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    Leichte Turbulenzen

    Leichte Turbulenzen

    Während die SVP einen Wahlaufruf auf Plakate druckt, bläst Flughafen-Präsident Otmar Michaeler zum Angriff auf die Gegner.

    Von Anton Rainer

    Innerhalb der Volkspartei ist man froh, den Streit um die Wahlpropaganda noch einmal abgewendet zu haben. „Wir haben uns für eine sehr zurückhaltende Form der Werbung entschieden“, beruhigt SVP-Vizeobmann Zeno Christanell die Flughafen-Gegner im Unterland – und wohl auch die eigenen Parteimitglieder.

    Die SVP will, wie zahlreiche andere Parteien, in den „letzten 10 Tagen vor der Wahl“ (Obmann Philipp Achammer) mit einem eigenen Plakat auf das Flughafenreferendum hinweisen. Die entsprechenden Flächen hat man bereits angemietet, die Manifeste sind in Druck – nur über das entsprechende Motiv will man noch nicht allzu viel verraten.

    Ein stilisiertes Flugzeug werde sich auf dem Plakat befinden, heißt es aus der Partei, ebenso der Spruch „Hingehen und Zukunft mitgestalten“ – auf Gesichter und Testimonials wird verzichtet. Die findet man hingegen in der offiziellen Parteizeitung ZiS, wo auch Gegner wie Oswald Schiefer zu Wort kommen sollen.

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    Kommentare (6)

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    • andreas

      Die SVP macht sich in der ganzen Flughafendebatte lächerlich, ihre internen Mimositäten interessieren doch niemanden.

      Nebenbei stört es mich, dass da Steuergeld für x Produkte verbrannt wird, um für oder gegen den Flughafen zu sein.
      Es braucht keine Propagandamaschinerie um die Leute zu manipulieren, es würde reichen sie einfach über die Fakten zu informieren.
      Nebenbei profitiert von dieser Plakataktion sicher wieder mal Firstavenue, welche schon bei der Gründung einem Pusterer SVP Politiker eine Menge Geld eingebracht hat, ein Unternehmen des Hauses Athesia.

    • zusagen

      noch mehr Fakten? Die Leute wollen keinen Eliteflughafen finanzieren sondern einfach einen vor allem für alle. So lange das nicht Fakt ist werden sie sich auch kaum dafür entscheiden.

    • realist

      Zuerst muss der Flughefen in Landeshand bleiben.

      Dann sollte der zukünftige Betreiber (hoffentlich das Land Südtirol) eine Umfrage starten, was die Bürger wünschen bzw. bevorzugen, bevor ein Konzept von oben herunter aufgestülpt wird.

      Es wird entscheident sein, in welchen Zusammenhängen die Zukunft gestaltet wird.

      Das heißt, dass alles im Paket angeboten wird, und zwar vom Dorf od. Stadt weg, bis ins Feriendomizil/Messedestination/Anschlussflug/ oder sonstiges.
      Alle öffentl. Verkehrsmittel würden davon profitieren.

      Andere machens schon lange vor.

      Dann wird es auch ein Flughafen für die Bürger/Geschäftsreisende/u. Sonstige.

      Nur wer unkompliziert zu uns kommen kann und in die Welt hinaus kann sei es Urlaub/Geschäft/od. Bildung u.sonstiges bleibt International u. somit konkurenzfähig.

      Dazu 2 Beispiele:
      1. Urlaub Sardinien 2013——– 9Uhr in Meran gestartet, 12.30Uhr im Hotel Mittag gegessen 14uhr am Strand in der Sonne. (ohne Stress, ohne Stau, keine Wartezeiten)

      2.Fachtagung in Rom 2013——– früh Morgens in Meran gestartel um 10 Uhr pünktlich am Tagungsort .
      Am Abend wieder zu Hause in Meran.

      Das Land Südtirol hat 2 Möglichkeiten für die Zukunft bzw. für die nächsten Generationen
      Entweder ganz oben od. ganz unten. (unten wie Griechenland/Türkei politisch/touristisch gesehen)
      Alles was dazwischen ist, ist für Südtirol aufgrund der zentralen Lage in Europa nur ein Schritt zurück.
      Ganz gleich ob Bildung/Tourismus/Weinwirtschaft/Obstbau/Wirtschaft im generellen.

    • gerry

      Ist schon lustig . Da marschieren 1.500 Leute von Bozen nach St.Jjakob um gegen den Ausbau des Flughafens zu protestieren und kein einziger Artikel in Stol oder in der Tageszeitung.

    • sigmundkripp

      Wenn sich die SVP mit einer landesweiten Plakataktion wirklich auf ein JA oder ein NEIN festlegen sollte, freue ich mich auf den verstärkten Mitgliederschwund! Eine Sammelpartei kann sich in diesem sehr heiklen Falle keine Positionierung leisten. Außer jene, dass sie zum Wählen-Gehen aufruft!

    • rolli

      Bei mehreren Bürgerversammlungen und Infoabende war ich anwesend: „Nirgends wird so viel geschwindelt, schön geredet, verschwiegen, wie vor Wahlen, Referenden und im Krieg“. Auch Halbe Wahrheiten und Verschweigen von Fakten gehören zu den Lügen. Da werden zum Beispiel: Flugzeuge der ersten Generation mit der neuesten Version verglichen, die Landebahnlänge variiert von 1462 bis 1990m je nach Flugzeug, es braucht keinen Sicherheitsbegrenzungen usw. Den Gesundheitsrisiken, Umweltschäden, Lärm und Sicherheitsrisiken wird wenig bis keine Beachtung beigemessen. Die Mediationsergebnisse missachtet, die neue UVP-Studie nicht veröffentlicht. Es werden Statistiken erstellt die nicht glaubwürdig sind. So wie die technischen so sind die Wirtschaftlichen Daten, nicht glaubwürdig. An die einzige Statistik an die ich glaube ist die, die ich selbst gefälscht habe.

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