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    Renzlers Wahl-SMS

    Renzlers Wahl-SMS

    Kurz vor dem Flughafen-Referendum am kommenden Sonntag wirbt der SVP-Abgeordnete Helmuth Renzler noch einmal fürs Nein – und verschickt Tausende Anti-Airport-SMS.

    von Anton Rainer

    Sein Ladekabel hatte Helmuth Renzler zur Landtagsdebatte klugerweise mitgebracht – schließlich hatte der SVP-Abgeordnete am Freitag alle Hände voll zu tun. Wenige Tage vor dem Flughafen-Referendum, bei dem Wahlberechtigte in ganz Südtirol über die Zukunft der Airport-Finanzierung abstimmen dürfen, macht Renzler auf digitalem Wege noch einmal kräftig Werbung für ein Nein.

    Der Wortlaut des Renzler-Telegramms:

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    Tausende SMS verschickte der SVP-Abgeordnete an sein gesamtes Adressbuch, von bis zu 3.000 sprach man während der heutigen Landtagssitzung. Selbst die Handys gleich mehrerer Vorksparteiler und Flughafen-Befürworter blinkten am Freitag mit der Nachricht Renzlers auf.

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    Kommentare (22)

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    • erich

      Herr Renzler müsste wissen, dass eine gute Wirtschaftspolitik immer noch die beste soziale Absicherung ist.
      Der Flughafen ist eine ganz wichtige Infrastruktur für eine eigenständige wirtschaftliche Entwicklung einer Region wie Südtirol.
      Das Hoch im Fremdenverkehr war Nebeneffekt der vielen Terrorwarnungen!
      Wir alle wissen, dass in Zukunft, Entscheidungen, Entwicklungen, Produktionen immer schneller werden müssen. Nicht der große frisst den kleinen sondern der Schnelle den Langsamen.
      Herr Tinkhauser hat es richtig formuliert, um in Zukunft weiter ein führendes Südtirol zu bleiben braucht es den Flughafen. Besonders für:
      Uni Bozen, Fremdenverkehr, Forschung und Entwicklung, Industrie, Landwirtschaft, Dienstleistungen und besonders für die Brückenfunktion zwischen deutschen und italienischen Wirtschaftsraum.
      Die Arbeitnehmer und besonders Herr Renzler klagen immer über zu niedrige Lohne. Die Lohne steigen nur bei größerer Nachfrage von fachkundigen Arbeitskräften. Die einfachen Arbeitsplätze werden zunehmend von Ausländer besetzt.

      • erich: der wirklich schnelle hat die geschäfte über skype längst schon abgewickelt, da sitzt du noch beim check in am flughafen…

        wichtiger wäre also der ausbau des glasfasnetzes… dieses verkrampfte festhalten am flughafen ist nicht zukunftsgerichtet, sondern so was von 90-er jahre….

      • besserwisser

        @erich:
        was der renzler macht ist sein sache. aber das das flughäfchen eine wichitige infrastruktur sein soll das ist ja wohl nicht wahr! die tourismusentwicklung den terrorwarnungen zuzuschieben ist falsch. siehe quote stammquote! die südtirolter touristiker waren einfach tüchtig, auch ohne flughäfchen!
        wer in südtirol wen frisst möchte ich auch noch wissen. am ehesten fressen sich die betriebe die mitarbeiter gegenseitig weg weil es vollbeschäftigung gibt! seit wann zählt für dich übrigens die meinungen eines f? wohl seit er sich für das flughäfchen engagiert?
        ja glaubst du wirklich mit dem flughäfchen steigen die löhne?

    • luis1

      Leider sieht dies der Grossteil anders!
      Es geht Ihnen nicht einmal um die 120 Mio so glaube ich!
      Ein Ausbau führt zu irreeperablen Schäden, wo die Gegner sicherlich Recht haben!
      Glaube wir als SVP und speziell der Lh haben such ein zu großes Ei gelegt!
      Dass morgen das Ja gewinnt ist ohnehin gleich wahrscheinlich wie heute Badewetter!!
      Es gibt Schlimmeres!
      Und die Bauern als Idioten darzustellen,.. von den Grundstüchspreisen bis zur Lehrfahrt der Bäuerinnenorganisation!
      Auch kein ach so guter Schachzug!

