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Süße Provokation

Süße Provokation

Coup von Elena Artioli: Abgeordnete, die glauben, zu viel zu verdienen, dürfen ab sofort freiwillig auf einen Teil ihres Gehalts verzichten.

von Matthias Kofler

Elena Artioli lächelte zufrieden, als der Regionalrat im Dezember 2014 einstimmig ihren Beschlussantrag gutgeheißen hatte:

„Jetzt können die Grillini und die Grünen endlich selber entscheiden, wie viel Geld sie sich verdienen. Und sie haben auch keine Schwierigkeiten mehr, das Geld an die Region zurückzugeben. Jetzt können sie weiter die Populisten geben und brauchen sich hinter niemandem mehr zu verstecken“, so die Chefin des A-Teams.

Gestern schuf Regionalrat Fakten: Präsidentin Chiara Avanzo legte einen Gesetzentwurf vor, mit dem die Forderungen des Beschlussantrags in die Tat umgesetzt werden. Das Gesetz sieht für die Abgeordneten die Möglichkeit vor, freiwillig auf einen Teil oder den Gesamt- betrag der Amtsentschädigung oder der Ergänzungsvorsorgezahlungen zu verzichten. Dazu wird ein eigenes Konto des Regionalrats eingerichtet.

Der Verzicht muss mittels Schreiben an das Regionalratspräsidium bekundet werden.

Ein Abgeordneter bezieht derzeit ein Gehalt von 9.800 Euro brutto im Monat.

LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE: Wie Paul Köllensperger auf die Provokation reagiert. 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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