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    „Ruhe und Genuss“

    Flugzeug innenElf bekannte Touristiker und Freiberufler lancieren einen Appell gegen den Flughafenausbau. Südtirol sei bereits gut erreichbar. Die Gäste wollten Ruhe und Genuss.

    Der Architekt Walter Angonese, der Hotelier Michil Costa, der Winzer Alois Lageder, die Architektin Kathrin Schiefer und der Kellermeister Willi Stürz – diese und sechs weitere bekannte Südtiroler Touristiker und Freiberufler haben einen Appell gegen den Flughafen-Ausbau lanciert.

    Der Succus: Südtirol sei bereits gut erreichbar. Und: Die Gäste wollten vor allem

    Lesen Sie selbst:

    Südtirol bietet dafür alle Voraussetzungen, wenn die Grundlagen dafür zukunftsfähig genutzt werden. Für eine nachhaltige Entwicklung ist es notwendig, jetzt ganzheitliche Visionen zu entwickeln.

    Die grandiose Naturlandschaft mit der vom Menschen geprägten Kulturlandschaft, der historische Siedlungscharakter, Tradition, soziale, religiöse und künstlerische Werte in zwei sich überschneidenden Kulturkreisen sind die Grundlagen für die besondere Stellung Südtirols in Europa. Das Zwanzigste Jahrhundert brachte einen tief greifenden Wandel mit dem Wohlstand, der sich durch das Zweite Autonomiestatut entfalten konnte.

    Das kleinteilige Gewerbe ist krisenfest, der Weinbau fand zu internationaler Anerkennung und in den zukunftsorientierten Teilen der Landwirtschaft findet ein Wandel von Quantität zu Qualität statt. Die Massenentwicklung des Tourismus hat seine Grenzen erreicht und es werden alternative Entwicklungen diskutiert. Diese Kräfte eines neuen Denkens müssen gebündelt werden, um einen Wandel zu vollziehen.

    Längst hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ständiges wirtschaftliches Wachstum nicht möglich ist und Massenangebote zu einer schlechten Qualität führen, von der alle betroffen sind – Einheimische wie Gäste.

    Wenn Südtirol zum begehrenswertesten Lebensraum Europas werden will, dann muss es andere, alternative Wege gehen und das anbieten, was es anderswo nicht mehr gibt: klare Luft, sauberes Wasser, gesunde Produkte, ungestörte Natur mit Ruhe und Frieden. Weniger ist mehr und die Entdeckung der Langsamkeit hat zum Umdenken geführt.

    Das gemeinsame Handeln für eine Zukunft mit hoher Lebensqualität braucht Visionen, die bereits diskutiert werden, die Umsetzung steckt aber noch in den Anfängen.

    Südtirol liegt im Herzen Europas, nicht abseitig, sondern gut erreichbar. Das zeigt sich durch die hohe Anzahl von Gästen, obwohl Südtirol längst im oberen Preissegment liegt. Die gute Erreichbarkeit wird sich in wenigen Jahren vor allem im Zugverkehr wesentlich verbessern, so dass internationale Großflughäfen wie Mailand, München, Innsbruck und Verona näher rücken.

    Ein Regionalflughafen für Kurzstrecken ist für Südtirol deshalb nicht erforderlich und die Investitionen dafür sollten für die umweltfreundliche Schiene aufgebracht werden. Einheimische und Gäste wünschen sich weniger Verkehrsemissionen. Vielen umweltbewussten Gästen ist Ruhe und Genuss wichtig.

    Es ist eine Gästeschicht, die Wert auf biologisch erzeugte Lebensmittel legt, die Massenwaren ablehnt und lieber etwas mehr für einwandfreie Produkte bester Qualität ausgibt. Gute Gäste, die sich für Tradition, Geschichte und Kultur Südtirols interessieren und mit dieser Haltung den Gastgebern mehr Freude an ihrem Beruf verschaffen als jene Gruppen, die das Land nur als Sportarena betrachten.

    Hier gilt es anzusetzen: hohe Qualität, die etwas mehr kosten darf, als mäßige Quantität, die es heute überall gibt. Nur dadurch kann Südtirol sich eine einzigartige Stellung für Einheimische und Gäste in der Zukunft verschaffen.