    • franz

      Eigentlich müsste Renzler als Arbeitnehmervertreter die Interessen der Arbeitnehmer vertreten.
      Wer gegen den Flughafen ist, ist auch verantwortlich für verloren Arbeitsplätze.
      Herr Renzler scheint diesbezüglich ziemlich kurzsichtig zu sein.
      Hier etwas für Kurzsichtige grüne Allesverhinderer bzw. Flughafengegner deren Horizont halt so ist wie es unsere heimatlichen Berge zulassen..
      Typisches Beispiel wie wichtig diese Infrastruktur für Bozen ist zeigt die Notiz im “alto adige vom “ 02.06.2016. Selva se ne va da Bolzano.
      L’azienda di mobili si trasferisce a Verona – senza aeroporto costi altissimi !
      Philipp Selva ha deciso , via da Bolzano , tutto concentrato a Verona.
      A Settembre chiudono i 7 milla metri quadri oltre la Fiera di fronte di Thununiversum Mobili di Lusso ,
      Bolzano e diventata sempre irraggiungibile.
      Quando parlo con il i nostri distributori e chiedo loro bene dove volete che civediamo a Verona o a Bolzano ? Loro mi rispondono dove c’e`´ un aeroporto. Selva fa un 60 millioni di fatturato ma stare a Bolzano con tutti questi problemi di raggiungibilita veloce chi arriva da ogni parte del mondo , stava diventatndo un costo ulteriore.
      Da settembre e prevista la messa in mobilita` di una dozzina di dipendenti.
      Decisione inevitabile
      Che Bolzano ha perso ancora in raggiungibilita` posso capire ma non giustifica l’ostilita` di alcuni sopratutto dei vicini. Tuttovia il mondo ormai si muove veloce non aspetta le file in autostrada o treni che ci mettono sempre due ore per arrivare a Verona .
      L’aeroporto nel mondo delle imprese e un must,Chi ce l’ha se l tiene. Qui l’aeroporto c’e´ esiste da 70 anni ma per cento metri di pista si cende in piazza .
      30 anni fa fare la MeBo sembrava una tragedia erano minacciati smottamenti traffico, inquinamento Oggi nessuno ci rinuncerebbe. ecc. ecc.…..
      Quelle :“ alto adige “ 02.06.2016

      • @ copy-paste franz: dein satz kann genausogut so umgeschrieben werden:

        eigentlich müsste kompatscher als lendeshauptmann die interessen aller südtiroler vertreten und nicht nur der 30% befürworter.

    • libelle

      ich wusste gar nicht, dass Herr Renzler Wahrsager und Flughafenmanager ist! ich dachte, er ist Arbeitnehmer-Vertreter. da sollten ihm doch die Arbeitsplätze wichtig sein, oder? Und die Unabhängigkeit des Landes. Da kann ich nur Kopf schütteln …

    • luis1

      Welche Arbeitsplätze?. Jene die in Bozen Überetsch und Unterland verloren gehen wenn der Tourismus aufgrund des Fluglärms dort abnimmt oder ausbleibt!
      Und wieviele würden bei diesem Flughafele entstehen!?
      Die ABD wird liquidiert und auch das wäre nicht schlimm. Bei dieser Arbeit die Sie bisher geleistet haben,….

    • erich

      Das wäre das erste mal weltweit, dass neben einen funktionierenden Flughafen Arbeitsplätze verloren gehen.

    • franz

      dr.sheldoncooper – ( copierer )
      Bei Dir scheint es wohl auch so zu sein wie Josef Gostner von Frie EL Green Power meint: der Horizont ist bei vielen halt so, wie es unsere heimatlichen Berge zulassen.
      Josef Gostner von Frie EL Green Power meint zum Thema Flughafen: wir haben eine Infrastruktur die sich sehen lassen kann.
      Jetzt geht es darum zahlungskräftige Gäste ins Land zu bringen.
      Ob der Flughafen vom Land geführt wird oder von einer privaten Gesellschaft oder europaweit ausgeschrieben wird ändert nicht viel. Ob der Flugplatz von der Mehrheit der Südtiroler abgelehnt wird, ist nicht relevant.
      Wenn nicht wird er halt europaweit ausgeschrieben. Wer wo hin fliegt endscheidet dann der Markt.
      Ich weiß schon der Bauer braucht den Flugplatz am wenigsten.
      Aber selbst für den Bauern ist der Flughafen nicht uninteressant, denn es sind die guten Hotels die ihn seine Produkte abkaufen und ihn letztlich als Landschaftspfleger brauchen. Immer nur verhindern bringt nicht viel.
      Die Südtiroler sind bei Speck und ein Gläschen die nettesten Leute .Da wird auch immer toll geredet.
      Aber der Horizont ist bei vielen halt so, wie es unsere heimatlichen Berge zulassen.
      Quelle: ff Nr. 18 05.05.2016

