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    Sozialer Schael

    Sozialer Schael

    Die Landesregierung distanziert sich von Sanitäts-Generaldirektor Thomas Schael – und fordert ihn noch einmal dazu auf, „seine Sozialkompetenz zu verstärken.“

    Von Anton Rainer

    Für eine öffentliche Führungskraft, die sich bei Journalisten gerne rar macht, hat es Thomas Schael in den letzten Monaten zu einer erstaunlich starken – und dabei nicht immer positiven Medienpräsenz gebracht: „Skalpelle“ wurden für den Sanitäts-Generaldirektor vonseiten der Ärzteschaft bereits „gewetzt“, Therapien wurden ihm „verordnet“ – und eine „ganze Sägeindustrie“ machte sich laut Tagblatt der Südtiroler schon an seinem Stuhl zu schaffen.

    Dass derartige Negativ-Schlagzeilen auch in den Reihen der Landesregierung gelesen werden, beweist eine jüngste Landtagsanfrage der BürgerUnion. Auf die Frage, ob die Landesregierung eigentlich den falschen Mann an die Spitze des Sanitätsbetriebes gesetzt habe, kann sich Martha Stocker nicht zu einem klaren „Nein“ durchringen – die Gesundheitslandesrätin weicht vielmehr auf philosophische Überlegungen aus:

    „In Zeiten des Umbruchs und der Reorganisation“, so Stocker, „wird es höchstwahrscheinlich keinen richtigen Mann/keine richtige Frau an der Spitze eines so großen Betriebes, wie es der Sanitätsbetrieb ist, geben können.“

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    Kommentare (5)

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    • vogelweider

      Auf Stockers Spruch wäre noch eins draufzusetzen: In Zeiten des Umbruchs (und Sozialabbaus) braucht die Politik jemanden, der für sie den Kopf hinhält und gegebenenfalls geopfert werden kann …

      • mairwalter

        Solange man Verträge wie den mit Schael aus“handelt“ ist den Verantwortlichen nicht mehr zu helfen. Man unterschreibt sozusagen einen Blankoscheck! Und dann wundert man sich, dass er wie ein Wahnsinniger um sich schlägt .Hat ja Narrenfreiheit!! Stocker wird sich also hüten ihn zu entlassen. Distanzieren, gut und was dann????.

    • prof

      @vogelweider
      Hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen!!
      Bei der Südt. Sparkasse müssen jetzt auch einige den Kopf hinhalten ( finde ich absolut richtig) aber andere ziehen dafür ihren Kopf aus der Schlinge.

    • walther987

      Zwei Generaldirektoren innerhalb einer halben Amtszeit verbrannt, hat die Politik hier versagt?

    • Martha hat in Schael einen Schatz gefunden. Er ist das beste was ihr je passiert ist. Wie ein Magnet zieht er alle Gegner auf sich und hält Martha von der Schusslinie fern. Besser hätte sie die Stelle gar nicht besetzten können. Liebe Martha genug ist genug, geh jetzt bevor du gegangen wirst.

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