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    Evas Freudentränen

    Warum Eva Klotz beim Gedanken an das Flughafen-Referendum Freudentränen kamen – und das Nein zum Airport für sie der Abschluss eines politischen Kapitels ist. DAS VIDEO.

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    Kommentare (19)

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    • watschi

      Wichtig ist, dass Italien gestern erst einmal gegen Belgien gewonnen hat und weiterhin Siege einheimsen wird

    • andreas

      Warum lässt sich eigentlich jeder als Sieger feiern als wäre er Fußballweltmeister geworden?

      Klotz ist eine von 500.000 Südtiroler, nicht mehr und nicht weniger, gut, auch eine von ca. 130 privilegierten Südtiroler/innen, welche eine üppige Rente kassieren.

      Volkswirtschaftlich gesehen wäre das Geld der Renten besser in den Flughafen investiert, aber da die Solidarität der Altmandatare überschaubar ist und z.B. ein Peterlini ja unbedingt monatlich 9.000 Euro braucht, da er eine junge Frau und ein Kind hat, wollen wir mal nicht so sein und es ihnen gönnen….

        • andreas

          🙂 Ansichtssache, sind ja eigentlich nur bekannte Fakten.

          Ich habe für Ja gestimmt, da ich den Flughafen zwar nicht für zwingend notwendig halte, wir ihn uns aber leisten können und die Nachteile überschaubar wären. Wenn das Nein gewonnen hat, was absehbar war, akzeptiere ich das.
          .
          Wenn jetzt aber manche Gegner so tun als wäre es ihr persönlicher Erfolg, nachtreten und es als Sieg über die Machtpolitiker oder weiß ich was feiern und sich mit dem Volk verbrüdern, sollte auch die Frage gestattet sein, warum sie sich nicht auch bei anderen Themen wie den Rentenskandal mit dem Volk verbrüdert haben.

          Nebenbei halte ich Volksbefragungen für das ungeeignetste Mittel um Entscheidungen zu treffen, schon gar nicht bei Infrastrukturprojekten.
          Ich verstehe bis heute nicht, warum z.B. ein Malser über einen Flughafen in BZ abstimmen sollte. Kann dem doch egal sein ob da in BZ ein paar Flieger mehr oder weniger rumkurven. Wenn ein Malser das anders sieht, was ihm ja zusteht, müssten wir dann aber im Umkehrschluß auch über jeden Meter Straße in Mals abstimmen, da neue Straßen den Verkehr anziehen und ich auch dagegen sein könnte, dass dort mehr Verkehr ist.

          Die Investitionssumme kann es auch nicht sein, da wir dann auch z.B. über die Umfahrung Meran, welche an die 170 Millionen kostet, abstimmen müssten. Oder die Untertunnelung bei der Auffahrt zum Völser Weiher, die sogar von Völsern als unsinnig angesehen wird und auch eine Menge Geld kostet.

          • yannis

            >>>und die Nachteile überschaubar wären<<<

            sehr interessant, man stimmt für etwas dessen "Nachteile" überschaubar sind, lustig, lustig !

          • issy

            Ich halte Volksbefragungen schon für durchaus sinnvoll um den Politikern eben ein Signal zu senden, damit sowas wie z.B. beim Völser Weiher seltener vorkommt.

            Der Flugplatz hat jetzt viele mobilisiert, weil die Bürger nicht nur indirekt über Steuerabgaben, sondern direkt durch Fluglärm etc. betroffen waren.

            Die Ausweitung des Referendums aufs ganze Land war wohl dem Umstand geschuldet, dass die Befürworter hofften, dass viele Burggräfler, Ultner, Psairer und Untervinschger für ein JA stimmen würden, weil die den größten Anfahrtsweg zum nächsten Flughafen haben.

            Ich gebe dir aber Recht, dass z.B. im Vergleich zum Brennerbasistunnel die Ausgaben für den Flughafen Peanuts sind, aber beim Brennerbasistunnel sinds hauptsächlich Gelder der EU und soweit denken dann viele nicht, dass das letztendlich unsere Steuergelder sind.

            Denn in meinen Augen verursacht der Brennerbasistunnel den größten Volkswirtschaftlichen Schaden, da die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen sind. Sagt zumindest Professor Knoflacher und der sollte schon was von der Materie verstehen.
            Aber zu Durnwalders Zeiten war halt noch Geld in Hülle und Fülle vorhanden und er wollte sich vermutlich wohl ein Denkmal setzen.

            Wobei ich trotz aller Kritik, Durnwalders meiner Meinung nach größte Leistung, nämlich die Annäherung der beiden Volksgruppen nicht schmälern möchte.
            Aber gerade deswegen denke ich, dass menschlich nachvollziehbare Großmannssucht durch Volksbefragungen (oder durch drohende Volksbefragungen im Nacken) im Zaum gehalten werden könnte.