    • tiroler

      herr renzler, zu blöd ist ihnen wohl nichts, oder? noch 2015 sind sie sie im gemeinderatswahlkampf landauf und landab aufgetreten und haben zur einheit innerhalb der svp aufgerufen und von demokratischen zusammenhalt gesprochen. auch sagten sie dass bei ausreichend kandidaten eigentlich nur svp mandatare in die gemeinderöte einziehen sollten. und jetzt fallen sie mit einer sms aktion 1 tag vor der wahl dem landeshauptmann in den rücken! wissen sie wer mit diesen sms aktionen angefangen? genau, ein gewisser abg. munter, der das syytem schamlos ausgenützt hat und die fleißigen handwerker vor den karren gespannt und getäuscht hat. und jetzt starten sie mit den gleichen aktionen??
      mir wärs zu blöd

    • pantone

      Es geht dem Herrn Renzler wohl weniger um das Geld, als vielmehr darum, dass er befürchtet, als Bürger, der offensichtlich nicht allzuweit vom Flugplatz entfernt wohnt, in seiner Ruhe aufgeschreckt zu werden. Dies Besorgnis ist legitim. Das Problem ist, dass man 2016 befürchtet, dass 2035 540.000 Passagiere jährlich starten und landen und dass es da laut sein könnte. Wohl keiner, nicht einmal ein Anrainer, kann allen Ernstes behaupten, dass eine Steigerung auf 170.000 Passagieren jährlich, einen unerträglichen Lärm produzieren würde.

      Und noch was Hr. Renzler: Sie sind auf der Liste der SVP in den Landtag gewählt worden. Die SVP hat demokratisch in ihren Gremien beschlossen, für die Verlängerung der Piste und für den Entwicklungsplan der Flugplatzes zu sein, nicht aus einer Laune, sondern weil sie überzeugt ist, dass es für das gesamte Volk in Südtirol von Vorteil ist und Sie fallen der SVP in den Rücken.
      Wie sollte eine Partei vorgehen, wenn nicht vor den Wahlen ein Programm zu erstellen, in allen Gremien auf lokaler und Bezirksebene jeweils Anregungen und Beschlüsse zu treffen. Jeden Montag gibt es soviel ich weiß die Parteiausschussitzung wo Sie sicher dabei sind. Ein Politiker sollte soviel Sinn für die „Res publica“ besitzen, um die mehrheitlich getroffenen Beschlüsse dann zu teilen.

    • pantone

      Kann mir jemand diese irreparablen Schäden, die ein „JA“ beim Referendum anrichten sollte, mal konkret beschreiben?

      Ich kann mir vorstellen, dass, solange der Flugplatz unter öffentlicher Kontrolle bleibt, dieser, sollte er über 170.000 Passagieren wachsen, z.B. in Richtung 300.000 und damit die Belastung wirklich schlimm wird, die Landesverwaltung das weitere Wachstum einbremsen würde. Gegen einem geringen jährlichen Beitrag. So wie dies für alle öffentlichen Transportstrukturen passiert.

      Unter irreparablen Schäden verstehe ich etwas anderes. z.B. die Nachrichten, die es kürzlich gibt über die fortschreitende Unwirksamkeit der Antibiotika, nicht zuletzt wegen der ungebremsten Verabreichung der selben in der Nutztierhaltung.

      Ich kann mir nicht vorstellen, welche Schäden der Flughafen anrichten könnte, echte natürlich, nicht eingebildete.

      Lächerlich übrigens, wie man lesen könnte, die unterlandler Bauern könnten das Obst nicht mehr verkaufen, da es Kerosinverseucht wäre. In Mals ist die Bevölkerung gegen die Bauern, weil die könnten mit den Spritzmitteln alle vergiften, südlich von Bozen schädigen die Bauern damit niemand, sonders es regnet Kerosin vom Himmel und ruiniert den Bauern den Ertrag :-))

    • realist

      Hatte immer Respekt vor Renzler
      aber wenn jeder Abgeordnete das tun würde,
      könnte es leicht sein, dass die Bürger gar nicht hingehen.

      Oder genau das Gegenteil ankreuzen, als ihre tatsächliche Meinung ist, um diesen Leuten zu zeigen, dass niemand seine eigene Meinung in den Mund anderer legen sollte.

      Das wäre das dümmste, was passieren könnte.
      Leider sind solche Aktionen interessanter weise nur von Gegnern gekommen, ohne zu bedenken, dass dies auch dem „NEIN“ schaden könnte.

      Kann mir nur vorstellen, dass das eine Kurzschlusshandlung sein kann, denn das ist normalerweise nicht seine Art.
      Denn sachlich, fair u. vernünftig, wie er normalerweise ist, sieht anders aus.

      Hoffe nur, dass das nicht sein wahres Gesicht ist.

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