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    Sozial eingefädelt

    Der Südtiroler Ski-Profi Christof Innerhofer spricht sich für einen Ausbau des Bozner Flughafens aus – und erntet in sozialen Netzwerken ordentlich Gegenwind.

    Von Anton Rainer

    Von den insgesamt 64 Kommentaren, die bis Montag Abend unter dem Posting des Pro-Flughafen-Portals „Forum Flughafen Bozen“ aufschienen, stammt nur einer von Christof Innerhofer selbst. „Ich schäme mich sicher nicht“, schreibt der Gaiser Skirennläufer, „schämen sollte man sich, wenn man keine Bildung hat.“

    Seit Anfang Februar sucht die Website „Forum Flughafen Bozen“ intensiv nach Werbeträgern für den für den Ausbau des Bozner Airports – mit Erfolg, wie eine namentliche Auflistung zeigt. Neben zahlreichen Lokalpolitikern und Wirtschaftsvertretern sprechen sich auch mehrere Sportler für den Flughafen in Landeshand aus: Darunter Armin Helfer, Peter Fill – und eben Christof Innerhofer, dessen Stellungnahme am vergangen Freitag ihren Weg in die sozialen Netzwerke fand.

    „Als Sportler bin ich das ganze Jahr über viel unterwegs“, erklärt er sein Engagement für die öffentliche Finanzierung des Flughafens, „Die Trainings und Rennen finden auf fast allen Kontinenten der Erde statt und die Hinfahrt und Rückreise sind oft sehr mühsam und zeitaufwändig. Der funktionierende Flughafen in Bozen kann es mir – aber auch anderen Sportlern, Geschäftsreisenden oder Privatpersonen – erleichtern, schneller zu verreisen und wieder ins Land zurück zu kehren.“

    Die Privatmeinung eines Ski-Fahrers, die auf Facebook jedoch bald im sozialen Tiefschnee stecken bleibt. „Hallo Christof“, bemüht sich ein User um sachliche Diskussion, „da die Distanz Bruneck-Bozen und Bruneck-Innsbruck dir persönlich keinen effektiven Vorteil bringt, wäre es am besten, du würdest dich für einen Flughafen in der Nähe Bruneck stark machen.“

    Neben deftigen Beleidigungen scheint bei den Airport-Gegnern vor allem Sarkasmus gefragt zu sein: „Wegen einer weiteren Saison wird Hr. Innerhofer auch noch ohne Flugplatz BZ auskommen“, erinnert ein Nutzer an dessen Karriereende – und auch die klammen Kassen des Wintersportverbandes kriegen ihr Fett weg: „Wenn das Geld der FISI reicht, klappt es ab Bergamo in Europa meistens mit dem Kleinbus. :)“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (35)

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    • libelle

      Wirklich deftig, wie manche Flughafen-Gegner versuchen, Befürworter mundtod zu machen! Hut ab, Christof Innerhofer!!! ich bin froh, dass es Sie und viele andere gibt, die sich trauen, ihre Meinung zu sagen, auch bei Gegenwind. Demokratie bedeutet, unterschiedliche Meinungen zu respektieren. Man muss kein Flughafen-Befürworter sein um hier das Stop-Schild all jenen zu zeigen, die den Flughafen beschmieren, politische Todesanzeigen aufgeben, zu ‚Hau den Arno‘ auffordern oder Befürworter perschönlich angereifen. Das hat mit Meinungsbildung, Anrainersorgen oder Umweltschtz gar nichts zu tun…

      • markp.

        Klar darf jeder eine Meinung haben, aber wenn man seine Meinung, mit solchen Argumenten (egoistisches Denken) untermauert, sich so billig dem Volk zum Frass vorwirft, darf man sich nicht wundern, wenn man auf die Mütze kriegt.

      • george

        @libelle
        Bei den Flughafenbefürwortern sind genauso welche drinnen wie bei den Flughafengegnern, die besudeln, beschimpfen …….. usw. Die Bildung ist bei manchen Südtirolern recht gering und die Beschränktheit dafür eher groß.
        Ihr Name, ‚libelle‘ dürfte hier aber nicht passen, denn Libellen sind vielseitig und immer der Natur angepasst im Gegensatz zu ihrer Einstellung hier.

