Du befindest dich hier: Home » Politik » Müde Bozner

    Müde Bozner

    Müde Bozner

    Die endgültige Wahlbeteiligung bei der Stichwahl in Bozen: Nur 41,22 Prozent der Wahlberechtigten gaben am Sonntag ihre Stimme ab.

    Zum Vergleich: Beim Duell zwischen Luigi Spagnolli und Alessandro Urzì vor einem Jahr wählten zur selben Zeit noch 13 Prozent der Bozner.

    Am Ende kam man 2015 auf eine schwache Beteiligung von 40,7 Prozent.

    Derzeit sieht es so aus, als könnte die Beteiligung noch weiter sinken: Um 11 Uhr gaben erst 11,53 der Berechtigen ihre Stimme ab – 3,5 Prozent weniger als vor zwei Wochen, als die Beteiligung um 11 Uhr bei knapp 15 Prozent lag.

    Ähnlich die Situation um 17 Uhr: Rund 23,55 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme bis fünf Uhr nachmittags abgegeben.

    Die endgültige Wahlbeteiligung liegt mit 41,22 Prozent zwar deutlich niedriger als im ersten Wahlgang (56,10 Prozent) aber ein kleines bisschen über dem Wert von 2015 (40,07 Prozent.)

    In der Stichwahl kämpfen Mitte-Links-Kandidat Renzo Caramaschi und Mitte-Rechts-Mann Mario Tagnin um das Amt des Bozner Bürgermeisters.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (2)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • gerry

      Flughafen und Seilbahnprojekt haben dazu beigetragen dass die Leute sich übergangen fühlen u. aus Protest nicht wählen gehen. Leider!

    • anarchoseppl

      Was birngt Wählen?
      Die Kandiaten stehen vor der Wahl schon fest. Man kann nur zwischen studierten (und somit langzeit-system-dressierte) Schlipsträger wählen. Ein normaldenkender Mensch, der nicht vom System und den herschenden Lobbys gekauft ist, hat bei einer Wahl keine Möglichkeit. Ein solcher Mensch hat keine finanzielle Möglichkeit so populär zu werden, um gewählt zu werden.

      deshalb, sobald die 30% Marke unterschritten ist, respektiere ich keinen Gewählten mehr..
      und dass Nichtwählen nichts bringt, stimmt auch nicht..
      Man schaue sich nur den Junker an.. 12% der Europäer haben ihn angekreuzelt.. 12%.. den sieht man nie mehr.. zum Glück! Zwar wird er im Hinterkämmerchen, wie bisher seine krummen Dinger machen, aber wenigsten sieht man seine abscheulich-böse Vissage nur mehr ganz selten in den Medien.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen