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    Das letzte Spiel

    Trainer Giovanni Stroppa (Foto: Armin Huber)

    Trainer Giovanni Stroppa (Foto: Armin Huber)

    Am Sonntag ist Serie-B-Austeiger Cittadella im Drusus-Stadion zu Gast. Zum Muttertag ist der Eintritt für Frauen kostenlos.  

    Präsident Walter Baumgartner hat es jüngst gefordert. Die Fans wollen es auch. Am Sonntag soll gegen Cittadella ein versöhnlicher Abschluss gefeiert werden.

    Im letzten Spiel der diesjährigen Saison wollen die Spieler nochmals zeigen, was sie drauf haben. Tabellenführer und Serie B-Aufsteiger Cittadella hat sicherlich etwas dagegen, zumal die Mannschaft aus dem Veneto auswärts erst einmal verloren hat. (Feralpisalò – Cittadella 0-2).

    Auswärts hat Cittadella 37 der insgesamt 73 Punkte geholt. 73 Punkte, das sind jede Menge und deshalb feierte das Team um Coach Venturato bereits vor zwei Spieltagen völlig verdient den Aufstieg in die Serie B.

    Radoslav Kirolov (Foto: Armin Huber)

    Radoslav Kirolov (Foto: Armin Huber)

    Der FC Südtirol liegt mit 44 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und kann diesen auch nicht verbessern. Es gilt diesen abzusichern, um nicht Giana Ermino oder Lumezzane vorbeiziehen zu lassen. Im heimischen Drusus-Stadion gab es im März zuletzt einen Sieg. Ein spätes Tor von Tulli ließ Spieler und Fans gegen Cuneo jubeln. 21 der insgesamt 44 Punkte hat der FCS vor heimischem Publikum erzielt.

    Gegen Cittadella muss Coach Giovanni Stroppa auf die Verletzten Tulli und Furlan verzichten. Gabriel Brugger ist gesperrt. Wieder fit sind Tagliani und Bertoni, welche in Piacenza zwar auf der Bank saßen, körperlich aber noch nicht fit waren. Fast sicher wieder mit dabei ist Fabio Gavazzi. Der Verteidiger fehlte verletzt über einen Monat.

    In den Reihen von Cittadella finden wir drei Spieler, welche beim FCS dem Leder hinterherjagten. Da ist zum einen der Abwehrspieler Daniel Cappelletti zu nennen, der in zwei Jahren (2012-2014) 49 Einsätze und 2 Tore erzielte. Im Mittelfeld finden wir Andrea Schenetti wieder. In der Saison 2011/12 kam er auf 31 Einsätze und 6 Treffer. Im Sturm spielt bei Cittadella ein weiterer alter Bekannter. Mattia Minesso ist den FCS Fans aus der erfolgreichen Saison 2013-14 ein Begriff. In der Rückrunde erzielte er 4 Tore und spielte 17 Mal von Beginn an.

    Das Spiel des FCS gegen Cittadella fiel in diesem Jahr genau auf einen sehr besonderen Tag. Am Muttertag will der Verein sich bei allen Müttern bedanken und dafür gibt es für alle Frauen an den Stadionkassen eine kostenlose Eintrittskarte. Die Kassen öffnen um 13.30 Uhr.

    Die möglichen Aufstellungen:

    FC Südtirol (3-5-2): Miori; Mladen, Tagliani, Bassoli; Bandini (Tait), Fink, Bertoni, Cia (Girasole), Crovetto; Gliozzi, Kirilov

    Ersatz: Coser, Gavazzi, Tait, Sarzi, Melchiori, Lima, Straudi, Girasole (Cia), Spagnoli

    Trainer: Giovanni Stroppa

    Cittadella (4-3-1-2): Alfonso; Salvi, Cappelletti, Scaglia, Benedetti; Schenetti, Iori, Paolucci; Chiaretti; Coralli (Jallow), Litteri

    Ersatz: Vaccarecci, Pascali, Zaccagni, Nava, Bizzotto, Sgrigna, Bonazzoli, Minesso, De Leidi, Donazzan, Jallow

    Trainer: Roberto Venturato

    Schiedsrichter:

    Der 34. Spieltag der Lega Pro – Gruppe A (Sonntag, 8. Mai 2016 – 15 Uhr)

    CREMONESE vs CUNEO
    FERALPISALO’ vs PAVIA
    LUMEZZANE vs PRO PIACENZA
    MANTOVA vs ALBINOLEFFE
    PADOVA vs ALESSANDRIA
    PORDENONE vs GIANA ERMINIO
    REGGIANA vs BASSANO
    RENATE vs PRO PATRIA
    FC SÜDTIROL – CITTADELLA

    Die Tabelle:

    Cittadella 73 Punkte; Pordenone 62; Bassano 61; Alessandria 57; Reggiana, Padova 51; FeralpiSalò, Cremonese 50; Pavia 48; FC Südtirol 44; Giana Erminio 42; Lumezzane 41; Renate 40; Pro Piacenza 38; Cuneo 34; Mantova 33; Albinoleffe 19; Pro Patria 7
    Strafpunkte: Pro Patria “-3”

     

     

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    Kommentare (1)

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      Wenn man bedenkt, wie der FC Südtirol die Mannschaft vor Saisonbeginn verstärkt hat, wieviel Vertrauensvorschuß sie in dem Trainer Stroppa geschenkt hat dann ist das Resultat eine Katastrophe. Äußerst bedenklich ist es, dass die Hinrunde gut gelaufen ist, das letzte Spiel Anfang Jänner war gleichzeitig der letzte Sieg für viele Wochen. Die besiegte Mannschaft Cittadella. Was ist dann passiert?
      Ich kann mir diesen Einbruch nur psychologisch erklären. Ich glaube, die Spieler fühlen sich irgendwie wie Angestellte, die ihren Job mit dem geringsten Aufwand durchziehen wollen sich jedoch niemanden verpflichtet fühlen. Ein Beispiel, dieser Bertoni, als „kleiner Pirlo“ apostrophiert, hatte kaum einmal eine gute Benotung bei den Spielen. Offensichtlich hat ihn das Resultat seiner Dienstleistung kaum einmal wirklich interessiert. Die Vereinsführung tut gut daran, zu überlegen, wie die Spieler sich Teil einer Gruppe, die ein angepeiltes Ziel mit allem Einsatz erreichen will, fühlen. Und mit ihnen zusammen die Fan.

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