      • besserwisser

        @libelle: das problem ist dass sich ein lokalpromi instrumentalisieren läßt und eben nicht die wahrheit spricht!
        von da wo er herkommt ist er von ibk und von bz ein stück weit weg. nur die wenigsten skisportorte haben den flughafen vor der haustüre.
        wenn sie beispielsweise äre anschauen, dann werden sie sehen dass es zwei stunden autofahrt bis dahin braucht. für die wm musste sogar der flughafen von östersund in are umbenannt werden damit es nicht so aussieht als ob are keinen flughafen hätte …
        erstaunlich ist es ja dass die arlberger überhaupt noch überleben …
        so schauts aus, und der herr innerhofer weiss das ganz genau!

      • drago

        Jeder darf und soll seine Meinung sagen, ohne deswegen an den Pranger gestellt zu werden. Was bei Innerhofer zu kritisieren ist, ist nicht die Meinung, sondern die Argumente. Und diese Argumente sind nicht gerade stichhaltig.

    • watschi

      Jeder hat halt sein Interesse pro oder contra Flugplatz, sei es im politischen, im gesundheitlichen usw, Sinn oder einfach nur wieder einmal in der Presse vertreten zu sein um sich wichtig zu fühlen. Klar, dass Leute die weit weg von Bozen wohnen, und dabei nichts von Lärm und Luftverschmutzung mitbekommen, oder eben bequem von A bis B reisen wollen, ehender pro Flugplatz stimmen. Das hat nichts mit Meinung zu tun, der Mensch ist halt einmal egoistisch. Manche mehr und manche weniger.

    • gerry

      War Herr Innerhofer schon mal einen ganzen Tag in St Jakob oder Umgebung? Von fünf Uhr Morgens bis kurz nach Mitternacht , denn die Helikopter des Militärs machen auch Nachtflüge als Training und zur Ausbildung der Piloten sind die Menschen dem Lärm ausgesetzt. Wenn dann kurz nach Mitternacht endlich Ruhe ist und es der Frust endlich erlaubt ein zu schlafen dann dauert es gar nicht lange dass er Eine oder Andere aus Arbeitsgründen wieder aufstehen muss. Dass sich der liebe Innerhofer mit seinem Kommentar damit keine Freunde gemacht hat verstehe ich ganz gut. In diesem Gebiet wohnen 20.000 Menschen einen Steinwurf von der Landebahn entfernt und das 365 Tage im Jahr. Bisher landeten nur Propellermaschinen , sollte der Flughafen in Zukunft aber für Flugzeuge des Typs Boeing 737 bzw. A 319 ausgebaut werden dann wäre es für alle Anrainer die totale Katastrophe.

      • rota

        Keine Angst, weder Boing 737 noch Airbus 319 werden in Bozen jemals reguläre Flüge absolvieren. Für Piste 19 ist der Kreisverkehr Vives Mercedes und die gesamte Galvanistraße zu nahe. Die Stadt Bozen kann man nicht untertunneln, das Sarntal lässt sich nicht verbreitern , eine Einflugschneise nach den jetzigen Sicherheitsregeln unmöglich.
        Für Piste 01 müsste die Gegend um der Salurner Klause, Trudner Horn nach Süden verschoben werden.
        Und sollte dies dennoch alles möglich sein, würden die Flughafen Betreiber von Innsbruck und Verona aus Konkurrenzgründen penibler auf die Einhaltung der Sicherheitsgrenzen in Bozen pochen und wiederum einen regulären Betrieb verhindern.
        Wenn nun diese fremdgesteuerten Mitglieder der Landesregierung sogenannte Fluglotsen und Sympathisanten als Flughafen Promoter und „Referendummdumsschreier“ einsetzen hat dies den gleichen Wert wie ein Referat einer hochträchtigen schwarzbunten Milchkuh über den Vollmond.
        Arno Kompatscher hatte vor nicht all zu fernen Zeiten sehr stichhaltige Argumente gegen SEL, Flughafen, Gastrofresh, Durnwalderconection, Thermenhotel, Verwaltungsrat Autobahn… aber was interessiert mich mein Gesülze von Gestern?

