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    Geplatzter Traum

    Matthias Weger EM 2016Matthias Weger hat es nicht geschafft: Der Traum, bei Olympia in Rio teilzunehmen, ist geplatzt.

    Matthias Weger ist am Samstag bei der Kanuslalom-EM in Liptovsky Mikulas (Slowakei) nach einem groben Fehler im Mittelbereich und 2 Strafsekunden als 31. im Halbfinallauf aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

    Da der Kärtner Felix Oschmautz mit der sechsbesten Laufzeit im Halbfinale den Sprung in den Finallauf der besten zehn Kajak-Paddler geschafft hat, ist der Olympia-Traum von Matthias Weger endgültig geplatzt. Für den Olympiastartplatz von Österreich im Kanuslalom im Kajak-Einer kommen nur mehr Felix Oschmautz und Mario Leitner in Frage.

    Matthias Weger hat seinen Halbfinallauf sehr gut begonnen. Nach Zwischenbestzeit verlor er beim “ big drop“, einem technisch sehr anspruchsvollen Sprung im Mittelbereich, kostbare Zeit und kassierte dort zudem noch 2 Strafsekunden wegen einer Torstangenberührung. Unglücklich gelaufen, denn auch nach dieser Schlüsselstelle wäre sein Lauf bestens gelungen. Aber am Ende zählt eben die gesamte Laufzeit, und die reichte nur mehr für Rang für Rang 31, gleich hinter seinem Teamkollegen Mario Leitner.

    „Ja blöd gegangen. Meine Zwischenzeit vor der Brücke war die beste mit 0,86 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten. Es war ein sehr hoher Wasserstand, da es über Nacht viel geregnet hat. Am Drop habe ich einen der plötzlich aufquellenden Wasser-Pilze aufs Vorderschiff bekommen, der mich in das Kehrwasser gedrückt hat. Dadurch habe ich laut Video über 6 Sekunden verloren. Der Rest des Laufs war dann wieder optimal“, sagte Matthias Weger.

    Bester Österreicher war Felix Oschmautz (109,87/6 Strafsekunden) als 9. im Finallauf. Mario Leitner (102,99/2) und Matthias Weger (103,88/2) belegten die Plätze 30 und 31. Auch die Italiener konnten diesmal mit den besten europäischen Slalom-Kanuten nicht mithalten. Andrea Romeo (97,61/4), Giovanni De Gennaro (97,90/2) und Daniele Molmenti (99,09/4) landeten auf den Plätzen 15, 16 und 25. Kajak-Europameister wurde der Tscheche Jiri Prskavec (91,44/2) vor seinem Landsmann Vavrinec Hradilek (91,45/0 und dem Deutschen Hannes Aigner 92,91/0.

    Im Kajak-Einer-Teamlauf belegte Österreich (166,23 Sekunden/56 Strafsekunden) mit Felix Oschmautz, Mario Leitner und Matthias Weger den 7. Platz. Italien (172,53/54) musste sich mit Platz 9 begnügen. Der EM-Titel im Kajak-Einer-Teamlauf ging an Tschechien (108,00/4) vor Frankreich (109,07/4) und Spanien (112,71/2).

     

     

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