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    Die Nachwehen

    Walter Blaas

    Walter Blaas

    F-Chef Walter Blaas kritisiert die niedrigen Dividendenzahlungen an die Städte Bozen und Meran durch Alperia und die weiterhin hohen Stromtarife für die Endverbraucher.

    Der Freiheitliche Parteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas kritisiert in einer Aussendung die angekündigt niedrigen Dividendenzahlungen an die Städte Bozen und Meran durch die Alperia AG und die weiterhin hohen Stromtarife für die Endverbraucher. Bozen Meran und auch Brixen sind die „Verlierer“ im Strompoker. Die Wahrheit wir erst nach den Bozner Gemeinderatswahlen bekannt.

    Nachdem die Etschwerke und die Landesenergiegesellschaft SEL unter der Zustimmung der beiden Stadtgemeinden Bozen und Meran fusioniert hatten, kam die Frage nach den zustehenden Dividenden für die zwei Städte auf. „Wie sich nun herausstellt, scheint die neue Gesellschaft Alperia AG vor der Auszahlung der Dividenden zu drücken“, kritisiert Walter Blaas und unterstreicht den bestehenden Klärungsbedarf der Angelegenheit.

    „Hinzu gesellt sich die Frage nach den offenen Schadenersatzleistungen gegenüber der Stadt Brixen, wie sie in einem ‚Memorandum of understandig‘ (MoU) festgehalten worden sind“, erklärt der Freiheitliche Landtagsabgeordnete und sieht auch hier einen dringenden Handlungsbedarf. „Es kann nicht sein, dass zwar aufwendige und teure Werbeschaltungen für die Alperia AG in Auftrag gegeben werden, aber der generelle Nutzen für Südtirols Bevölkerung und die betroffenen Gemeinden ausbleiben“, so Walter Blaas.

    Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen die Kosten für die Dienstleistungen, die unmittelbar mit der privaten Lebenshaltung und der wirtschaftlichen Produktionstätigkeit zusammenhängen, der realen Einkommenssituation der Bürger angepasst werden“, unterstreicht Blaas und verweist auf die hohe Stromproduktion im eignen Land, deren Früchte der gesamten Bevölkerung zugutekommen sollen. „Die Verantwortlichen müssen endlich handeln und den Strompreis senken, um die Steuerzahler zu entlasten“, fordert der Freiheitliche Landesparteiobmann.

    „Eine Neuausrichtung in der Strompolitik ist dringend notwendig“, hält Blaas fest, „denn mögliche Preissteigerungen beim Strom in einem Land, in dem doppelt so viel produziert als verbraucht wird, sind in keiner Weise nachvollziehbar. Sehr viel Steuergeld ist in den Aufbau der Landesenergiegesellschaft geflossen und alle Bürger Südtirol sollten von diesen Anstrengungen profitieren“, fordert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas abschließend.

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    Kommentare (2)

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    • franz

      “in einem Land in dem doppelt so viel produziert als verbraucht wird, sind in keiner Weise nachvollziehbar.“ (……)
      Das mit der Preisgestaltung dürfte etwas komplexer sein wie sich Herr Blaas vorstellt.
      Das Land produziert zwar mehr Strom als wie wir verbrauchen, auf’s ganze Jahr aufgeteilt, bei Niederschlagsgeringen Zeiten und hohen Stromverbrauch wie in Winter oder Sommermonaten müssen wir Strom von außen zukaufen. Der bei Strommangel teuer und bei Stromüberschuss weniger kostet,
      ( Angebot und Nachfrage ) Auf der Strombörse die vom Nationalen Netzbetreiber “TERNA“ betrieben wird, dort wird der Strompreis stündlich Täglich – Monatlich gestaltet.
      https://www.terna.it/it-it/sistemaelettrico/mercatoelettrico.aspx

    • gerry

      Die SEL hat die letzten Jahre sehr viel Geld liegen lassen. Denken wir nur an die hohen Ausgaben die der Prozess mit Frasnelli verschlungen hat. Ich verstehe einfach nicht warum die Gemeinden dieser Fusion zugestimmt haben denn beide Betriebe haben ausgezeichnet gearbeitet . Nun wird den Verbrauchern die Rechnung präsentiert und das in Zeiten wo sich die Bevölkerung bereits jetzt schwer tut über die Runden zu kommen. Bedanken können wir uns bei den Politikern auf höchster Ebene die diese Fusion erzwungen haben.

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