      • erbschleicher

        @ gerry
        hast du schon mal was von Nachtflugverbot gehört?
        solltest du der Meinung sein, der Flughafen kommt weg wenn die Bevölkerung NEIN stimmt, dann solltest du dich schleunigst besser informieren.
        Ihr werdet sicher alle noch verrückt werden wegen der vielen Flugzeuge die in Bozen landen & starten werden. Die Nachtflüge vom Militär wird es IMMER geben ob mit oder ohne Geld vom Land für den Flughafen. Dann könnt Ihr euch beim Militär beschweren. 😀 😀 😀

      • yannis

        >>>>Flugzeuge des Typs Boeing 737 bzw. A 319 ausgebaut werden dann wäre es für alle Anrainer die totale Katastrophe.<<<<

        Keine Sorge ! bei einer Start/Landebahn von erbärmlichen 1400 Metern in BZO ist die Bahn für z.B. für eine 737 ziemlich genau um 900 Meter zu KURZ.

    • herr innerhofer kann hier mal ausrechnen

      http://www.naturefund.de/erde/co2_rechner/co2_rechner_flugzeug.html

      was sein „hobby“ ihm und uns kostet.

      • yannis

        @dr.sheldoncooper
        17. Mai 2016 um 08:10

        gibt es so was auch zum Thema der Co Produktion auf der Straße ?

        Halbwegs ausgelastete Flugzeuge produzieren pro Passagier und Strecke gegenüber dem Auto nur einen Bruchteil an Emissionen, da z.B. ein Airbus 320 bei voller Besetzung, pro Passagier / 100 Km auf einen Verbrauch von unter 2 Liter kommt.
        Durchschnittliche PKWs müssten demnach grundsätzlich IMMER mit 4-5 Personen besetzt sein um auf Wert eines Airbusses zu kommen.

        • du hast den rfi-faktor ausser acht gelassen:
          aus wikipedia:
          Mit dem Radiation Forcing Index (RFI-Faktor) wird der erhöhte Treibhauseffekt von Flugzeugemissionen (insbesondere von CO2, H2O (gasförmig) und Stickoxiden) in großen Flughöhen beschrieben.

          Betrachtet man alle Emissionen des Flugverkehrs zusammen, ergibt sich aus dem RFI, dass der Flugverkehr im Durchschnitt eine rund 2,7-mal so große Erwärmungswirkung hat, wie sich aus dem reinen CO2-Ausstoß ergibt.

    • roberto

      Laufende, springende, gleitende, kurvende und fahrende Litfaßsäulen tun alles nur ums liebe Geld. Der kulturelle Standard dieser Litfaßsäulen ist vergleichbar mit einem Werbeplakat für den Saisonschlussverkauf………….. das war´s

    • latemarbz

      Ich hatte heuer im Februar einige Abfahrer kontaktiert um zu fragen, wie lange im Durchschnitt die Anreise vom Flughafen bis zu den Wettkampfdestinationen dauert. Die übereinstimmende Antwort war: mindestens 3 Stunden (Amerika, Kanada, Norwegen, Korea (Olympia). In den Alpen fahren sie mit Autos. Wenn das für sie passt, müsste es doch allen anderen zuträglich sein bis zu drei Stunden bis zum FH zu fahren. Ich habe mit Christoph Innerhofer sogar telefoniert, dabei gab er zu, dass er für den Flugplatz sei, weil er öfters nach Rom müsse. Als ich sagte. dass man vor allem von Charterflügen spricht, war er sehr enttäuscht.Ein anderer Abfahrer hingegen, bekannte sich dagegen, weil viel Flugverkehr für Südtirol nicht gut sei! Er hofft, das das Nein gewinnt!

    • erbschleicher

      Bestimmte Südtiroler die hier ihren Mist ablassen, sind schon mehr als Primitiv.
      Nur weil sich jemand für den Flughafen ausspricht ihn sozusagen als Deppen darzustellen ist schon sehr traurig. Am besten gefallen mir diejenigen, die in Ihrem Leben sicher noch nie über die Grenzen Südtirols hinaus gekommen sind und dann gegen einen Flughafen stimmen. 😀 😀 😀

      • rota

        Es sind die Flughafenbefürworter welche den mündigen Gegner als Steuerzahler zum Deppen machen wollen. Die Befürworter sollen sich die ganze Angelegenheit selbst finanzieren und die 120 Millionen € welche dem Steuerzahler in den letzten Jahren gestohlen wurden, ohne irgendwelche Gegenleistung für die Allgemeinheit erbracht zu haben, zurückzahlen.

