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    „Scheinheilige Reaktion“

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    Der Abgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, bezeichnet die Reaktionen der SVP-Spitze auf den Durnwalder-Freispruch als scheinheilig.

    Als „typisch scheinheilig“ bezeichnet der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, die Reaktionen von SVP-Obmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher auf den Freispruch von Altlandeshauptmann Luis Durnwalder.

    „Achammer und Kompatscher haben keinen Finger für ihren Parteikollegen gerührt und insgeheim gehofft, durch eine Verurteilung Durnwalders den für sie lästigen Schatten des Alt-Landeshauptmannes loszuwerden“, so Pöder.

    „Jetzt so zu tun, als hätte man immer schon gewusst, dass Durnwalder freigesprochen wird, ist schon etwas scheinheilig“, so Pöder.

     

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    Kommentare (2)

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    • gerry

      Nur eine Sintflut im Südtiroler Landtag könnte bewirken dass endlich ein paar ehrliche unverbrauchte Leute das Vertrauen der Südtiroler Bevölkerung zurückerobern.

    • franz

      Ganz unrecht hat Pöder wohl nicht.
      In der Tat ist die Doppelmoral-Scheinheiligkeit vom LH Kompatscher und SVP-Obmann Philipp Achammer offensichtlich. Ihre Scheinheiligkeit zeigen sie immer wieder indem sie den Kommunisten in Rom in den Arsch kriechen und die österreichischen Freunde zum Thema Brennergrenze auf’ss heftigste kritisieren bzw. ihnen in der Rücken zu fallen und wenn es dann Probleme mit Rom gibt, rufen sie natürlich unsere Freund in Wien an.
      Das wär beim alt LH Durnwalder nicht vorstellbar gewesen.
      Der Freispruch ist wohl gerecht.
      Alt LH Durnwalder hat sich nie selbst bereichert er hat nur unbürokratisch Menschen -Organisationen geholfen und hatte immer ein Ohr für das “Volk“ Im Gegensatz zu der jetzigen SVP Regierung denen die Bedürfnisse und Ängste der Bevölkerung nicht im Geringsten interessieren.
      Im Gegenteil sie versuchen das Volk zu ignorieren für dumm zu verkaufen indem sie versuchen alles herunterzuspielen bzw. nicht zu informieren.
      nach dem Motto der Staat bin ich. ( Ludwig XIV. ) oder
      Merkel der Wille des Volkes interessiert mich nicht!
      http://www.efk-riedlingen.de/wordpress/?p=959
      Nein, so hat sie es nicht gesagt. Sie hat gesagt: „Umfragen sind nicht mein Maßstab“. Im Endeffekt läuft das aber auf dasselbe hinaus, denn Umfragen sollen ja den Willen des Volkes repräsentieren. Das juckt Merk nicht. Merkel zieht ihr Ding durch. Der Wille des Volkes geht ihr am Allerwertesten vorbei.
      So herrscht man über ein Volk! Merkels Regierungsstil erinnert mich immer mehr an Ludwig XIV. Der sagte ganz ähnlich „l’état c’est moi – der Staat bin ich!“ Wer so denkt, der macht Umfragen nicht zum Maßstab seines Handelns. Ob das allerdings das ist, was das Grundgesetz meint mit der Feststellung: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“?

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