    Wir laden Menschen aller Wirtschaftszweige ein, gemeinsam an dieser Zukunftsvision zu arbeiten und Strategien zu entwickeln, die unter Berücksichtigung der eigenen Interessen die Allgemeinheit und das Wohl Südtirols in den Vordergrund stellt – gute Anfänge sind schon gemacht.“

    Unterzeichnet wurde der Appell von:

    Prof. Walter Angonese, Architekt

    Michil Costa, Hotelier

    Reinhard Dissertori, Bezirksobmann Unterland des Südtiroler Bauernbundes

    Jürgen Geier, Touristiker und Genussbotschafter

    Prof. Andreas Gottlieb Hempel, Publizist

    Alois Lageder, Winzer

    Sepp Perwanger, Gast- und Landwirt, Gründer Idyllic Places

    Kathrin Schiefer, Architektin

    Willi Stürz, Kellermeister

    Thomas Tschöll, Architekt

    Paul Zandanel, Marketingfachmann

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (36)

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    • gerry

      Die letzten Quartalszahlen haben schon wieder eine Steigerung von Touristen und Übernächtigungen ergeben. Ich verstehe einfach nicht wo dieses Land hin will.

    • sigmundkripp

      Das unterschreib ich auch!
      Sigmund Kripp, Bio Schlossweingut Stachlburg, Partschins

    • martasophia

      Wunderbar, da möchte man gerne Mitunterzeichner sein. Ich habe den Verdacht, dass es nur die pure Gier ist die die Flughafenbefuerworter antreibt. Anderen vernünftigen Grund hab ich noch keinen erkennen können.

    • franz

      Was nützt uns der Flughafen von Innsbruck, da kann man auch direkt bis München fahren, abgesehen dass uns der Flughafen in Innsbruck weder Arbeitsplätze noch irgend welchen wirtschaftlichen Vorteil bringt.
      Was sagt übrigens jemand der etwas von Wirtschaft versteht.
      Josef Gostner von Frie EL Green Power meint zum Thema Flughafen: wir haben eine Infrastruktur die sich sehen lassen kann.
      Jetzt geht es darum zahlungskräftige Gäste ins Land zu bringen.
      Ob der Flughafen vom Land geführt wird oder von einer privaten Gesellschaft oder europaweit ausgeschrieben wird ändert nicht viel. Ob der Flugplatz von der Mehrheit der Südtiroler abgelehnt wird, ist nicht relevant.
      Wenn nicht wird er halt europaweit ausgeschrieben. Wer wo hin fliegt endscheidet dann der Markt.
      Ich weiß schon der Bauer braucht den Flugplatz am wenigsten.
      Aber selbst für den Bauern ist der Flughafen nicht uninteressant, denn es sind die guten Hotels die ihn seine Produkte abkaufen und ihn letztlich als Landschaftspfleger brauchen. Immer nur verhindern bringt nicht viel.
      Die Südtiroler sind bei Speck und ein Gläschen die nettesten Leute .Da wird auch immer toll geredet.
      Aber der Horizont ist bei vielen halt so, wie es unsere heimatlichen Berge zulassen.
      Quelle: ff Nr. 18 05.05.2016

      • Vollkommen richtig… Hääää??
        Wenn er doch kommt, auch wenn das Nein gewinnen sollte…
        Dann ist es doch umso mehr Grund mit Nein abzustimmen!
        Denn Nein bedeutet keine Steuergelder.
        Und einen funktionierenden Flugplatz zu bekommen, ohne Steuergelder zu investieren… wäre das nicht wunderbar?
        Häääää?

        • franz

          häääää
          Da es sich um eine Infrastruktur handelt die für die Allgemeinheit von wirtschaftlichen Vorteil ist wäre es auch normal, dass das Land eine solche Infrastruktur finanziell unterstützt. ( sonst könnten wir auch die Mebo schließen )
          Das Land gibt viel Geld aus was der Bevölkerung nicht’s bringt, außer Ängste und Ärger, wie die 11.000.000 € / Jahr die das Land für die Unterbringung von Wirtschaftsflüchtlingen ausgibt.
          Aber wie es besonders bei grünen naiven Gutmenschen eben ist.
          Wir müssen die Nazis ausrotten!
          Warum hilft denn keiner? Ihr seht doch, dass er sich übergeben muss! Geburtenkontrolle? Im Prinzip ja, aber bitte ohne Kondome!
          Denkt doch mal an die armen Kinder in Afrika!
          Piep, Piep, Piep! Wir haben uns alle lieb!
          Wann werden die Menschen endlich verstehen?
          Atomkraft? Nein danke!
          Kohlekraftwerke? Nein danke!
          Windenergie? Nein danke!
          Gezeitenkraftwerke? Im Prinzip ja, aber bitte nur bei Ebbe!
          Wasserkraftwerke? Nein danke!
          Solarenergie? Nein danke!
          Biogasanlagen? Nein danke!
          Erdgaskraftwerke? Nein danke!
          Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche.

      • george

        Der ‚franz‘ hat immer noch nicht verstanden, was wir in Südtirol brauchen. Er setzt sich einfach mit seinen Kommentaren hinein wie der Kuckuck in das Vogelnest der anderen.

        • franz

          Typisch für Gutmenschen wie george ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen nicht in der oben genannten Scheintoleranz zustimmen, gleich als primitiv, von Medien manipuliert, rechtsradikal, voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, sie mit afrikanischen Vergewaltigern bzw. Dieben zu vergleichen nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist.
          Ein weiteres Kriterium des Gutmenschentumes ist, dass keine anderen Meinungen auch nur ansatzweise toleriert, geschweige denn akzeptiert werden. Denn nur sie allein wissen, was wirklich richtig und falsch ist, und jeder Andersdenkende wird im Namen von Toleranz und Respekt niedergemacht, da es auch ein unermesslich großes Grundbedürfnis jener Personengattung ist, sich in der eigenen moralischen Überlegenheit zu suhlen wie das Schwein im Dreck.
          Leider führte jahrelanges Gutmenschentum und falsche Toleranz zu einem politischen und wirtschaftlichen Stillstand und dem Anstieg der Kriminalität.
          Das Gewiefte am Gutmenschen ist, dass er durch selbst verursachte Probleme neuen Grund zur Kritik hat. Das ist der ewige natürlich Kreislauf, der es schwierig bis unmöglich macht, die Gutmenschen zu bekämpfen.
          Der Gutmensch spielt gerne an Bahnhöfen den klatschenden Plüschtierverteiler wenn Flüchtlinge ankommen. und verwendet als Waffe hingegen bevorzugt die Nazikeule. Gutmenschen sind vor allem in linken Parteien wie SVP, Grüne, und LINKE von PD Celta Civica und SEL vertreten.
          „Beliebte Phrasen und Einsichten“ des Gutmenschen.
          Silvester in Köln 2015/16 war nicht schlimmer als ein durchschnittliches Oktoberfest
          Also ICH lasse jeden seine eigene Meinung haben, doch jeder, der die Dinge nicht so sieht wie ich, ist ein rechtes Schwein!!!
          Wir müssen die Nazis ausrotten!
          Flughafen im Prinzip ja aber nicht in Bozen.
          Denkt doch mal an die armen Kinder in Afrika!
          Piep, Piep, Piep! Wir haben uns alle lieb!
          Kohlekraftwerke? Nein danke!
          Windenergie? Nein danke!
          Gezeitenkraftwerke? Im Prinzip ja, aber bitte nur bei Ebbe!
          Wasserkraftwerke? Nein danke!
          Solarenergie? Nein danke!
          Biogasanlagen? Nein danke!
          Erdgaskraftwerke? Nein danke!
          Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche.! 🙂

    • ambedue

      ich erlaube mir meine Verschwörungstheorie zu wiederholen: Alibi-Flugplatz-Gegner

      Die haben richtigerweise erkannt, dass das JA gewinnen wird, und schleimen jetzt bis zum geht nicht mehr.

    • yannis

      >>>Längst hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ständiges wirtschaftliches Wachstum nicht möglich ist und Massenangebote zu einer schlechten Qualität führen, von der alle betroffen sind – Einheimische wie Gäste.<<<

      so wie auf "Malle" nach Jahrzehnten der "Wachstumsgier" hat man auch dort endlich erkannt das genau dieses Wachstum es war, was die Qualität in den Sand setzte und dadurch zunehmend "Urlauber" die Insel den Sauf-Touristen überließen.

    • luis1

      1. Zu ambedue!!!
      Wo informierst du dich!??…Lest du nur die DOLOMITEN!??
      :“ Alibi Gegner: Die haben richtigerweise erkannt, dass das JA gewinnen
      wird, und schleimen jetzt bis zum geht nicht mehr.“!!????

      Wenn du momantanen Berichte, Aussagen, Diskussionen verfolgst würde ich
      eher behaupten , dass die Befürworter vielleicht max. 30 % erreichen!
      Bin selbst Touristiker und kann nur eines betonen:
      Unsere Gäste wollen genauso wenig wie der Grossteil der Südtiroler
      EINEN Flughafen! Also NEIN!!!!! am 12. JUNI

      • ambedue

        ich bin nur Rentner, und freue mich, wenn viel weniger Autos auf den Straßen Südtirols zirkulieren werden. Jedes Dorf ist mittlerweile für die Gaste kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein Flieger mit 150 Passagieren sind 75 Autos weniger.

        • Aha, und die 150 verbringen dann ihren Urlaub direkt am Rollfeld?

          • yannis

            @sogeatsnet
            1. Juni 2016 um 13:27

            der User „ambedue“ ist schon ein schlauer Mensch, nicht nur der Äpfel u. Birnen Vergleich 150 Passagiere zu 75 Autos, sondern auch, dass er glaubt in BZO könnten zukünftig auf einer lächerlichen Lande/Startbahn von etwa 1400 Metern Flieger mit 150 Passagieren landen.

            Sein Zitat:>>>Jedes Dorf ist mittlerweile für die Gaste kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar<<<

            "ambedue" kennt anscheinend den Südtirol-Gast genauso wenig wie Flugzeuge mit einer Passagier-Kapazität von 150, denn die wenigsten Gäste verbringen ihren Urlaub ausschließlich auf der Hotelterrasse im Dorf, sondern wollen sich in Gegenden umschauen wo sie OHNE Auto, schlicht und ergreifend aufgeschmissen wären.
            Wenn denn nach seiner Theorie 150 Passagiere in BZO aus dem Flieger steigen, würden diese dort zwangsläufig in mindestens 75 MIET-Autos steigen um den Urlaub so zu verbringen wie es der Löwenanteil bis jetzt auch tut.

            • ambedue

              Nicht wegen der Zahlen eiern, bitte, und den ganzen Beitrag lesen. Bis auf wenige Ausnahmen: die Gegner greifen die Befürworter fast immer an. Sachlich bleiben.

        • george

          ambedue, lassen Sie sich doch nicht so täuschen. Durch den weiteren Betrieb des Flugplatzes in Bozen fährt kein einziges Auto weniger auf den Straßen. Im Gegenteil, es fahren sogar mehr, weil die Fluggäste ja auch vom Flughafen zu den Zielorten gefahren werden müssen.

    • libelle

      Ich gehe davon aus, dass die Unterzeichner grundsätzlich selbst nicht fliegen und auch keine „Fluggäste“ – weder aus der Familien, noch beruflich oder touristisch – empfangen. Andernfalls wäre der Appell nämlich schon eher scheinheilig… Flugreisen ja, aber nicht in meiner Nähe??? Und ganz ehrlich: wieviele Gäste beschweren sich aktuell über den Lärm durch die Bahn, die Autobahn, die Traktoren etc.?? Wir reden von 5 großen Fliegern pro Tag und nicht von einem Großflughafen á la München!!!

      • Lies dir das Flughafenentwicklungskonzept bis ganz hinten durch und lass dich nicht von den allseits genannten 170000 Passagieren blenden!

      • josef.t

        Überall dabei sein, die “ Opfer “ sollen die anderen bringen……
        Wäre interessant zu wissen, wie viele unserer Landsleute das
        Flugzeug nicht nur in Bozen benützen……
        Wer über andere Köpfe fliegen, hört weder Lärm, oder kriegt
        was von Abgasen mit ……..
        Kann sicher die unmittelbaren Anrainer verstehen, das sind
        aber sicher sehr wenige, viel mehr bei Autobahn und Eisenbahn.

      • yannis

        >>>Wir reden von 5 großen Fliegern pro Tag<<<

        wie groß dürften die Maschinen denn sein, dass die 170.000 Passagiere mit nur FÜNF Maschinen pro Tag zu bewegen sind ?
        Da aber noch nicht mal Boeings 737 oder A 319 in BZO auf der 1400 Meter Bahn und der geografischen Lage landen und schon gar nicht starten könnten, bleiben z.B.nur die sog ATR "Troppeln" mit einer Kapazität bis max. 70 Passagieren. Wie damit mit nur 5 Flügen am Tag diese 170.000 verfrachtet werden sollen, sollten die "Befürworter" hieb und stichfest dar legen können !

        • pantone

          Laut meinem Verständnis muß man die Zahl durch 2 teilen. Die Passagiere fliegen ja nicht nur weg, sonder kommen wieder zurück, bzw. umgekehrt. Also geht es um 85.000 Passagieren. Durch 365 Tage geteilt, sind das 233 Passagiere am Tag, die sowohl landen, als auch starten (= 466 x 365 Tage = 170.099. Gehen wir davon aus, dass in jedem Flugzeug im Schnitt 60 Leute sitzen – im Linienflugzeug weniger und im Charterflieger, der wie ein Busunternehmer Leute an ihren Urlaubsort bringt, so sind es knappe 4 Flieger am Tag. Die Linienflieger werden sicher nicht 60 Leute transportieren, es wird auf diese Charterflugzeuge ankommen.

          • kommen Charter täglich und das über das ganze Jahr?
            spricht das Entwicklungskonzept in der Endphase von 400000 oder mehr Passagieren?
            …ein bisschen mitdenken soll helfen

            • pantone

              Logisch kommen die an den Wochenenden. Also, weil es mal 400.000 werden könnten – selbst im Entwicklungsplan, der vom Land in Auftrag gegeben wurde, spricht man davon, dass diese Entwicklung dauert – so will man die 170.000 auch nicht. Und wenn es nicht 170.000 sind, dann sind die Zusahlungen so hoch, daß der ganze Landeshaushalt leidet?
              Und selbst wenn es mal 400.000 Passagiere würden, dann wären dies 40 % der Passagiere von Innsbruck.
              Die 170.000 dürften jedenfalls nicht mal den Bürgern von St. Jakob Probleme bereiten.
              Und da wären wir bei den leidigen Problemen: die Anrainer aller Objekte, die Lärm und womöglich Schadstoffbelastungen erzeugen, oft auch nicht belegte, sind die Leidtragenden. Deshalb kann jedoch nicht jede dieser Einrichtungen vermieden werden. Viel besser ist es, die Menschen zu entschädigen.

            • franz

              sogeatsnet
              Jemand der keine Ahnung hat sollte am besten still sein und nicht so einen Blödsinn schreiben.

            • george

              Jetzt hat ‚franz‘ für sich selbsredend gesprochen.

    • yannis

      >>>Durch 365 Tage geteilt<<<

      Saison ist alle Tage im Jahr die der liebe Gott macht ? schön wäre es !

    • pantone

      Ich kann die Argumente der 11 genannten, namhaften Bürger verstehen. Wenn es keine Möglichkeit gäbe einen Flugplatz zu haben, Schwam drüber. Wo er aber schon da ist, und nur finanziell tragbarer gemacht werden soll, verstehe ich diese hartnäckige Ablehnung nicht. Um festzustellen, daß ein Flugplatz, durch eine Pistenverlängerung auf 170.000 Passagiere verstärkt, kein Unglück darstellt, braucht man nur nach Innsbruck zu sehen. 6 Mal soviel Passagiere, der Flugplatz im Stadtgebiet, jedes Flugzeug überfliegt Hall in Tirol und vor der Landung Innsbruck …
      Es gibt auch in Südtirol Täler ohne nennenswerte Skilifte. Wo gibt es mehr Hotels, dort oder in den entwickelten Tourismusorten. Wenn alle Täler mit Wintertourismus so wären wie diese Täler, z.B. Villnöss und Gsies, wäre da nicht auch weniger Arbeit für das Handwerk und die Lebensmittelllieferanten?
      Ich sehe im Fortbestand des Flugplatzes und in der Verbesserung seiner Konkurrenzfähigkeit am Markt weit mehr Vor – als Nachteile!

