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    Der Stacheldrahtzaun

    Bildschirmfoto 2016-05-01 um 09.06.58Die KVW Jugend hat die Besucher der Landesversammlung mit einem 20 Meter langen Stacheldrahtzaun empfangen.

    Gemäß dem Jahresthema des Katholischen Verbands der Werktätigen (KVW), „Konstruktiv, kritisch gestalten: Wir im KVW und in der Gesellschaft“, überlegte sich die KVW Jugend eine ganz besondere Aktion zum Auftakt der alljährlichen Landesversammlung.

    Rund 300 geladene Gäste der KVW Landesversammlung aus ganz Südtirol, wurden am Samstag, 30. April nicht wie üblicherweise mit einladenden Blumengestecken, sondern mit einem 20 Meter langen Stacheldrahtzaun in Empfang genommen.

    Die überraschten Besucher der Versammlung mussten,an dem mit Grenzschildern gekennzeichneten Zaun, auf den Einlass ins Waltherhaus von Bozen warten, welcher ihnen von kostümierten Polizisten gewährt wurde.

    Diese postierten sich in der Nähe des Eingangs und verteilten Aktionskärtchen, welche unter dem Motto „Mensch denk noch…“, die Anwesenden hinsichtlich den Themen Migration und Flucht, zum Nach- und Umdenken anregen sollten.

    Neben Zitaten von Papst Franziskus und allgemeinen Fakten zur aktuellen Flüchtlingssituation in aller Welt, enthielten die Aktionskärtchen ebenso Aufforderungen das eigene Denken und Handeln im Hinblick auf die Flüchtlingsthematik kritisch zu betrachten sowie neue Denkanstöße zuzulassen.

    Während die Gäste der Landesversammlung sich nach Einlass dem normalen Tagesablauf widmeten, hat die KVW Jugend mit der Aktion „Mensch denk noch…!“ eine klares Statement hinterlassen: „Für ein gemeinsames, solidarisches Südtirol, in dem genügend Platz für alle ist!“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • franz

      Die KVW Jugend mit der Aktion „Mensch denk noch…!“ eine klares Statement hinterlassen: „Für ein gemeinsames, solidarisches Südtirol, in dem genügend Platz für alle ist!“
      Wenn die KVW Jugend bei sich zu Hause genügend Platz für Wirtschaftsflüchtlingen – Clandestini Jihadisten und anderen Kriminellen genügend Platz haben, dann sollte sie diese Flüchtlinge bei sich aufnehmen oder sie mit eigenen Mittel finanziell unterstützen.
      Ähnlich wie in Kanada
      Unter der Überschrift „Sponsor a refugee“ ( eine Art Bankgarantie ) können Privatpersonen die Flucht eines Menschen nach Kanada bezahlen und ihn ein Jahr lang sponsern. Zwar privat bezahlt, aber organisiert über Regierungsstrukturen. Staatlich organisierte Flüchtlingshilfe also. Insgesamt sind bisher beinahe 10.000 Syrer nach Kanada gekommen. Bis zu 50.000 sollen es im Jahr 2016 werden. Es scheint also so, als würde Justin Trudeau seine
      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2705938/Kanada-nimmt-syrische-Fluechtlinge-auf#/beitrag/video/2705948/ZDF-heute-Sendung-vom-30-M%C3%A4rz-2016
      Damit könnten KVW Jugend- linke, naive Gutmenschen und Grüne etwas Gutes tun anstatt auf Kosten anderer nur große Sprüche reißen.

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