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    „Linke Schnapsidee“

    Pius Leitner

    Pius Leitner

    Als „kommunistische Schnapsidee“ bezeichnet der Freiheitliche Pius Leitner, die Vorstöße zur Einführung eines „bedingungslosen Grundeinkommens“.

    „Die Einführung eines Grundeinkommens ohne Bedingung wird gegenwärtig von der italienischen Regierung zwar nicht vorgesehen, aber auch in Südtirol gibt es Kräfte, die sich um dessen Einführung bemühen. Während es einerseits sehr umstritten ist oder gar als Schnapsidee bezeichnet wird, befindet sich etwa Finnland bereits in der Umsetzungsphase. Die heuer neu gewählte finnische Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag diese Maßnahme verankert. Bis zum November des kommenden Jahres sollen alle staatlichen Zuschüsse wegfallen, dafür erhalten alle erwachsenen Bürger des Landes eine monatliche Zahlung von 800 Euro“, so Leitner.

    „Beim sogenannten ‚bedingungslosen Grundeinkommen‘ kommt früher oder später die Frage auf: Wer soll das bezahlen? Jede Ausgabe muss auch mit entsprechenden Einnahmen gedeckt sein. Mit einem Grundeinkommen ohne Bedingung würde jeglicher Anreiz sich einer Beschäftigung zu widmen fehlen. Dass früher oder später auch die Steuermittel zur Finanzierung eines solchen Grundeinkommens ausbleiben werden, liegt auf der Hand. Die Grundlage eines Lebens im Wohlstand kann nicht dadurch gebildet werden, dass sich jeder in den Schoß des Staates legen kann, wo jegliche Zukunftsperspektive und Eigenverantwortung verloren gehen“, betont Leitner.

    „Wir Freiheitlichen verfolgen seit jeher eine Politik der Steuerreduzierung“, unterstreicht Pius Leitner abschließend. „Wenn den Bürgern mehr bleibt, kann die Subventionsspirale zurückgefahren werden. Das System von hohen Steuern, die als Beiträge und Förderungen wieder ausbezahlt werden, befeuert die Teuerung, fördert die Ungleichheit und ist das Wasser auf den Mühlen der Bürokratie. Dort müsste angesetzt werden, um für alle Bürger einen Vorteil zu erzielen und nicht bei der Einführung eines ‚bedingungslosen Grundeinkommens‘, das den Wert der Arbeit verflüchtigen ließe. Die Schweizer haben erst neulich in einer Volksabstimmung eindeutig dieses Experiment abgelehnt. Hören wir auf die Schweizer“, schließt Leitner.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (12)

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    • franz

      Solche Ideen können nur von den linken Kommunisten oder grünen Gutmenschen kommen.
      Kein normaler Mensch kann auf so eine Idee kommen.
      Jen die arbeiten bezahlen horrende Steuern um die Faulheit anderer zu unterstützen.
      Was in der Tat schon jetzt so ist. indem der Steuerzahler hundertausenden von der Regierung Renzi mit falschen Versprechen angelockten Wirtschaftsflüchtlingen, Unterhalt und Logie zum Teil in 4 Sterne Hotels bezahlt.3.3 Milliarden € / Jahr. dafür , dass uns als Rassisten und Polizisten als Mörder bezeichnen. dümmer geht wohl nicht mehr, typisch Kommunisten.
      Während Rentner mit 400 € / Monat über die Runden kommen müssen, bekämen alle ( erwachsenen Bürger( inklusive Schmarotzer 800 € ( oder wie der Vorschlag in der Schweiz war, 2.200 €/ Monat. )
      Bürgern denen Renzi 80 € als Walhlwerbung ausbezahlt hat müssen jetzt diese 80 € x12 wieder in einer einmaliigen Zahlung zurückzahlen.

    • rasputin

      Als welche Schnapsidee bezeichnet der Pius seine horrenden Rentenbezüge ?? Glaubwürdigkeit schaut anders aus !

