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    „Hör auf mit diesem Scheiß!“

    „Hör auf mit diesem Scheiß!“

    Wenige Tage vor dem Flughafen-Referendum liegen in der SVP die Nerven blank – wie der Fall Christian Tschurtschenthaler und Helmuth Renzler beweist.

    Die Südtiroler Volkspartei geht mit gespaltenen Meinungen in die Flughafen-Volksbefragung am kommenden Sonntag – was sich nicht nur an den Konflikten mit dem Unterlandler Parteiflügel zeigt.

    Auch in Sozialen Netzwerken wird der Ton zwischen den SVP-Vertretern zunehmend rauer.

    „Trump’sche Argumentation in Südtirol“ ortet etwa ein Südtiroler Unternehmer in Hinblick auf einen Schlagabtausch zwischen Befürworter Christian Tschurtschenthaler und Flughafen-Gegner Helmuth Renzler.

    Der Grund: Renzler hatte seinen Landtagskollegen, der ein Video der Flughafen-Befürworter geteilt hatte, aufgefordert, „endlich mit diesem Scheiß aufzuhören.“

    Christian Tschurtschenthaler legt gegenüber TAGESZEITUNG Online Wert auf die Feststellung:

    Er habe „niemanden befetzt“, das sei nicht sein Stil, sondern er sei, wennschon, „befetzt worden vom Kollegen Renzler“.

    Bildschirmfoto 2016-06-09 um 01.08.30

    Neu sind derartige Töne höchstens zwischen aktiven Mandataren.

    Mit dem ehemaligen Parlamentarier Oskar Peterlini liefern sich SVP-Funktionäre seit Wochen harte Wortgefechte – wie etwa der Dialog mit dem Eisacktaler SVP-Vertreter Dietmar Pattis beweist.

    Auf einen parteikritischen Beitrag Peterlinis schreibt Pattis:

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    „Frag a Mal, wer diesen Mist gebaut hat“, kontert Peterlini auf die Vorwürfe an die „Luxusrentner“ – und droht mit einer „Abrechnung“, die erst noch komme.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (21)

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    • einereiner

      Heute steht am Brunecker Graben ein Flugsimulator (zwar ohne Eigenbewegung aber sonst ganz nett). Daneben ein schmächtiger hochdeutsch sprechender Mann mit 4 Streifen an der Jacke. Er erzählt sehr gerne, dass er Kapitän einer 747 ist und für den Flugplatz Bozen Wahlwerbung macht. Nachdem ich 5 Minuten angestrengte Diskussion brauchte um ihn auf ein technisch sachliches Niveau herunterzuholen, beantwortete er mir nach dem 10-ten Anlauf auch die Frage, wie er den bei Südwind und Schlechtwetter in Bozen landen will. Er meinte (da es kein Instrumentenlandesystem im Norden geben wird), dass er auf einen Alternativflugplatz ausweichen wird.
      Meine nachfolgende Frage, ob bei öfteren Südwind, Schlechtwetter und öfters stattfindenen Landungen auf Alternativflughäfen sich seine Airline nicht einen anderen Standort als Bozen (z. B. Verona oder Innsbruck) überlegen wird, war zu hoch für ihn. Er konnte sie nicht mehr beantworten.
      Die ihm beigestellte junge Südtirolerin hat zwar von Fliegen keine Ahnung, ist aber ansonsten deutlich intelligenter. Meine Aussage, ein lahmes Pferd sollte man nicht reiten, brachte sie wenigstens zum Nachdenken.

      • marting.

        ich glaube nicht daß ein 747 Pilot dazu bereit ist in einem kleinem Ort Werbung für einen kleinen Flughafen wie Bozen zu machen.
        vielleicht ein untauglicher Pilot oder ein Arbeitsloser

      • roadrunner

        Du kennst dich mit der ganzen Flughafengeschichte sicher besser aus als ich und deine Argumente, welche du immer wieder betonst sind sehr gute um dagegen zu sein. Ich stelle mir aber die Frage, warum keiner der öffentlichen Gegner- sprich Politiker- diese Argument aufgreifen. Ich meine das nicht sarkastisch, sondern offen und ehrlich.

        • issy

          Ganz einfach, weil Südtirol per Definition immer schönes Wetter hat 😉

        • einereiner

          @roadrunner
          das frage ich mich auch….und kann es nur mit Dummheit als Grund beantworten. Was nicht sein soll, wird einfach totgeschwiegen. Und ein paar Unterstützer findet man für jeden Blödsinn….auch wenn man behaupten würde, dass die Erde eine Scheibe ist.

      • jennylein

        Lieber einerein, du bist ja so ein toller Hecht, dass du einen angeblichen „Jumbo“Piloten sprachlos machst. Nachdem dieser nicht unserer Mundart mächtig kann man davon ausgehen dass er die lokalen Wetterbesonderheiten nicht kennt. Sonst hätte er dir erklärt, dass es die Kombination Südwind und Schlechtwetter im SÜDTIROLER Unterland praktisch nie gibt. Es gibt zwar gerade im Frühjahr und Sommer sehr oft Südwind. Dieser stellt sich bei Schönwetter ein und kommt vom Gardasee und ist als Ora bekannt. Bei (oder vor allem vor) Schlechtwetter gibt es im Unterland Nordwind. Jeder Surfer und Segler am Kalterer See kann dir das bestätigen. Bei wolkenverhangenem Himmel herrscht meist Windstille, bzw. gibt es lokale Böen aus allen Richtungen, die aber sicher nicht eine Landung von einer Richtung beeinflussen.

        • einereiner

          Ich kenne die Windsituation in Bozen von einigen Flügen. Ich unterhalte mich mit Bundesdeutschen prinzipiell mit reinstem Hochdeutsch. Jeder funktionierende internationale Flughafen hat zwei Instrumentenlandesysteme, auch Innsbruck und Verona. Bozen wird die nie bekommen und aus diesem Grund wird jede seriöse Airline sich gegen Bozen entscheiden. Einen lahmen Gaul reitet man nicht, man gibt ihn entweder das Gnadenbrot oder macht Salami damit.

    • franz

      einereiner
      Wer sagt, dass in Bozen eine 747 landen soll ?
      Man könnte genauso die Frage stellen warum in Innsbruck keine Antonov -24 landen kann !

      • einereiner

        @franz
        niemand sagt, dass in Bozen eine 747 landen soll. Wer lesen oder denken kann ist klar im Vorteil. Ein 747 Pilot kann (mit der entsprechenden Einschulung) auch eine A319 dort landen.

    • martinsenoner

      Sorry Helmuth und Oskar,

      aber in dieser Sache ist eure Wortwahl mehr als daneben!

    • wollpertinger

      Der Renzler wird mir immer sympathischer. Der Tschurtschenthaler kann mir nicht unsympathischer werden, weil mehr gar nicht mehr möglich ist.

    • wenn hinterbänkler ihr steckenpferd finden.
      bei der gebhard ists irgendwas mit frauen,
      beim alfreider irgendwas ladinisches mit zügen
      und der tschurtschenthaler hat halt ebenso wie der tinkhauser
      jetzt den flughafen für sich entdeckt.

    • watschi

      ein satz der alles sagt was zu sagen ist und keine erklärung benötigt. bravo renzler

    • ahaa

      Man sollte nicht über denTschurtentahler herfallen.Er hat viel für Bruneck getan.Wo früher Parkplätze ware stehen jetzt Blumen.Herrlich unser Rathaus,wir konnten uns es leisten auch die Bauarbeiten 3 mal zu machen.Besonders Altbauern die jahrelang keine Kühe hatten und trotzdem ausgewiesen wurden ,ist er sympatisch.
      Fragt die Geschäftsleute von Bruneck ,er ist spitze.
      Nur einen Baum sollte er noch pflanzen auf seinem Radhausplatz.Die Kunstwerke die dort ausgestellt werden bringen keinen Schatten.
      Die Sonne soll ja nicht so gesund sein.

      • einereiner

        @ahaa
        gut geschrieben. Ergänzungen:
        wo früher freie Parkplätze waren muss man heute zahlen
        wer früher Baukubatur haben wollte, hat sie bekommen. Heute muss man der Gemeinde dafür einen anderen Baugrund schenken.
        Wir sind froh, dass Tschurtschenthaler nun ein schönes Steckenpferd ausserhalb Brunecks gefunden hat.

    • george

      Der Bozner Flughafen wird nie ordentlich funktionieren. Das lässt schon die geografische Situation nicht zu. Wieso also es zulassen, dass dafür unser Steuergeld verplempert wird. Allein schon deswegen am Sonntag ein klares „Nein“ zu diesem Flughafengesetz.

    • yannis

      Wo ist denn die Ghostwriterin „libelle“ mit ihrer lauten Spülmaschine hier geblieben ?

      Ja liebe Anwohner von BZO schafft euch ein richtig laute „Spülmaschine“ an um euch an den BZO Fluglärm zu gewöhnen, bzw. das Gehör so zu ruinieren, dass ihr die Flieger nicht mehr wahrnehmt.
      Von den Emissionen her gesehen kann mir BZO egal sein und persönlich auch weil es für mich nie eine brauchbare Flugverbindung nach und von BZO geben wird, ergo das Auto oder die Bahn wie bisher auch die Verbindung nach und von Südtirol herstellt.

      Bleibt nur noch die Finanzierung der Geldverbrennungs-Maschine ABD AIRPORT AG und dazu sind die Steuergelder der Südtiroler viel zu schade !
      Somit halte ich es wie „george“ NEIN !! zu diesen Projekt einiger die an „Größenwahn und Raffgier“ leiden.

    • ambedue

      Was denken Optimisten bei neuen Projekten?
      Die Ziele muss man hoch stecken, weniger wird oft von allein.
      Was denken die Pessimisten ?
      Wieso haben meistens die Optimisten die besten Einfälle ?

      I hon mir a Liste vo die NA-SogerInnen gmocht und wear nocher, wenn JO gwinnt, viel Zeit ban Flugplatz verbringen und schaugen, wer olls vo die Flugplotzgegner an Fliager brauchet. Na, koane guate Idee, weil de sian nocher jo nimmer zu derkennen. De fliagen INKOGNITO.

    • seppl

      Ich bin absolut kein gegner zum Ausbau den Flughafens, nur soll er von denen Bezahlt werden die ihn umbedingt haben wollen…

      dazu meine ich allerdings nicht die Politiker die so kostenlos von Bozen nach Rom kommen, sondern ich meine die Hoteliers und Firmen die den Flugplatz unbedingt haben wollen und bis heute keinen Cent dafür bezahlt haben….

      klar ist schon heute dass auch meine Enkelkinder nie einen Richtig funktionieren Flugplatz in Bozen zu sehen bekommen werden…

      das Land sollte drngend rund um die unzähligen Landhäuser in Bozen einen grünen Rasen anlegen, damit man das klimpernnicht hört wenn sie das Geld zum fenster rausschmeissen….
      der Neue Landeshauptman gefällt mir überhaupt nicht sumal er schon X mal Sachen verkündet hat, die hinterher überhaupt nicht eingehalten wurden… (sowas hat es in der ganzen langen Zeit von Vorgänger nie gegeben, zumindest hat er nie etwas versporochen das er dann nicht eingehalten hat…

      >>> alle mindestpensionen werden auf runde 800 Euro aufgestockt…..wohl vom Berlusconi übernommen um Stimmen zu fangen…hinterher dann die unvereinbarkeit mit dem INPS….kommisch bei sich selber gibs es bis zu 144.000 Euro premien ohne dass es eine unvereinbarkeit gibt…naja das Folk wird ja nie gefragt…..

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