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    Zoff ums Familiengeld

    pius geld regionalratDie Freiheitlichen kritisieren: Ausländer würden beim Landesfamiliengeld bevorteilt. Die neuen Zahlen.

    Laut dem Freiheitlichen Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner, würden Nicht-EU-Bürgern beim sogenannten „Kindergeld“ bevorteilt.

    „11,9 Prozent oder 3.935.000,00 Euro an Landesfamiliengeld sind im Jahr 2015 den Nicht-EU-Bürgern zugutegekommen, obwohl diese nur etwa 6 Prozent der ansässigen Bevölkerung in Südtirol ausmachen“, Pius Leitner.

    „Im Jahr 2015 wurde an 15.543 Familien das Familiengeld ausbezahlt. Insgesamt betrug die Summe etwa 33,7 Millionen Euro an Förderungen“, erklärt Leitner. „1.846 Ansuchen von Nicht-EU-Bürgern wurde stattgegeben, was einer weit höheren Quote im Vergleich zu den einheimischen Bürgern ausmacht“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und sieht darin eine offene Einladung für die Zuwanderung nach Südtirol.

    „Die Bevorteilung der Nicht-EU-Bürger gegenüber Einheimischen beim Familiengeld ist ein klarer Anreiz zur Einwanderung in die Südtiroler Sozialsysteme“, gibt Pius Leitner zu bedenken. „Die einheimische Bevölkerung als Nettozahler kommt für die Kosten der Einwanderung nach Südtirol auf“, kritisiert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete mit Nachdruck.

    „Dieser Entwicklung muss entschieden ein Riegel vorgeschoben werden. Die Auszahlung des Familiengeldes muss an den Prozentsatz der Nicht-EU-Bürger gekoppelt sein, damit es zu keiner Übervorteilung mehr kommt. Das heißt, dass 6 Prozent Nicht-EU-Bürger nur Anspruch auf 6 Prozent des Familiengeldes haben dürfen und nicht auf das Doppelte! Hinzu soll auch eine Mindestansässigkeitsdauer der Eltern in Südtirol kommen, damit überhaupt ein Anspruch auf das Familiengeld gestellt werden kann“, fordert Leitner.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (19)

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    • yannis

      Man kann, nein man MUSS Herrn Leitner in diesen, wie auch bei VIELEN anderen Themen der Zuwanderung uneingeschränkt zustimmen.

    • roadrunner

      Das ist Diskriminierung in Reinkultur. Aber davon will Herr Leitner nichts wissen.

    • yannis

      Diskriminierung in Reinkultur ? wenn an NICHT EU Kunden die doppelte Summe des Familiengeldes fließt, als an den Einheimischen Steuerzahlern.

      Einwandfreie Diskriminierung der EU Bürger Südtirols !

      • mannik

        „wenn an NICHT EU Kunden die doppelte Summe des Familiengeldes fließt, als an den Einheimischen Steuerzahlern.“

        Summe insgesamt laut PL: 33,7 Mio. Summe an Nicht-EU-Bürger, 3,935.000. Heißt dass 29.765.000 an einheimische Steuerzahler geflossen sind. Und dann erhalten Nicht EU-Bürger die doppelte Summe des Familiengeldes, wie Sie schreiben? Können sie diese ihre Rechnung erklären? Vielleicht verstehe ich ja nur nicht was Sie meinen…

    • mannik

      Also mit dem Pius stimmt etwas nicht. Mag schon sein, dass der Ausländeranteil in Südtirol 6% ausmacht, aber es suchen ja nicht alle Südtiroler um Familiengeld an. Daher kann man die beiden Zahlen. ansässige Bevölkerung und Gesuchssteller, doch nicht vergleichen. Beschränkt man den Vergleich – korrekterweise – auf die Anzahl der Begünstigten, 15.543, dann sind das eben nur 11,9%. Heißt im Umkehrschluss, dass 88,1% Südtiroler Familien in den Genuss des Zuschusses gekommen sind. Wie kommt er dann darauf dass die Quote der begünstigten Ausländer höher ist? Sieht man ja auch an der Summe: von 33,7 Mio, gingen 3,9 an ausländische Familien. Wenn ermeint, dass im Verhältnis mehr ausländische Gesuchsteller zum Zuge kommen oder höhere Summen kassieren, hängt das von der Einkommenslage ab. Das ist wohl klar. Angesichts der großen Differenz im Prozentsatz lässt sich diese Überlegung aber nicht nachvollziehen.