        Nebenbei die vorgeschobenen „Fluglotsen“ sind in meinen Augen wirklich Geschöpfe ohne moralisches Selbstwertgefühl. Von Aerodynamik null Ahnung, von sicherheitstechnischen Regeln des nationalen und internationalen Flugverkehrs keinen blanken Schimmer und den Kravattenträgern der Politik, Kirche und Wirtschaft total unterwürfig.
        In einem weiterem Punkt kann ich nicht dienen. Bin arbeitsbedingt seit vielen Jahrzehnten mit dem Flieger in der Welt unterwegs…..gehöre also nicht zu den sesshaften Südtirolern.

      • markp.

        @erbschleicher… in den ganzen Kommentaren sei es hier als auch im Facebook sind von 100% gerade mal 0,001% die Innerhofer einen Deppen geheissen haben.

        Und schau dir mal die aktuelle Lage und Auskunft von Innerhofer an: jetzt gibt er zu, daß das ja nur ein Interview und seine Meinung war, aber er sehr gut die Anrainer verstehen könne und auch wenn jemand dagegen ist.

        Wie auf einmal gibt es jetzt eine Kehrtwendung und eine Frage an das FlughafenForum: warum wurde nicht von Anfang an der ganze Kommentar von Innerhofer abgedruckt? Warum hat man den Part mit „ich kann die Anrainer verstehen“ nicht auch von Anfang an gedruckt? Man kann jeder Meinung sein, aber man sieht ganz klar, daß hier der Herr Innerhofer instrumentalisiert wurde. Tja, blöd gelaufen würde ich mal sagen… 😉

    • iceman

      Ich denke, dass gerade jene die öfters in die Welt hinauskommen, mit einem kleinen Fliagerplatzele wie Bozen nicht viel anfangen können, da sie es gewohnt sind verlässliche Fluglinien und einen breit gefächerten Flugplan zu nutzen.
      Mehr als ein paar Ferienfliegerchen vom Ebner- und Michaeler Clan und eine gut subventionierte Romlinie wird es auch diesmal nicht werden. Oder kann mir jemand eine Fluggesellschaft benennen die Interesse hat Bozen anzufliegen?

      Sogar internationale Flughäfen wie München locken mit Millionen damit diese Destinationen angeflogen werden. http://www.br.de/nachrichten/flughafen-muenchen-subventionen-102.html

      Und warum betteln die Flughafenbefürworter und andere Großkotzige um die Unterstützung des Landes, wenn es doch nur Peanuts sind die sie selbst mit dem Münztaschl begleichen könnten?

      • yannis

        >>>kann mir jemand eine Fluggesellschaft benennen die Interesse hat Bozen anzufliegen?<<<

        Genau dies FORDERE ich hier seit Beginn der Diskussion ! bislang NULL Antwort.

        Persönlich bin ich nicht gegen den Flughafen, gleichwohl gegen weitere Steuergeldverschwendung zu Gunsten ein paar wenigen der sog. "Großkopfeten"

        • mutand

          @yannis, was du forderst steht auch so im Flughafenkonzept auf Seite 134 (aber wer hat sich denn dieses Konzept basierend auf Beispielrechnungen auch schon bis zum Schluss durchgelesen?)

          AIRPORT
          CONSULTING
          VIENNA
          © Alle Rechte vorbehalten
          SCHLUSSFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN
          VI
          BOZEN AIRPORT
          Page
          135
          EMPFEHLUNGEN FÜR DIE NÄCHSTEN 3 JAHRE
          I.
          Oberste Priorität sollte die Entwicklung eines Home Carriers mit 3-5 Flugzeugen haben. Damit werden
          alle anderen Bereiche positive stimuliert und forciert (z.‘B. Anflugverfahren mit ENAC, Aviation Umsatz,
          Kooperationen, Verhandlungen mit anderen Airlines, etc.)
          II.
          Gezielte Vorbereitung der Volksbefragung durch eine internationale Befragung von etwa 40
          Fluggesellschaften (Ziel: 2-4 konkrete Interessensbekundungen) und die Vorstellung eines Home
          Carriers. Damit wird der Beweis geliefert, das sich die ABD Zukunft anders darstellt als die
          Vergangenheit. Bei positiver Volksbefragung sofort Start der Pistenverlängerung.
          III.
          Rascher Aufbau einer Marketingabteilung und Erarbeitung eines Marketingkonzeptes als Richtlinie für
          die zukünftigen Marketing Aktivitäten (Kooperationen, Incentives für Fluggesellschaften, etc.)
          IV.
          Aufbau des Non-Aviation Geschäftes (Lounge, Parkierung, Taxi-Konzessionen, Werbung, etc.)

          • iceman

            und da meinte ein reifes blondes Mädel im TV : “ na weisch,ich bin für den Flughafen Bozen weil man da gratis parken kann“

            soviel zum Non-Aviation Geschäft Parkierung und zur Einfältigkeit mancher Befürworter. 🙂

    • pantone

      Liebe Gegner, habt Ihr schon mal bedacht, dass das in Bozen angepeilte Passagieraufkommen ein Sechstel von jenem in Innsbruck sein soll? Vermutlich landen und starten dann etwa ein Sechstel der Flugzeuge, die in Innsbruck starten und landen, oder? Hat der Tourismus in Tirol gelitten? Nein. Es gibt weit mehr Übernachtungen und Ankünfte in Nord – als in Südtirol. Auch die übrigen Betriebe haben vorwiegend Nutzen davon, von den direkt am Flugplatz angestellten Personen mal abgesehen.
      Hat jemand schon die bisherigen Flugzeuge gehört? Ich jedenfalls nicht. Ich arbeite in der Industriezone in Bozen, nicht weit von der Einflugschneise entfernt. Und die paar Male hat es geradre mal ein paar Sekunden gedauert.
      Viel anders wird es auch in Zukunft nicht sein.
      Hey Leute, kommt wieder auf den Boden der Realität zurück: in Bozen entsteht kein neuer Franz-Josef-Strauß Flugplatz. Die Hauptaufgabe wird sein, es uns zu erlauben von Bozen aus in den Urlaub abzuheben, so wie es jetzt bereits jeden Sommer passiert ohne dass dies vermutlich besonders vielen Leute aufgefallen wäre und ebenso den Feriengästen mit dem Flugzeug nach Südtirol zu kommen.

      • iceman

        Könnten die Befürworter dieses Fliagerplatzele nicht wenigstens mal auf einer Linie argumentieren?
        Was denn nun? Soll es eine Anbindung an die Welt sein mit Verbindungen nach Lissabon, Warschau, Amsterdam , London, Kiev, Berlin usw. oder ein von Steuergeldern finanziertes Spielzeug mit dem man einige Watterkollegen von Bozen nach Kroatien in die Falkensteiner Urlaubskasernen kutschiert?
        Falls es Anbindungen an internationale Flughäfen geben sollte, wie hoch ist die Frequenz z. Bsp. nach Amsterdam / Schipol? Wenn ich am Freitag von dort nach Ecuador fliege, aber von Bozen das Fliegerle mich nur am Montag dorthin bringt, was nützt mir das ?
        Sollen Urlauber von Warschau nach Bozen geflogen werden um dann von dort nach Ratschings, Schöneben oder zum Kronplatz gekarrt zu werden ? Das geht von Innsbruck genau so schnell oder noch besser.
        Mein lieber @Pantone, wie kannst du Flieger in der Bozner Industriezone hören die es gar nicht gibt?
        ..und bitte hört auf dieses Fliagerplatzele mit seiner 1400 Meter Landebahn als Flughafen zu bezeichnen!

        • franz

          “Das geht von Innsbruck genau so schnell oder noch besser.“(…..) was nützt uns Innsbruck ? abgesehen davon dass er uns keine Arbeitsstellen bringt., bringt er uns auch keine wirtschaftlichen Vorteile.
          Wenn Regionale Flughäfen so uninteressant wären, dann könnte man auch Innsbruck- Verona – Brescia usw schließen.
          So schlau kann nur ein iceman sein, der noch zu Fuß übern Gletscher nach Österreich zu marschiert. :-).

    • rota

      Liebe Befürworter, nichts gegen euren privaten Träume und Investitionspläne. Ich bin gegen die Verwendung meiner Steuerabgaben für euer ehrenwertes privates Vorhaben.

    • yannis

      @pantone
      17. Mai 2016 um 18:45
      >>>Hat jemand schon die bisherigen Flugzeuge gehört?<<<

      Wenn keine BZO an oder abfliegen, hört man freilich keine, was ein Wunder ! wie man hier sieht:
      https://www.flightradar24.com/airport/bzo/arrivals
      https://www.flightradar24.com/airport/bzo/departures

    • yannis

      >>>habt Ihr schon mal bedacht, dass das in Bozen angepeilte Passagieraufkommen ein Sechstel von jenem in Innsbruck sein soll<<<

      Und ich habe "angepeilt" am Wochenende sechs Richtige + Super Sechs im Lotto zu haben.

    • @ yannis
      hahaahha
      super 🙂
      made my day

    • seppl

      Was will mann eigentlich erreichen in Bozen ???

      wenn mann nicht mal eine Fusgänger – Unterführung am Bozner Bahnhof zustande gebraucht hat….

      ja Bozen ist wirklich Toll, haber wir doch den einzigen Keisverkehr mit Ampelregelung in gaz Europa…

      die über 100 Millionen im Flugplatz in den sand gesetzt wurden, sind nicht die einzigen Millionen die in den sand gesetz wurden…. die 90 Millionen für die Politik renten im Voraus sina auch was einmaliges auf dieser Welt…ja Bozen hat wirklich was zu bieten…
      ich bin überhaupt kein Gegner zum Flugplatz, nur die ihn wiklich wollen und auch brauchen, sollen halt auch für die Kosten aufkommen…
      und dass es Leute gibt die sich aufregen, wegen den Fluglärm, denen kann ich getrost sagen, soviele Flugzeuge wie sich machen denken, wird es in Bozen nie geben, dafür haben mir aber einen extrem starken Auto + Lastwagen Verkehr der macht mir mehr soren…

      gruß Sepp

    • yannis

      @seppl
      >>>ja Bozen ist wirklich Toll, haber wir doch den einzigen Keisverkehr mit Ampelregelung in ganz Europa<<<

      tut zwar nichts zur Sache, aber ich hatte zumindest in Portugal das Vergnügen Kreisverkehre mit Ampelanlage zu befahren, eine ziemlich BESCHEUERTE Art der Innerstädtischen Verkehrsregelung.

    • franz

      Was sagt einer der etwas vom Geschäft versteht.
      Zum Thema, “ Flughafen:
      Josef Gostner von Frie EL Green Power meint: wir haben eine Infrastruktur die sich sehen lassen kann.
      Jetzt geht es darum zahlungskräftige Gäste ins Land zu bringen.
      Ob der Flughafen vom Land geführt wird oder von einer privaten Gesellschaft oder europaweit ausgeschrieben wird ändert nicht viel. Ob der Flugplatz von der Mehrheit der Südtiroler abgelehnt wird, ist nicht relevant.
      Wenn nicht wird er halt europaweit ausgeschrieben. Wer wo hin fliegt endscheidet dann der Markt.
      Ich weiß schon der Bauer braucht den Flugplatz am wenigsten.
      Aber selbst für den Bauern ist der Flughafen nicht uninteressant, denn es sind die guten Hotels die ihn seine Produkte abkaufen und ihn letztlich als Landschaftspfleger brauchen. Immer nur verhindern bringt nicht viel.
      Die Südtiroler sind bei Speck und ein Gläschen die nettesten Leute .Da wird auch immer toll geredet.
      Aber der Horizont ist bei vielen halt so, wie es unsere heimatlichen Berge zulassen.
      Quelle: ff Nr. 18 05.05.2016
      Bezüglich Horizont und heimatliche Berge das trifft besonders auf den User george zu der am 17. Mai 2016 um 09:15 meint:, “die besudeln, beschimpfen …….. usw. Die Bildung ist bei manchen Südtirolern recht gering und die Beschränktheit dafür eher groß“ (……) . Das trifft besonders auf den User george zu. !

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