Du befindest dich hier: Home » Politik » Quorum geknackt

    Quorum geknackt

    Quorum geknackt

    Beim Flughafen-Referendum gaben 46,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab – damit wurde das Quorum von 40 Prozent erreicht.

    46,7 Prozent der Wahlberechtigten haben sich an der beratenden Volksbefragung über das Flughafengesetz der Landesregierung beteiligt. „Die Südtiroler Bevölkerung hat gezeigt, dass sie bei diesem wichtigen Thema mitbestimmen wollte“, erklärt Landeshauptmann Arno Kompatscher.

    „Nun darf man auf das Ergebnis der Volksbefragung gespannt sein, das im Laufe des Montagvormittag bekannt sein wird“, sagte der Landeshauptmann am Abend. Gemeinsam mit Mobilitätslandesrat Florian Mussner und Umweltlandesrat Richard Theiner wird er morgen (13. Juni) bei einer Pressekonferenz im Landhaus 1 in Bozen zu den Ergebnissen Stellung nehmen.

    Genau 379.104 Südtiroler und Südtiroler waren wahlberechtigt. In den landesweit 488 Sektionen haben 183.570 Personen gewählt, was 48,4 Prozent entspricht. Hinzu kamen 31.044 wahlberechtigte Auslandssüdtiroler, von denen 7.806 (25,1 %) die Möglichkeit der Briefwahl genutzt haben. Insgesamt betrug die Zahl der Wahlberechtigten somit 410.148 und die insgesamte Wahlbeteiligung zwischen Südtirol und Auslandssüdtirolern 46,7 Prozent.

    Die fleißigsten Wähler auf Bezirksebene finden sich im Überetsch und Unterland, wo 60 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gingen. Schlusslicht ist mit 41 Prozent das Wipptal. Bei den Gemeinden macht Kurtatsch mit 77,2 Prozent das Rennen, während Sterzing nur auf 34,2 Prozent kam.

    Bei den Städten war die Wahlbeteiligung in Leifers mit 56,8 Prozent am höchsten, gefolgt von Bruneck mit 47,1 Prozent. Die Landeshauptstadt liegt mit einer Wahlbeteiligung von 42,1 Prozent unter dem landesweiten Mittel. In Meran wählten 35,7 Prozent, in Brixen waren es 44,5 Prozent.

    Alle Daten im Detail (Bezirk für Bezirk, Gemeinde für Gemeinde) finden sich unter wahlen.provinz.bz.it. Die definitiven Auszählungsergebnisse werden für Montagvormittag erwartet. Mit der Auszählung wird um 7 Uhr begonnen. Auf dem Facebook-Account Wahlzentrale Südtirol sowie im Twitter-Account @ReferendumST kann die Auszählung in Echtzeit verfolgt werden. Der diesbezügliche Hashtag lautet #refst16.

    +++ DAS HABEN WIR BISHER BERICHTET

    Landesweit 27,2 Prozent der Wähler haben bis 17 Uhr von ihrem Recht Gebrauch gemacht und im Rahmen der Volksbefragung zum Flughafen ihre Stimme abgegeben.

    111.680 Wählerinnen und Wähler haben – wie die zentrale Wahlbehörde mitteilt – seit der Öffnung der Wahlsektionen um 7.30 Uhr am heutigen Sonntag bis 17 Uhr von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und sich an der beratenden Volkebefragung zum Flughafengesetz der Landesregierung beteiligt. Bei knapp 380.000 Wahlberechtigten bedeutet dies eine Beteiligung von 27,2 Prozent.

    Bei den Bezirken ist nach wie vor das Überetsch/Unterland mit 37,4 Prozent Spitzenreiter, Schlusslicht das Wipptal mit 26,1 Prozent. Bei den Gemeinden war die Wahlbeteiligung bisher in Kurtatsch am höchsten, wo mit 52,4 Prozent schon mehr als jeder zweite Wahlberechtigte abgestimmt hat.

    Am anderen Ende der Liste findet sich Taufers im Münstertal, wo mit 21,5 Prozent nicht einmal jeder Vierte zur Urne geschritten ist. Unter den Großgemeinden liegt Leifers mit einer Wahlbeteiligung von 35,2 Prozent vorne, während es in Bozen 25,1 Prozent und in Meran 22,2 Prozent waren.

    Alle Daten im Detail (Bezirk für Bezirk, Gemeinde für Gemeinde) sind unter wahlen.provinz.bz.it zu finden. Gewählt wird noch bis 22 Uhr. Dann wird die endgültige Wahlbeteiligung feststehen. Mit der Auszählung der Stimmen wird dann morgen Früh begonnen. Die definitiven Auszählungsergebnisse werden für Montagvormittag erwartet. Auf dem Facebook-Account Wahlzentrale Südtirol sowie im Twitter-Account @ReferendumST kann die Auszählung in Echtzeit verfolgt werden.

    Wählen

    +++ DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET +++

    Das Referendum zum Bozner Flughafen kommt nur schleppend in die Gänge: Um 11 Uhr gaben erst rund elf Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

    Die höchste Wahlbeteiligung weist – wenig überraschend – der Bezirk Unterland mit 14,5 Prozent auf.

    Am niedrigsten ist sie im Vinschgau mit neun Prozent.

    In Leifers gaben 13,5 Prozent  Der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

    Die Wahllokale sind noch bis 22:00 Uhr geöffnet.

    Am Sonntag, 12. Juni, können knapp 380.000 Südtiroler und Südtirolerinnen in einer beratenden Volksbefragung über das von der Landesregierung vorgelegte Gesetz zum Flughafen abstimmen. Die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, zwischen 7.30 Uhr und 22 Uhr in ihrer Wahlsektion ihre Stimme abzugeben.

    Die Wahlbeteiligung an der beratenden Volksbefragung über das Flughafengesetz der Landesregierung wird – wie bei politischen Wahlen auch – drei Mal erhoben. Um 11 Uhr wurde die Wahlbeteiligung in den insgesamt 488 Wahlsektionen erstmals ermittelt. Zu diesem Zeitpunkt haben in den Südtiroler Gemeinden genau 10,49 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

    Die fleißigsten Wähler auf Bezirksebene finden sich im Überetsch und Unterland, wo in Tramin, Kurtatsch und Auer um elf Uhr bereits zwischen 18 und 20 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung ihre Stimme abgegeben hatte. Die Nase vorn hat Tramin mit 20,78 Prozent. Die geringste Beteiligung war bis dato dagegen im Vinschgau zu verbuchen, wo in Taufers mit sechs Prozent, Prad mit 6,9 und Malls mit 6,95 Prozent die Beteiligung besonders niedrig war. Auch im Gadertal und zwar in der Gemeinde Abtei liegt die Wahlbeteiligung bisher unter sieben Prozent.

    Die Landeshauptstadt liegt mit einer Wahlbeteiligung von 10,6 Prozent nahezu im landesweiten Mittel. In Meran hatten bis um elf Uhr 8,9 Prozent gewählt, in Brixen waren es 10,9 und in Bruneck 11,4 Prozent.

    Alle Daten im Detail (Bezirk für Bezirk, Gemeinde für Gemeinde) finden sich unter wahlen.provinz.bz.it. Die definitiven Auszählungsergebnisse werden für Montagvormittag erwartet. Auf dem Facebook-Account Wahlzentrale Südtirol sowie im Twitter-Account @ReferendumST kann die Auszählung in Echtzeit verfolgt werden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (10)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • realist

      Südtirol hat gewonnen.
      46,7% Referendumsbeteiligung ein Ergebniß ohne Worte nur zum staunen u. genießen.

      Die Politik hat nun endlich die Antwort. auf das Projekt „Bürgernähe“

      Unabhängig ob Ja od. Nein zum Flughafenkonzept

      Die Südtirolerinnen u. Sudtiroler haben die Reifeprüfung zur Mitbestimmung mit pravour erledigt.
      Respekt

      • tiroler

        Dass nichteinmal jeder 2. zur Wahl ging, ist doch enttäuschend.

        • realist

          Das war keine Wahl

          Kenne kein Referendum mit dieser Beteiligung.
          gerade weil für die Bürger an den österreichischen u. schweizer Grenzübergängen Bozen schon eine bestimmte Entfernung darstellt.
          30-35% wäre vielleicht zu erwarten gewesen.

      • george

        realist hat aber die Reifeprüfung keineswegs mit ‚bravour‘ erledigt, wenn er nicht einmal „Ergebniß“ richtig schreiben kann. So langsam verfallen viele Südtiroler einem ‚babylonischen‘ Sprachengewirr, wie hier in diesen Kommentaren immer wieder der Beweis geliefert wird. Sie selbst bezeichnen es dann als Entwicklung und Moderne und verkennen damit die Sprachvielfalt und die Beherrschung mehrerer Sprachen in ihrer Reinheit und Ausdruckskraft.

    • besserwisser

      wie wahr! die diskussion wurde hart aber demokratisch geführt.
      und ab morgen wir hoffentlich liquidiert :-)!!!

    • checker

      Dann wollen wir schauen ob die Südtiroler auch bei den wirklich bedeutenden Themen abstimmen wollen.
      Da hat man aber bis jetzt nicht viel gesehen.
      Flughafen ist ein typisches Thema wo sich der kleine Mann die Seele aus dem Leib schreien kann.
      Für komplexere Themen (wobei man gesehen hat, da reichts fürs Verständnis kaum, die jetzige Debatte wurde meistens auf Stammtischniveau und mit lautem Gefluche geführt) hat es bis jetzt noch nicht gereicht.

    • andreas

      @besserwisser
      In jedem Kindergarten hätten die Kinder zivilisierter diskutiert.
      Die Diskussion war an Peinlichkeit nicht zu überbieten.

    • watschi

      wenn man beobachtet wo am fleissigsten gewählt wurde, kann das Ergebnis sehr leicht erraten: NEIN

    • issy

      Es gab Pro und Contras, für mich haben die Contras überwogen und ich habe mit NEIN gestimmt.
      Ausschlaggebend für mich war der Eindruck, dass bestimmte Kreise den Flughafen nach Junckers Motto durchdrücken wollten, Zitat:

      „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

      Ich weiß, dass dieser Eindruck eher ein Gefühl ist, als dass er jetzt mit Beweisen und Daten unterlegt wäre.

      Deshalb: An die Politik! Wenn bei vielen dieses Gefühl entsteht, dann gibt es nur 2 Möglichkeiten:
      1. Entweder ihr kommuniziert Eure Leistungen falsch
      oder
      2. Ihr macht das tatsächlich nach Junckers Motto

      Wenn es 2. ist, dann sind Referenden tatsächlich das Beste Mittel den Politikern die mit Steuergeld prassen (es ist ja nicht ihr eigenes Geld…) Schranken aufzuzeigen.
      Immerhin, in der Schweiz scheint diese Regulation der Politiker recht gut zu funktionieren.

    • politikverdrossener

      Für so einen Sch.. Soll Ich meine Zeit verlieren?

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen