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    Die Nesthocker

    2008 beschloss das Land, Kindergartengruppen für Zwei- bis Dreijährige zu fördern. Bis heute wurden derartige „Brückenabteilungen“ nicht eingerichtet. Woran liegt’s?

    Von Anton Rainer

    Mit ambitionierten Prognosen kann man sich hin und wieder irren. Von einer „Bestimmung, die weit nachhaltiger das Südtiroler Kindergartensystem verändern wird, als es auf den ersten Blick ersichtlich ist“ schrieb die TAGESZEITUNG am 11. September 2008 – und sagte den frisch verabschiedeten „Nestgruppen“ eine große Zukunft voraus.

    Endlich sollte bereits Zweijährigen eine pädagogische Betreuung in Kindergärten ermöglicht werden, unter anderem, um Tagesstätten und überforderte Eltern zu entlasten. In einem Zweieinhalb-Zeilen-Absatz beschloss das Land ausdrücklich, „die Errichtung von Brückenabteilungen zu fördern.“

    Doch die hehren Ziele scheiterten an der Realität: Pilotprojekte, die im Vorfeld von mehreren staatlichen Ministerien finanziell getragen wurden, verliefen im Sand – keine einzige Brückenabteilung wurde seit Verabschieden des Gesetzes in deutsch- und ladinischsprachigen Kindergärten eingerichtet.

    „2008 hat man noch in diese Richtung gedacht“, erklärt Christa Messner, Leiterin des Kindergarteninspektorats, „aber man merkte bald, dass die Kapazitäten fehlen, noch jüngere Kinder aufzunehmen.“

    Was in italienischen Kindergärten bis heute funktioniert  scheiterte im deutschen Bereich an mangelnden Stellen und Infrastrukturen.

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