            • andreas

              Ich würde mal sagen auch ein Professor Knoflacher kann die Verkehrsentwicklung in den nächsten 100 Jahren nicht einschätzen, deshalb überzeugt mich dieses Argument nicht sonderlich. Ein Tunnel ist für die Ewigkeit und nicht nur für einige Jahrzehnte.
              Hätte man z.B. bei den Pyramiden, im Grunde sinnlose Steinhaufen, ähnlich argumentiert, gäbe es diese auch nicht, der volkswirtschaftliche Nutzen dieser ist aber sicher gegeben.

              Ich traue mir nicht zu beim BBT zu urteilen, da ich keine Ahnung davon habe. Ich wäre auf die Information der Rattenfänger beider Seiten angewiesen, was wohl auch nicht der geeignete Weg wäre um die richtige Lösung ist. Das BBT Thema halte ich für zu komplex als dass Leute wie ich darüber abstimmen sollten.

            • yannis

              >>aber beim Brennerbasistunnel sinds hauptsächlich Gelder der EU und soweit denken dann viele nicht, dass das letztendlich unsere Steuergelder sind.<<<

              "unsere" Steuergelder trifft nicht ganz zu, bei EU Geldern stammt dass meiste vom größten Netto-Zahler Deutschland (27%)

          • diogenes

            „Wenn jetzt aber manche Gegner so tun als wäre es ihr persönlicher Erfolg wäre“….

            Eine der ersten Anfragen im Landtag vor 32 Jahren hat Eva Klotz zum Bozner Flughafen gestellt. Bereits damals hatte sie die überaus berechtigten Befürchtungen, dass ein unrentables Prestigeprojekt mit dem Geld der Steuerzahler vorangetrieben werden soll. Zu Recht, wie nun jeder weiß! Mag sein, dass Sie das nicht wissen, persönliche Ablehnung entbindet Sie jedoch nicht von Höflichkeit!

            Sie halten Volksbefragungen für das ungeeignetste Mittel um Entscheidungen zu treffen, schon gar nicht bei Infrastrukturprojekten… Was für eine Ignoranz!

            Die Bürger zahlen gerne für Strukturen, die sie mehrheitlich nutzen, sei es für Umfahrungen oder Untertunnelungen. Davon haben alle einen Mehrwert.

            Wovon sie die Nase voll haben, ist die Finanzierung von Liebhabereien und Großsucht Einzelner!

            • andreas

              Habe ich irgendwo Frau Klotz beleidigt, dass sie mir die Höflichkeit absprechen?
              Dass sie sich schon vor 32 Jahren außer mit dem üblichen Thema der Selbstbestimmung oder Freistaat, wo sie nichts erreicht hat, auch mit anderem beschäftigt hat, wusste ich nicht. Für mich war es halt immer die Selbstbestimmungsfrau welche ich bis zu dem Zeitpunkt des Rentenskandals auch als moralisch integer eingeschätzt habe, mich aber eines Besseren belehren lassen musste.

              Ob sie mir Ignoranz oder weiß ich was unterstellen, ist mir egal, was hätten sie eigentlich denn gerne für eine Antwort darauf?

              Lassen sie doch mal die Bevölkerung über die Position von Handy- oder Strommasten abstimmen, guten Empfang oder Strom will jeder, den Masten vor der Nase aber keiner und wie lösen sie das Problem? Ich sag´s ihnen, Zwangsbeglückung, was ich meistens für den rationalsten Weg halte.

      • yannis

        >>>Klotz ist eine von 500.000 Südtiroler<<<

        präziser ausgedrückt, EINE der 70% Südtiroler die in den Flughafen keinen Sinn sieht !

        —eine von ca. 130 privilegierten Südtiroler/innen—-

        wie z.B. auch der ABD Präsident, um nur einen der Profiteuere des Systems SVP zu nennen.

        • andreas

          Du schreibst manchmal recht gute Kommentare und manchmal einen solchen Unsinn der wie kopierte Textbausteine klingt, dass ich mir immer wieder denke ich will gar nicht mit dir diskutieren.

    • tiroler

      Unabhaengig davon, ob man für oder gegen den Flughafen gestimmt hat, eines kommt mir komisch vor: die klotzin redet immer von selbstbestimmung und ihr traum wäre eineigenstaendiger staat südtirol. Das ist auch ok. Nur: zu einem staat gehört doch auch ein flughafen, oder? Da ist sie mit ihren gedanken im 19.jahrhundert stecjen geblieben….

    • prof

      @andreas
      Bei deiner Unterstüzung kannst dir ja sofort einige Aufkleber bei R.Lang holen.
      Gestern hat der Lang bezüglich feiern der Italien-Fans noch glück gehabt, in Bozen hat nur der Wettergott mächtig gegrollt.

      • andreas

        Bei mir reduziert sich das gegen Italien zu sein hauptsächlich auf den Sport.
        Was ich nicht verstehe sind Leute die immer gegen Italiener und Italien wettern und dann bei Fußballmeisterschaften die italienische Fahne raushängen, wie ich öfters in Passeier gesehen habe. Aber jedem das Seine.
        Warum die Italienfans auf dem Siegesplatz aber bei Siegen öfters gegen deutschsprachige wettern, erkläre ich mir immer damit, dass es nicht grad die hellsten Kerzen auf der Torte sind, was sich dann auch bestätigt, wenn man mit ihnen kurz spricht.

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