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    Der Enttäuschte

    SWR-Chef Philipp Moser

    SWR-Chef Philipp Moser

    Der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings, Philipp Moser, ist über das Ergebnis des Flughafen-Referendums enttäuscht.

    Der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings, Philipp Moser, ist über das Ergebnis des Flughafen-Referendums enttäuscht.

    In einer Aussendung schreibt er:

    „Eine große Mehrheit der Südtirolerinnen und Südtiroler hat sich bei der Volksbefragung gegen den Gesetzentwurf zum Flughafen und damit gegen eine Beteiligung der öffentlichen Hand an der Führung dieser Infrastruktur ausgesprochen. Dieses Ergebnis nehmen wir zur Kenntnis.

    Persönlich stimmt es mich nachdenklich, dass eine doch so große Mehrheit sich gegen die Beteiligung der öffentlichen Hand an dieser Infrastruktur ausspricht. Einer Infrastruktur, die für die Erreichbarkeit Südtirols wichtig ist. Dieses klare Ergebnis ist aber auch Ausdruck dafür, dass es uns nicht gelungen ist, den Zusammenhang von wirtschaftlicher Entwicklung und der Entwicklung Südtirols zu verdeutlichen: Es braucht wirtschaftlichen Erfolg, damit Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden können. Nur dadurch können Steueraufkommen und Wertschöpfung für Südtirol generiert werden.

    Diese Zusammenhänge müssen wir verstärkt verdeutlichen, damit diese auch von Südtirols Bevölkerung erkannt werden. Es geht nicht um ,die Wirtschaft‘ und ,die anderen‘ – es geht um uns alle.“

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    Kommentare (12)

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    • rasputin

      Ach die dummen, dummen Südtiroler haben es nicht verstanden eine so wichtige Infrastruktur gebührend zu würdigen. Wenn niemand mehr zu ihnen kommt, denn Südtirol ist nicht erreichbar, wird der wirtschaftliche Niedergang unausweichlich sein. Die letzte Hoffnung liegt bei den angedrohten privaten Betreibern die jetzt hoffentlich in die finanzielle Bresche springen.

      • guyfawkes

        @ rasputin
        Sie sollten Ihren satirischen Kommentar auch als solchen kennzeichnen. Ansonsten könnten einige unverbesserliche Befürworter (siehe P.Moser) noch meinen dass er ernst gemeint ist 😉

    • einereiner

      Das Volk hat immer Recht und man kann es nicht austauschen. Austauschen sollte man den Präsidenten des Südtiroler Wirtschaftsringes.

    • iceman

      Herr Moser, sie hätten auf den Dakota Indianer hören sollen, der sagte: Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

      71% der Südtiroler haben auf den Indianer gehört !

      • markp.

        Es waren nicht 71% Südtiroler, sondern 71% von jenen 46% der ca. 450.000 Wahlberechtigten. Also nicht mal die Hälfte der Wahlberechtigten.

        So sehr ich mich über den Ausgang freue, ein Haar in der Suppe finde ich trotzdem: wie kann es sein, daß bei einer so wichtigen Entscheidung, mehr als die Hälfte nicht zur Urne schreiten?? Ich bin auch ein Politikverdrossener, bei der nächsten Landtagswahl werde ich meine großen Probleme haben, auf eine Partei zu setzen. Aber bei dieser Wahl ging es um das „eigene“ Geld. Wenn es das nicht wert ist zu wählen, ist das sehr sehr traurig…

    • franz

      iceman
      Du solltest auf den Dakota Indianer hören, der hat auch gesagt :
      “Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist.“
      Schon lustig wie die Nein Sager heute ihren vermeintlichen Sieg feiern :
      Sie scheinen nicht zu vertsehen, dass mit dieses Nein von einen Teil der Bevölkerung zwar der Plan des Landes vom Tisch ist, was aber nicht heißt, dass nicht in Zukunft ein Privater das Projekt Flughafen betreibt.

    • marting.

      dieser Möchtegern Wichtigtuer soll sein eigenes Geld nehmen und in den Flughafen stecken dann sehen wir ja!

    • gerry

      Herr Moser ist einer jener Typen die mit Arroganz aber wenig sachlicher Kompetenz sich Gehör verschaffen wollen. Er hat auf einigen Versammlungen den Anrainern sogar vorgeschlagen sie sollten doch wegziehen wenn es ihnen am Flugplatz zu laut sei . Menschen wie Moser haben in einer modernen Gesellschaft nichts zu suchen schon gar nicht wenn sie Vertreter von Verbänden sind.

    • yannis

      gerry
      14. Juni 2016 um 07:22
      Sie haben recht, bei Typen wie Moser ist es so wie mit Phishing und Spam-Mails, man sollte auf sie nicht herein fallen, wie es 70% der Südtiroler auch nicht sind.

    • yannis

      http://www.tageszeitung.it/2016/06/13/mehr-exporte/

      und das alles ohne den ach so wichtigen Flughafen ohne den Südtirol so schwer zu erreichen ist ? man glaubt es kaum !

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