Du befindest dich hier: Home » News » „Mein Versprechen eingehalten“

    „Mein Versprechen eingehalten“

    Das erste Interview mit Arno Kompatscher: Warum sich der LH nach der Niederlage nicht politisch angeschlagen fühlt. Und wie es mit dem Airport nun weitergeht. 

    Clip to Evernote

    Kommentare (16)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • rasputin

      Die dummen Südtiroler haben sich gegen das Flugfeld entschieden. Eine einmalige Gelegenheit für die glühenden Flughafenbefürworter, Michaeler, Gostner und der Handelskammerbesserwisser. Diese Herren können jetzt als Privatinvestoren den Airport übernehmen und führen, nicht nur als Geschäftsführer sondern als Eigentümer das eigene Geld investieren oder verbrennen, je nachdem wie man es sieht.

      • besserwisser

        @saputin: dumm ist die ausdruckweise.
        privatinvestoren sind in diesem fall die dummen wenn sie es tun. siehe staffler, senfter und co.
        von den genannten herren wird keiner auch nur einen euro in das flughäfchen stecken, so dumm sind sie nicht

      • einereiner

        In ganz Europa sind in den letzten Jahren die Regionalflughäfen gescheitert. Geltungssüchtige Politiker, Wirtschaftsbosse ohne Überblick und dummes Stimmvieh führte zu Megapleiten. Die Südtiroler sind nicht so dumm und haben das Flughäfchen auf halben Weg gestoppt. Öfters mal die Dolomiten auf die Seite legen und internationale Zeitungen lesen bewahrt vor großen Fehlern.

    • think_

      Überragendes Ergebnis der NEIN-Wähler! Einfach nur fantastisch! Arno Kompatscher hätte sich als Landeshauptmann (für alle) im Vorfeld der Volksabstimmung neutral verhalten sollen. Schade, dass er es nicht getan hat…

    • tiroler

      Arno hat im Vorfeld transparent und ausführlich informiert. Sein Konzept war sicher das beste für Südtirol. Der Großteil des Volkes hat aber anders entschieden. Ok. Dass die Zukunft des Flughafens eine große Unbekannte wird, scheint die meisten nicht interessieren. Tatsache ist aber dass es auch in Zukunft regen Flugverkehr geben wird.

      • yannis

        >>>Dass die Zukunft des Flughafens eine große Unbekannte wird, scheint die meisten nicht interessieren<<<
        Doch, doch den Südtirolern interessierte die "Zukunft" des Flugplatzes sehr wohl, indem dass 70% sich sicher sind dass der ABD Größenwahn niemals auch nur einen Hauch einer positiven Zukunft zu erwarten sind.

      • guyfawkes

        „Tatsache ist aber dass es auch in Zukunft regen Flugverkehr geben wird.“
        Darf man fragen von welchem Flughafen Sie sprechen?
        Bozen kann ja offensichtlich nicht gemeint sein…

    • eisacktaler

      Dass sich der Landeshauptman als Zuständiger für das Wirtschaftsressort klar für den Flughafen ausgesprochen hat ist doch klar. Hätte er das nicht getan würde behauptet dass er die Wirtschaft nicht vertritt. Ob sich die Bevölkerung durch die Tatsache dass sie ihren stärksten Garanten dafür dass der Flughafen so betrieben wird dass er für das Land den besten Nutzen hat, mit der kleinstmöglichen Belastung, durch das Referendum aus dem Spiel genommen hat wirklich einen Gefallen getan hat bleibt abzuwarten. Sollte sich ein privater Betreiber finden wird sich so einiges ändern. Ob das alles zum Besseren ist für die Anwohner steht in den Sternen. Ich rate mit dem Feiern noch ein bisschen zu warten.

      • besserwisser

        @eisacktaler: ja wer soll denn kommen? südtirol hat nicht mal die größe von einer mittleren stadt. im radus von 300km (vr + ibk) kommt du in die ganze welt, hörts doch endlich mal auf mit diesen drohungen von den privaten.
        es wird niemand kommen, und sollte er oder sie trotzdem kommen wird man wieder klägliches scheitern vernehmen.
        wir sollten uns nicht zu wichtig nehmen!

      • yannis

        @eisacktaler
        13. Juni 2016 um 15:24
        Du glaubst ernsthaft dass sich EINER findet der in ein hoch defizitäres Projekt sein Geld pumpt ?
        Und selbst wenn, wird sich wenig bis nichts ändern, es sei denn dieser Investor bringt für einen wirtschaftlichen Betrieb des Flugplatzes die nötige Anzahl an Passagieren selbst mit.
        Außerdem braucht er dazu auch noch Airlines die, die Destination BZO bedienen wollen bzw den Flughafen auslasten.
        Dies liegt sehr, sehr in weiter Ferne.

    • aufklaerer

      Ob die SVP nun endlich realisiert hat, wie weit sie am Volk vorbeiregiert??? Ich glaube nicht ….

    • drago

      Arno Kompatscher hat als Landeshauptmannkandidat der SVP im Wahlkampf die Volksabstimmung über die Zukunft des Flugplatzes versprochen, womit er und die SVP gesagt haben, dass nicht sie, sondern der Wähler entscheiden soll. Logische Konsequenz wäre gewesen, dass der Landeshauptmann und die SVP sich neutral verhalten hätten sollen; d.h. die SVP hätte keine Stellung nehmen sollen, es aber ihren Wählern, Vertretern, Richtungen etc. freistellen hätte sollen, welche Position sie einnehmen. SVP und Landeshauptmann haben einen anderen Weg eingeschlagen, nämlich eindeutig und vehement für den Flugplatz zu kämpfen. Die Folge dieses Verhaltens ist natürlich, dass die klare Ablehnung nun eine Niederlage für Landeshauptmann und Partei darstellt; für die Partei möglicherweise mit schlimmeren Folgen als für den LH (wird sich aber erst bei den nächsten Wahlen herausstellen).
      Dass der Flugplatz noch für einige Zeit einen gewissen (Charter)flugverkehr sehen wird, war von vorneherein klar. Die Mär vom privaten Investor glaubt sowieso keiner, auch nicht die Befürworter. Ohne öffentliche Zuschüsse ist kein derartiger Provinzflughafen zu betreiben und öffentliche Zuschüsse sollte es vom Land nach der Volksbefragung nicht mehr geben und der italienische Staat gibt diesbezüglich sowieso nichts. Somit dürfte in ein paar Jahren (und so lange wird sich die Suche nach privaten Investoren sicher hinziehen bei den Zeiten von öffentlichen Ausschreibungen) der Flugverkehr der Vergangenheit angehören. Die Wirtschaft und der Tourismus werden die Anbindungen an die nahegelegenen Flughäfen optimieren und außer ein paar Nostalgikern wird niemand den Flughafen vermissen (überhaupt nicht den Betrieb der letzten paar Jahre: mal fliegt der Flieger, mal landet er woanders, ein Weilchen gibt es eine Fluglinie, dann wieder nicht). 🙂

    • hells_bells

      Herr Landeshauptmann: Immer verzweifelt versuchen souverän zu wirken auch wenn Sie es nicht sind, immer ein aufgesetztes Lächeln auch wenn ihnen absolut nicht zum Lachen sein kann und auf keinem Fall Schwächen oder Unsicherheiten zeigen oder sich gar eine Niederlage oder Fehler eingestehen, sonst könnte wir meinen Sie seien auch nur ein Mensch. Menschlichkeit und Demut würde Ihnen das Leben und vor allem die Arbeit um einiges leichter machen!

    • checker

      Meiner Meinung nach war die Wahl der Südtiroler schlecht. Machen wir folgendes Gedankenspiel:
      Es findet sich kein Betreiber, die Konzession wird an die Enac zurückgegeben, an den Staat also.
      Wirklich? Nun ja, wie vielleicht einige mibekommen haben, werden einige staatliche Behörden und Firmen
      gerade an die Börse gebracht (IPO technisch) und unter anderem auch die Enac. D.h. Italien kapitalisiert gerade
      diese Unternehmen, die Besitzverhältnisse ändern sich, die Mitbestimmung ebenfalls. In welchem Ausmasse ist noch nicht klar. Goldman Sachs und andere grosse Investmentbanken koordinieren diese Aktion.
      In der Regel sind die Käufer dieser strategischen Staatsbetriebe, grosse internationale Investmentsfonds, letzthin
      amerikanische Superfonds.
      D.h. Südtirol hat sich gerade dem Risiko ausgesetzt, dass am Ende die Inhaber der Konzession, ausländische Investoren sein werden. Die müssen sich zwar auch an die Regeln halten, aber wenn die massiven Flugbetrieb
      haben wollen, dann werden sie ihn haben können. Wenn wir die Konzession einmal weghaben, ja dann haben wir
      das Heft praktisch aus der Hand gegeben.
      Ich weiss nicht ob wir das wollten.
      Man sieht, die Sachen sind nicht immer ganz so einfach…
      Man wird es sehen. Mir wäre ehrlich gesagt das Land als Konzessionär lieber gewesen.
      Die paar Millionen hätten wir auf den Tisch gelegt, ein paar Flüge angeboten und das wars.
      Wir haben es jetzt nicht besser, bin ich der Meinung

      • besserwisser

        @checker: du kannst ruhig weiterschlafen. wir sind ein provinznestl und für goldman sachs und andere invsestoren vollkommen uninteressant. wir sind provinznest und sollten uns nicht wichtiger nehmen wie wir sind ….

    • yannis

      >>>aber wenn die massiven Flugbetrieb haben wollen, dann werden sie ihn haben können<<<

      Alle Investoren / Unternehmen möchten massiven Umsatz haben, nur wenn der "Konsument" seine Produkte nicht braucht oder will, bekommen sie, in diesen Falle den Flugbetrieb, einen Pfifferling.
      Man stelle sich vor, einer will Krieg, aber niemand geht hin, was passiert dann ?

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen