfeier des zweiten und letzten Teils des zweijährigen Grundlehrgangs Museumsarbeit fand hingegen am 15. Juni im Naturmuseum Südtirol statt. Dabei übergab die Direktorin der Landesabteilung Museen und des Betriebs „Landesmuseen“ den 25 Lehrgangsteilnehmenden ihre Zertifikate.

    Sowohl die ehrenamtlichen wie auch die hauptamtlichen 25 Mitarbeiter aus 22 unterschiedlichen Museen und Ausstellungsorten hatten in 16 Monaten an 16 Lehrgangsmodulen teilgenommen und neben ihrem Beruf 110 Kursstunden absolviert.

    Grundlegendes Ziel war es dabei, sich Grundkenntnisse zum breiten Aufgabenfeld im Museumsbereich – Sammeln, Bewahren, Ausstellen, Vermitteln und Forschen – anzueignen und dadurch die Museumsarbeit und ihre Qualität aufzuwerten. „Ich freue mich, dass die Teilnehmenden aus diesem Lehrgang viel für ihre tägliche Museumsarbeit mitnehmen können und dass ein schönes Netzwerk kollegialer Beratung entstanden ist, das die gesamte Museumslandschaft wachsen lässt“, sagte Dalla Torre.

    Auch Kursleiterin Esther Erlacher zog bei der Abschlussfeier Resümee und berichtete, dass die Teilnehmenden mit großem Interesse, Engagement und mit viel Wissbegierde und Kontinuität am Lehrgang teilgenommen haben.

    „Referenten aus Südtirol sowie aus der Schweiz und aus Österreich und Deutschland vermittelten theoretisches wie praktisches Wissen. In zahlreichen Workshops wurden Konzepte und Methoden diskutiert, erprobt und Erfahrungswerte ausgetauscht. Die Absolventen sind nun gerüstet und können die vielen Anregungen in ihre tägliche Museumsarbeit einbauen,“ so Erlacher.

     

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