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    Der Marihuana-Keller

    20160509_094558 (002)Die Finanzpolizei hat in Bruneck einen Mann verhaftet, der in seinem Keller ein Marihuana-Gewächshaus aufgebaut hatte.

    Die Finanzpolizei hat am Mittwoch in Bruneck eine Hausdurchsuchung durchgeführt – und dabei eine Marihuana-Plantage ausgehoben. Ein Mann aus der Rienzstadt hatte seinen Keller zu einem Gewächshaus umfunktioniert. Das Versteck konnte dank der guten Nase der beiden Drogenhunde „Flash“ und „Agios“ entdeckt werden.

    Im Kellerversteck wurden 209 Marihuanapflanzen sowie 300 Gramm bereits getrocknetes „Gras“ sichergestellt. Die Pflanzen, so hat die Finanzpolizei errechnet, hätten einen Ertrag im Wert von 16.000 Euro abgeworfen.

     

     

    Als die Finanzpolizei bei ihm klingelte, hatte der Mann den Beamten spontan zwei Gramm Marihuana übergeben – wohl in der Meinung, die Polizisten würden dann von einer Hausdurchsuchung absehen.

    Der Mann steht jetzt unter Hausarrest. Am Freitag wird er sich vor Gericht verantworten müssen.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • zusagen

      hat einen Wert von 16.000 Euro.
      Ein Verbot für Gauner und schlimmere sich eine goldene Nase zu verdienen. Wären die Gesetze nicht ganz so streng, müssten sie sich wohl eine andere Beschäftigung suchen. Wer zahlt auch schon teuer für etwas was jeder Zuhause selber ziehen könnte

      • franz

        Ein “normaler“ Mensch bezahlt überhaupt nicht für so einen Mist.
        Da es aber anscheinend Menschen gibt die nicht ganz normal im Kopf sind uns diesen Mist konsumieren, braucht es Gesetze die dies, wenn auch nicht gänzlich verhindern aber zumindest einschränken und damit Menschen mit Psychischen Problemen vor schlimmeren schützen.
        Für manche sind Drogen zwar cool, führen aber zu psychischen und physischen Schäden.

    • zusagen

      Du verdrehst die Tatsachen. Menschen mit „psychischen Problemen“ sind bevorzugte Opfer der Dealer. Wäre nicht die Aussicht mit Drogen das große Geschäft zu machen, wäre auch niemand interessiert diesen Menschen mit Drogen nachzulaufen um neue Opfer zu gewinnen. Genau diese Menschen werden nämlich ein zweites mal zum Opfer, wenn sie das Geld für die Drogen, irgendwann höchstwahrscheinlich illegal, besorgen müssen.
      Lass jenen die sie haben müssen ihre zwei Hanfpflänzchen, den Rausch holen sie sich ja sowieso.
      Zumindest verdienen dann nicht die einen auf das Leid der anderen

      • franz

        Ich verdrehe keine Tatsachen, Tatsache ist, wer Cannabis – Marjuana oder andere Drogen konsumiert bekommt psychische Probleme bzw. es führt zu geistiger Umnachtung.
        Wenn jemand psychische Probleme hat dann sollte er sich therapieren lassen und versuchen mit Drogen die Probleme zu bekämpfen:
        Der Konsum von Drogen führt gelegentlich zu Beschaffungskriminalität. Deswegen Hände weg von diesen Mist.

      • yannis

        >>>Lass jenen die sie haben müssen ihre zwei Hanfpflänzchen, den Rausch holen sie sich ja sowieso<<<

        Unsinn hoch drei !

        erst lassen wir denen ihren Rausch, für die langfristigen FOLGEN daraus, kommt dann das Sozialsystem der Allgemeinheit auf.

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