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    Der Lügendetektor

    sparkasse brandstätterSparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter stellt am Dienstag sein Buch „Der Lügendetektor“ vor.

    Sparkassen-Präsident Gerhard Brandstätter stellt am Dienstag sein Buch „Der Lügendetektor“ vor.

    Die Veröffentlichung ziele darauf ab, die „ungerechtfertigten Vorwürfe, Unterstellungen, unzutreffenden, falschen und verleumderischen Aussagen“, welche im Buch „Bankomat“ ihm gegenüber vorgebracht worden seien, „mit eindeutigen Fakten, Beweisen und Zeugenaussagen zu widerlegen“, heißt es in einer Aussendung.

    Brandstätter schreibt weiters:

    „Es gilt aufzudecken, was an Falschmeldungen in die Welt gesetzt wurde, unterstützt von Leuten, die nicht auf der Suche nach der Wahrheit sind, sondern alte Rechnungen zu begleichen haben und dabei auch vor glatten Lügen und Diffamierungen nicht zurückschrecken.
    Bei der Jagd nach Sensationen ist dabei die Chance auf eine objektive und gewissenhafte Berichterstattung vergeben und der Wahrheit, der journalistischen und nicht journalistischen Ethik und Objektivität kein Dienst erwiesen worden.“

    Aufklärung verlange Orientierung an der Wahrheit: „Diese Schrift bin ich mir, meiner Familie, meinen Mitarbeitern/innen und meinen Freunden schuldig – auch im Interesse von Stiftung und Bank“.

    Der Raetia-Verlag, in dem Christoph Franceschinis Buch „ Bankomat“ erschienen ist, kündigt indes eine Klage ein.

    Brandstätters Buch mit dem bizarren Titel „Der Lügendetektor“ sei nur das letzte Glied in einer ganzen Kette von Einschüchterungsversuchen gegen den Autor und den Verlag. Brandstätters Buchtitel und die Aussagen in der Presseaussendung seien für Autor und Verlag „schwer diffamierend und geschäftsschädigend“, denn sie würden offen der bewussten Lüge bezichtigt und als willfährige Helfer sinistrer Mächte hingestellt.

     

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    Kommentare (9)

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    • besserwisser

      Das Imperiium schlägt zurück 🙂
      Bin ja so froh dass meine ich meine Aktien noch losgeworden bin, und meine Schulden zahle ich lieber bei einer anderen Bank zurück ….

    • kleinlaut

      Die Volksbank mit dem Michaeler an der Spitze wäre auch keine wirkliche Alternative…ganz im Gegenteil.

    • wenn das buch von franceschini schon so voller unwahrheiten ist,
      wieso ist dann brandstätter mit allen seinen unterlassungsklagen abgeblitzt?

      und das jemand, der einen freimaurer als svp- bürgermeister-kandidaten in bozen aufstellt, den ausdruck „sinistre mächte“ verwendet, ist schon ein starkes stück.

    • politikverdrossener

      Leitlen wochts auf,des groasse Geld liegt im Veneto ! Erst Plattner,jetzt Michaeler.Dei kennen nit amol Sporkasse sogen und worten lei bis ihmen polli Geld geben.

    • mairwalter

      Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie dann auch noch Dividende haben wollen.

      Carl Fürstenberg
      deutscher Bankier

    • josef

      H.Brandy
      Erklären Sie doch mal warum die Sparkassen Aktien ein Vielfaches von ihrem Wert verloren haben? Die Stftung ist doch Mehrheitsaktionär und bestimmt das Schön- und Schlechtwetter. Hier waren Sie der Präsident und bestimmen was in der Sparkasse passiert.
      Sie sind in einem gewaltigem Interessenskonflikt und nur Sie können mit Ihrem Rücktritt dies bereinigen.
      Zuerst die Linie vorgeben von der Tochtergesellschaft und dann selber Präsident derselben werden? Geht’s noch?
      Die Kleinaktionäre werden verarscht und verlieren ihr Geld.
      Erklären Sie doch mal, warum die Spitze der Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden soll?
      — Ganz einfach — Weil der „Bock zu Gärnter“ gemach wird…..

    • prof

      Mich „eiert“ es immer noch wie der ehemalige Präsident Plattner bei der Aktionärsversammlung 2o13 und 2o14 verkündet hat ,alles wäre in bester Ordnung und Herr Brandstätter als Stiftungs-Präsident hätte nichts
      gewußt???
      Ich wette daß es zu keiner Klage gegen die ehemalige Spitze kommen wird, da sonst höchstwarscheinlich noch brisantere Details von den Angeklagten an die Öffentlichkeit getragen werden.

    • morgenstern

      Ich gehe davon aus dass die Aktionäre ein Gratisexemplar bekommen. Sozusagen als Entschädigung für die Verluste.

    • kleinlaut

      Verehrter Herr Brandstätter. Sie können noch so viele Bücher schreiben, aber den “ Makel “ werden Sie dennoch nicht los.

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