      • yannis

        >>>dass im Verhältnis mehr ausländische Gesuchsteller zum Zuge kommen oder höhere Summen kassieren, hängt das von der Einkommenslage ab<<<

        Und da liegt die Ursache der Ungerechtigkeit zu Grunde.
        Familien-Geld, (Kindergeld) muss unabhängig vom Einkommen ALLEN Familien zu gute kommen, bzw ausbezahlt werden, oder sind Kinder eines Mittellosen Immigranten mehr Wert als die eines Einheimischen der mit harter Arbeit seine Familie weitgehend selbst ernährt ?

        • mannik

          Was heißt hier ungerecht? Und was heißt hier „mehr wert“? Ich glaube Sie haben da das Konzept nicht ganz verstanden. Der Sozialstaat greift den Menschen unter die Arme wo sie es nicht selbst schaffen.

          • franz

            mannik
            “Der Sozialstaat greift den Menschen unter die Arme wo sie es nicht selbst schaffen.“
            Ach ja, warum greift der Staat dann nicht Mindestrentner und Arbeitslosen unter die Arme die es nicht schaffen ?

            • yannis

              >>>Ach ja, warum greift der Staat dann nicht Mindestrentner und Arbeitslosen unter die Arme die es nicht schaffen ?<<<
              @franz, ob der User "mannik" darauf eine nachvollziehbare Antwort hat ?

            • roadrunner

              @ yannis
              Rente erhält man im Verhältnis zu den Einzahlungen. Wieviele Unternehmer, hauptsächlich Handwerker haben in den 60er und 70er die „furbi“ gespielt? Die verdienen sich keinen Zipfl mehr. Denn jene,die ordentlich eingezahlt haben, bekommen auch eine angemessene Rente.
              Arbeitslose erhalten Arbeitslosengeld.

            • franz

              “Handwerker haben in den 60er und 70er die „furbi“ gespielt? Die verdienen sich keinen Zipfl mehr.“
              Aha, Wieviel haben Wirtschaftsflüchtlinge- ( “die furbetti“ spielen ) eingezahlt ? für sie bezahlen wir 35 € / Tag und Mann, dass sie in einen 4 Sterne Hotel untergebracht werden mit Schwimmbad, Sportcenter, Iphon von der Caritas bei voller Verpflegung, während Mindestrentener mit 300 € / Monat auf sich alleine gestellt sind. oder Esodati Dank – Ministerin Fornero – weder eine Rente nocht eine Arbeit haben..

            • franz

              roadrunner
              Alte Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben und für sie vom Arbeitsgeber leider nur selten ein Beitrag bezahlt wurde , oder Frauen für die aus familiären Gründen Kinder usw. zu wenig Beiträge einbezahlt wurde usw. “Esodati“ die bereits 40 Jahre gearbeitet und ihre Beiträge bezahlt haben. Und jetzt ohne Arbeit und ohne Rente da stehen. Dank ex Ministerin Fornero was die
              Wie viel haben Deine Marokkanischen Freunde an INPS Beiträgen einbezahlt
              Die eigentlich kein Recht auf Asyl haben und sich trotzdem hier bzw. in Deutschland illegal aufhalten um Frauen zu begrapschen, zu vergewaltigen, Drogen handeln und Diebstähle begehen, anstatt in Marokko etwas nützliches zu machen.
              In Marokko das ja so schön und sicher ist wie Du einmal geschrieben hast
              Zum Thema
              http://www.tageszeitung.it/2016/01/18/hallo-ciao-maroc/#comment-320449

            • franz

              roadrunner
              Übrigens, was hat die begriffsstutzige Maus roadrunner diesbezüglich nicht verstanden ? 🙂
              roadrunner
              http://www.tageszeitung.it/2016/01/19/ausdruck-von-hilflosigkeit/#comment-320476
              19. Januar 2016 um 21:33
              “Ich bezweifle stark, dass ihr überhaupt im Stande sein wird, anspruchsvollere Themen überhaupt zu verstehen… Ihr könnt eure Intelligenz zusammenlegen und noch seit ihr im Kollektiv begriffsstutziger als eine Maus (siehe € 32,5, dachte dies sei mittlerweile eingehend

    • franz

      Wie oft hat Leitner recht wenn er schreibt:“„ Die Bevorteilung der Nicht-EU-Bürger gegenüber Einheimischen beim Familiengeld ist ein klarer Anreiz zur Einwanderung in die Südtiroler Sozialsysteme“, (……..)
      Genauso wie das unterbringen von Wirtschaftsflüchtlingen in 4 Sterne Hotels auf Kosten des Steuerzahlers ( 35 € / Tag und Mann ) ist ein Anreiz für Wirtschaftsflüchtlinge.
      Eine Diskriminierung bedürftigen italienischen Staatsbürgern, wie Mindestrentner -Arbeitslosen usw gegenüber.
      Ist es normal , dass Menschen die “angeblich“ vom Krieg flüchten ihre Unterkunft zerstören weil es nicht ihren Vorstellungen endspricht und daraufhin in eine Luxus Hotel untergebracht werden. Jeder italienische Bürger würd dafür ins Gefängnis gesteckt.
      http://www.ilgiornale.it/news/cronache/messina-migranti-distruggono-cie-e-li-portano-hotel-lusso-1263506.html
      Was meinen Sie dazu.

    • josef.t

      Das “ Logo “ von Rechtspopoliste, immer gegen Andere und Schwächere
      hetzen und zündeln…….
      Ob solche Leute ihr Gehalt aus Steuermittel überhaupt verdienen ???

    • rasputin

      Der Pius als Frührentner und seit Kurzem als goldener Rentner diskriminiert durch seine horrenden Rentenvorschüssen auch alle Normal und Mindestrentenbezieher in Südtirol. Die Kritik an der Einwanderung in unsere Sozialsysteme sollte von glaubwürdigerer Seite kommen . Selber gross abkassieren und im gleichen Atemzug “ haltet den Dieb “ schreien , ist eines strammen Patrioten nicht würdig.

    • franz

      josef.t
      Was heißt hier “Rechtspopulisten, immer gegen Andere und Schwächere
      hetzen und zündeln“ (…….)
      Du gehörst wohl auch zu den Bahnhofsklatschern und Gutmenschen die am Bahnhof stehen um zu klatschen wenn Flüchtlinge ankommen und all jene die nicht dasselbe tun als Hetzer braune Nazi bezeichnen.
      Auch beim Wohnbau werden Einwanderer bevorzugt. bei der Punktevergabe, dafür, dass die meisten 0 Miete bezahlen bekommen sie auch noch den Steuerbonus von 900 €.
      Dazu ein Artikel in der “Dolomitenausgabe“: vom Dienstag 23.02.2016
      0-Miete plus 900 Euro dazu: Untragbar
      Wohnbauinstitut: ASGB_ Chef Tschenett kritisiert Landesrat Tommasini-“Hat 2015 für diese Fälle Mindestmiete versprochen“
      WOBI Mieter und nur sie dürfen sich freuen .Denn heuer wird das Wohnbauinstitut von sich aus alle seine Mieter anschreiben die wegen ihren niedrigen Einkommens in den Genuss des staatlichen Steuergeschenks von maximal 900 € kommen.
      “Da ist positiv. Weniger positiv ist, dass auch Mieter die keinen Cent Miete zahlen dieses Geld geschenkt bekommen. Was wir aber vor allem kritisieren ist Tommasini bereits im Vorjahr verkündet hat , dass er eine Mindestmiete einführen wird.
      Jetzt ist ein Jahr vorbei und passiert ist nichts.++++
      Dass jemand der eh schon keine Miete zahle, noch 900 € geschenkt bekommt regt die Leute auf.“
      In Südtirol gibt es rund 900 Sozialmieter die keinen Cent bezahlen. “Müssten sie 25 € ( Mindestmiete ) zahlen kämen / Jahr 270.000 € zusammen.`“ damit könnten ein paar WOBI-Wohnungen saniert werden z. B
      An Verwendungszwecken würde es nicht fehlen“ meint ASGB- Chef Teschenett.

    • yannis

      @roadrunner
      31. Mai 2016 um 18:35

      nehme hiermit Deine Thema-Abweichung (Handwerker) zur Kenntnis.

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