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    Vielversprechender Auftakt

    Vorjahressiegerin Chloe Mun: 317 Kandidaten haben sich angemeldet.

    Vorjahressiegerin Chloe Mun: 317 Kandidaten haben sich angemeldet.

    Vielversprechender Auftakt zu den Vorauswahlen: Einschreibungen zum 61. Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni schließen mit glänzenden Zahlen. Das künstlerische Komitee beginnt mit der Auswahl der 100 zugelassenen Kandidaten.

    Nach Abschluss der markanten 60. Jubiläumsausgabe des Internationalen Klavierwettbewerbs Ferruccio Busoni in dessen Finalrunde die junge Südkoreanerin Chloe Mun sich den begehrten Preis sichern konnte, ist es in Bozen nun an der Zeit, ein neues Kapitel der langen Wettbewerbsgeschichte zu schreiben. Dabei zeichnet sich bereits jetzt ab, dass es wieder eine Rekordausgabe sein wird: 317 Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt (bei 413 Voreinschreibungen) bewerben sich für die Vorspiele in diesem Sommer, eine hohe Zahl angesichts erschwerter Zulassungsbedingungen, denn erstmalig ist von allen Bewerbern verpflichtend eine professionelle Videoaufnahme für die Zulassung vorgeschrieben. Auf Basis der eingereichten Unterlagen macht sich eine eigene Jury – bestehend aus dem künstlerischen Leiter Peter Paul Kainrath, dem erfolgreichen Konzertpianisten Davide Cabassi und dem Pianisten und Direktor des Wiener Konzerthauses Rico Gulda – auf, jene Kandidaten auszuwählen, die in Ende August für die erste Runde des Wettbewerbes nach Bozen kommen dürfen. Die Zahl dieser Bewerber wurde in diesem Jahr von 150 auf 100 Kandidaten reduziert.
    Auch sonst wartet die international hochrenommierte Institution mit einer Reihe von Neuerungen auf, die weiter zur Schärfung des Wettbewerbsprofils beitragen. Erstmals spielen die Kandidaten etwa statt zweier Orchesterprüfungen in der vorletzten Finalrunde eine Prüfung mit einem Kammermusikensemble und können so eine weitere Facette ihrer musikalischen Anlagen und Talente offenlegen.
    Die Jury der Vorauswahlen, die vom 26. August bis zum 1. September 2016 am Konservatorium abgehalten werden, steht für Kontinuität: Unabhängigkeit, gesunde Distanz zur Szene der Musikwettbewerbe im Allgemeinen und Nähe zum professionellen Musikleben im Besonderen.

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