    • owl

      Wieso regt sich der Pius so auf? Er ist ja selber seit mehr als 20 Jahren Bezieher eines „bedingungslosen Grundeinkommens“.

      Wenn man als circa 40jähriger (für ein paar Jahre Arbeit als Zöllner) schon eine Pension bekommt, ist das für mich nichts anderes.

      Genau genommen ist es schlimmer: dieses Privileg haben nur einige Wenige.
      Damit hat der Pius aber keine Probleme.
      Wenn jetzt aber alle dieses Privileg hätten, wäre es ja kein Privileg mehr.
      Das ist für den Pius dann Kommunismus.

      Die Pension als Ex-Zöllner bezieht er natürlich zusätzlich zu seinem Polit-Einkommen. Obwohl er Null Verantwortung trägt. Jedes Kindermädchen muss bei ihrer Arbeit mehr Verantwortung tragen als es der Pius tut.

    • florianegger

      mit einem bedingungslosem Einkommen könnten Bürger auch dinge erledigen, die nicht finanziell vergütet werden, Beispiel Dorfchronisten oder Kunstschaffende. Andererseits würden sich umgehend die Lebenshaltungskosten entsprechend verteuern, sodass unterm Strich wieder alles wie gehabt wäre.

    • michih

      Typisch Freiheitliche, sich immer über Dinge echauffieren von denen sie (wie meistens) keine Ahnung haben!

      Jemand der an einer privaten Wirtschaftsuniversität in Österreich studiert (die wohl sicher keine kommunistische Kaderschmiede ist!), hat mir erzählt, dass in diesen Kreisen die Einführung des BGE als sicher gilt und das auch schon so gelehrt wird, einzig die Höhe eines BGE ist noch umstritten.

      -Technologischer Fortschritt kostet in den nächten Jahren allein in Deutschland an die 20.000.000 Arbeitsplätze (heute ca.4.000.000 Arbeitslose)
      Jede (einfache, unkreative, nichtsoziale) Arbeit die ein Roboter erledigen kann, wird auch von einem solchen erledigt werden, denn Roboter arbeiten 24/7, brauchen keinen Urlaub, werden nie krank und streiken nicht. Nur zum Programmiern und reparieren baucht es (noch) Menschen. Siehe einige Beispiele hier: http://www.welt.de/wirtschaft/article140401407/DWO-WI-Roboter-kommen-Aufm-jpg.html

      Mit 3D Druckern werden wir alles Mögliche einfach drucken können: Schuhe, Häuser, Nahrungsmittel u.v.m. Das alles ist heute schon möglich oder wird gerade erforscht. Das bedeutet, die Schuhfabrik wird geschlossen weil der Schuh, laut Vorstellungen des Kunden, direkt im Schuhladen gedruckt wird. Häuser können einfach gedruckt werden, dafür müssen die Drucker nur noch mehrere Materialen gleichzeitig drucken können (zB Plastik und Metall bei Lichtschaltern etc.) das ist kostengünstiger, effizienter und schneller, da braucht es keine Handwerker, Maurer, Elektriker etc mehr. Nur ganz spezialisierte Arbeiter werden noch (gut) zu tun haben. Z.B.: https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/lebensmitteldrucker

      Selbstfahrende Fahrzeuge (siehe Gogglecar) werden LKW/Taxi/Bus-Fahrern den Job kosten, denn die können auch 24 Stunden am Tag fahren, sind sicherer und kosten weniger.

      Das sind nur einige Beispiele wie die technologische Revolution unser gewohntes Arbeits/Leben beeinfussen wird. Und will man nicht, dass all die neuen arbeitslosen Menschen verelenden und revoltiern, mit der Folge, dass unser gesamtes System zusammenbrechen würde, muß man für ihr Auskommen sorgen, ein realistischer und machberer Weg ist das BGE.

    • besserwisser

      wer im glashaus sitzt …
      lieber pius leitner, manchmal ist schweigen glaubwürdiger …

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