Du befindest dich hier: Home » Südtirol » „Wir machen weiter“

    „Wir machen weiter“

    flughafenDer Dienst für die Geschäftsfliegerei, für Sportflüge sowie für Charterflüge von und nach Bozen werden von der Flughafenbetreibergesellschaft ABD wie bisher garantiert. Dies stellt die Betreibergesellschaft ABD klar.

    Nach der beratenden Volksbefragung zum Flughafengesetzentwurf der Südtiroler Landesregierung gab es von mehreren Seiten die Unsicherheit, ob der Flugbetrieb aufrechterhalten wird – vor allem im Hinblick auf die gut gebuchten Charterflüge, die von Südtiroler Familien in Anspruch genommen werden.

    Die Sprecherin der Betreibergesellschaft ABD Mirjam Lanz stellte am Mittwoch bezüglich der Funktionalität des Flughafens Bozen klar:

    • Die Charterflüge zu den Sommerdestinationen in den Süden werden wie geplant durchgeführt.

    • Die ABD ist Inhaberin der Konzession. Diese Konzession wird von der staatlichen Luftfahrtbehörde ENAC vergeben. Damit verbunden sind Pflichten wie jene, die Voraussetzungen für den regulären Flugbetrieb zu garantieren. Dies betrifft alle Sport-, Geschäfts- und Charterflüge.

    • Die ABD ist die Betreibergesellschaft, Eigentümer dieser Gesellschaft ist das Land Südtirol. Der Verwaltungsrat der Betreibergesellschaft wird sich mit dem Land als Eigentümer nun über die nächsten Schritte beraten und das Land wird dann alle notwendigen Schritte für die Ausschreibung (also den Verkauf der ABD) einleiten. Diese Ausschreibung ist so vom Gesetz vorgesehen.

    • Die ABD wird die Südtiroler Öffentlichkeit über die weitere Entwicklung des Flughafens Bozen auch künftig transparent und umfassend informieren.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (18)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • libelle

      Sie haben Top-Arbeit gemacht und viel aushalten müssen, Frau Lanz! ich war selbst bei zwei veranstaltungen und habe erlebt, wie untergriffig manche gegner waren. sie sind immer ruhig geblieben. Respekt!

    • ft

      Um die Arbeitsplätze sollen sich „die da oben“ kümmern. Was geht das uns Nein
      Sagern an.

    • andreas

      Auch wenn momentan gepredigt wird, dass es keinen Plan B gibt, was auch nicht klug wäre ihn zur Zeit zu präsentieren, kann ich mir schwer vorstellen, dass ein Michaeler, Ebner oder Gostner, welche den Flughafen für ihre Flüge nutzen, keinen Plan haben wie es weitergehen soll.

    • luis1

      Libelle: Was Frau Lanz betrifft,… war ebenso bei 2 Veranstaltungen!
      Sie war tapfer, ja! Aber wenn sie im Jänner bei der ABD begonnen hat wusste sie so oder so, dass es eher unsicher weitergeht!
      Hoffe die ABD wird liquidiert!

      Andreas: Die Zwecksbestimmung besteht auf das bisherige Areal!
      Das heisst, das Land kann auf den zuletzt GÜNSTIGEN angekauften Flächen einen Minigolfplatz errichten und KEIN Interresent würde beim Flughafen einsteigen! Das ist sicher!

      Und sollte Herr Gostner einsteigen,… bitte! Er würde aus dem Flughafele so wie er ist sicher das maximum rausholen!

    • franz

      Josef Gostner lässt in der Printausgabe der Südtiroler Tageszeitung zum Thema Flughafen durchblicken, dass es einen Plan B gibt, was aber unklug wäre schon jetzt diesen Plan zu verraten.
      Wie J. Gostner schon früher einmal meinte, was bei diesen Referendum herauskommt ist irrelevant.

    • gerry

      71,6 % ist nicht irrelevant. Herr Gostner hat nichts verstanden und sollte sich besser auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

    • tiroler

      Ich traue Gostner einiges zu. Der macht in der Regel Nägel mit Köpfe und verfügt auch über die nötigen Ressourcen.

    • drago

      Es wird immer so getan, als ob in der Vergangenheit die ABD von Dilettanten geleitet worden sei. Ich erinnere nur daran, dass auch schon Baumgartner (Fercam) der ABD vorgestanden ist und bald das Handtuch geworfen hat (obwohl da noch Durnwalder LH war und voll hinter dem Flughafen stand). Dass jetzt ein anderer erfolgreicher Unternehmer glaubt (zumindest so tut), den Flughafen zu einer Erfolgsgeschichte machen zu können, ist noch lange keine Garantie dafür, dass er dies schafft. Auch ein Herr Senfter hat schon mal an den Erfolg einer Fluggesellschaft geglaubt und damit einiges Geld in den Sand gesetzt. Aber unabhängig davon: bis eventuelle private Investoren einsteigen, vergeht noch einige Zeit (einige Jahre). Falls es dann diese Investoren gibt (Gostner will laut Bericht ja mehr als Organisator auftreten, denn als wirklicher Investor), können sie sich gerne versuchen. Daran, dass die Lage und die Umgebung des Flughafen nicht geändert werden kann (Berge lassen sich zwar metaphorisch versetzen, aber reale Berge etwas schwieriger) und dass in nächster Umgebung zwei funktionierende Flughäfen liegen, denen erst Airlines und Slots und Kunden abgeluchst werden müssen, können die Investoren auch nichts ändern. Übrigens hält auch Gostner das Märchen von den chinesischen Investoren eben für ein solches und ist damit auf einer Linie mit Michaeler, der ja auch keine Ängste schüren wollte. 🙂

    • yannis

      @drago
      15. Juni 2016 um 15:44

      sehr gut beschrieben !

    • iluap

      fluggesellschaft, bzw eingene Flieger werden die keine auf die Beine stellen, aber den Flughafen führen wohl ehr

    • gerry

      70,6% der Bevölkerung haben sich für die Schließung dieses Flughafens ausgesprochen. ABD schnellstens liquidieren und die Konzession zurück an die ENAC. Die ENAC wird gar nichts tun denn sie hat vor 20 Jahren auch nichts getan bevor dann ein paar gescheite Südtiroler Politiker geglaubt haben sie könnten es selber richten.

    • iluap

      Ich glaube Gerry du hast da wohl nicht verstanden dass es bei der Befragung nicht um die Schließung des Flughafens ging, sondern nur die weitere öffentliche Finanzierung. Es bleibt zu sehen ob Private einsteigen oder nicht, sollte niemand einsteigen, dann werden wohl nur mehr private und Zivile Flugzeuge für die Umwelt-bzw Lärmbelästigung in Bozen und Umbegung verantwortlich sein.

    • iluap

      bezuglich der Familie Gostner. Die sind die Besitzer der neuen Golfanlage. Mit dem Bau dieser Anlage werden Sie Jahrzehnte brauchen bis diese abgezahlt ist, gewscheige dann etwas damit verdienen, aber die Grünen sind ja auch oft gegen Golfplätze

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen