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    Das Prinzip Abschreckung

    speedDie in Meran installierten Blitzersäulen zeigen Wirkung: Die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen um über 90 Prozent gesunken.

    Das Fazit nach zwei Monaten Testphase ist klar: Die seit Februar installierten und im März in Betrieb genommenen Speedchecks haben sich auch in Meran bewährt, so die Gemeindeverwaltung in einer Aussendung.

    Dies bestätige die Auswertung der Geschwindigkeitskontrollen, welche die Stadtpolizei im Zeitraum zwischen 3. und 11. Februar durchgeführt hat, also bevor die Speedchecks offiziell in Betrieb genommen und die Radargeräte eingesetzt worden sind.

    An der Gampenstraße – wo täglich 11.000 Fahrzeuge verkehren – übertreten nur mehr 2,3% der Vekehrsteilnehmer die vorgeschriebene Geschwindigkeit (vorher: 55,8%).

    Die Zahl der Übertretungen sank um 96% von über 50.000 auf etwas mehr als 2.000 ebenso wie die Zahl der Raser, die mehr als 40 km/h zu schnell unterwegs waren, von denen nur mehr vier statt 137 erwischt wurden.

    IMG_1868Diese Zahlen präsentierte der Kommandant der Meraner Stadtpolizei, Fabrizio Piras, im Zuge einer Pressekonferenz. „Die Speedchecks sind eine wichtige Präventionsmaßnahme, mit der die Sicherheit aller VerkehrsteilnehmerInnen erhöht wird“, erklärte Stadträtin Madeleine Rohrer.

    „Außerdem verringern sich so der vom Verkehr verursachte Lärm und die CO²-Emissionen“. Seit Mitte März wurden in der Stadt insgesamt nur 30 RaserInnen geblitzt. Auch das zeige, dass die Maßnahmen nicht dazu dienten, die Gemeindekassen zu füllen.

    Insgesamt hat die Meraner Stadtpolizei zwölf Speedchecks in acht Straßen installiert (drei in der Gampenstraße, drei in der Schennastraße, zwei in der Goethestraße, zwei in der Romstraße, einer in der Petrarcastraße und einer in der St.-Georgen-Straße).

     

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