      • Na dann ist es doch höchste Zeit, dass sich die Villnösser und die Gsieser auf die Hinterbeine stellen und auch Skilifte und Hotels bauen!
        Dann geht es uns allen noch besser. Vielleicht irgendwann so gut, dass es nicht mehr auszuhalten ist?

        • pantone

          Die Villösser planen ja eine Liftverbindung auf die Seceda (Gröden). Ich verstehe die Aussage: „dann geht es uns allen noch besser. Vielleicht irgendwann so gut, dass es nicht mehr auszuhalten ist?“ nicht. Geht es dann jemandem schlechter?

          • gredner

            Umgekehrt: die Grödner planen die Verbindung (allen voran der Hauptaktionär der Seceda) – die Villnößer wollen sie gar nicht und könnten sie auch nicht finanzieren.

    • realist

      Das, was die Unterzeichner dieses Apells sagen, ist im Großen u, Ganzen OK:

      Nur das Eine muss das Andere nicht zwangsläufig ausschließen.

      Genau wegen dieser Bedenken ist es außerordentlich wichtig alles in Landes-Hand zu belassen um einwirken zu können, wenn`s zu extrem wird.

      Dass der Flughafen verschwinden wird, werden auch Leute die vorwiegend aus der Oberschicht kommen mit diesem Apel nicht erreichen.

      Die Erfahrung zeigt, dass vor allem Architekten nur schweren Herzens Kompromisse eingehen.

      In diesem Fall wäre es vielleicht besser einen Kompromiss zum wohle des kleineren Übels einzugehen.

      Für die, die schon ganz oben angekommen sind obwohl es nach oben anscheinend keine Grenze gibt, ist die Entscheidung einfacher, als für Jene, die an der Rentabilitätsgrenze liegen u. auch ein wenig nach oben wollen.

      Das, was nun einmal schon da ist u. viel Geld gekostet hat, sollte man sich so gut wie möglich zu nutze machen, alles andere wäre Verschwendung, wenn der Flugplatz doch nicht weg kommt.

    • rota

      Es verwundert, wenn weder ein Berufspilot, also ATPL oder CPL Inhaber, noch eine Fluggesellschaft öffentlich zu diesem bevorstehenden Referendum Stellung beziehen. Einzig einem Niki Lauda wurde kurz erlaubt öffentlich seine Bewertungen auszusprechen und die waren durchwegs abgewogen und wurden als gleich auch sofort von den politischen Entscheidungsträgern ignoriert.
      Meine zusammengefasste flugtechnische Kurzbewertung:
      geographische ILS Standards nicht gegeben
      Starts und Landungen mit A319 oder Boing 737 nur mit ad hoc auf BZO eingeführten Piloten möglich unter CAVOK Konditionen. Also ca. bis zu 30% Ausfälle pro Jahr möglich.
      Wirtschaftliche Kurzbewertung : keine Interessenten- keine Anbieter für regelmäßige Linienflüge.
      Ich bin gegen eine öffentliche Finanzierung eines Flughafens für private Charterflüge, dahin würde es sich nämlich entwickeln.

      • realist

        Das was Südtirol braucht, ist am morgigen Bozner Flughafen ausreichend möglich.

        – Charterflüge (hilft zu finanzieren, was der normale Fluggast nutzt aber durch den vernünftigen Ticketpreis nicht finanziert)
        – Anschlussflüge zu anderen Flughäfen
        – Flüge im Packet = Abflug mit Anschlussflug u. Tranfers Bahn/Bus/Sammeltaxi zum Beherbergungsbetrib. u. so auch anders rum.

        Das zuverlässig zu vernünftigen Preisen.

        Mehr braucht`s nicht.

      • yannis

        @rota
        1. Juni 2016 um 22:27
        >>>Starts und Landungen mit A319 oder Boing 737 nur mit ad hoc auf BZO eingeführten Piloten möglich unter CAVOK Konditionen<<<

        ich bezweifle sehr dass A319er und Boeing 737 Jets mal abgesehen von der geogradfischen Lage von BZO auf einer gerade mal etwas über 1400 Meter langen Bahn überhaupt landen und starten können, den Technischen Daten dieser Maschinen zufolge nicht.

        Deswegen ist eines klar, es geht den "Befürwortern" ausschließlich nur darum eine öffentliche Finanzierung des Flughafens für private Charterflüge zu erreichen, um nicht zu sagen, zu erschleichen.

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