Du befindest dich hier: Home » Politik » Der Kindergarten-Gipfel

    Der Kindergarten-Gipfel

    Der Kindergarten-Gipfel

    Die Landesräte Achammer und Deeg trafen sich mit Gewerkschaftsvertretern zu einer Aussprache. Achammer sicherte zusätzliche Stellen durch Umschichtungen zu.

    Aufgrund der gestiegenen Einschreibungen an den deutschen Kindergärten haben die Vertreter der Gewerkschaften die Forderung nach einer Erhöhung des Personalstandes gestellt. Bei einem Treffen mit Bildungslandesrat Philipp Achammer und Personallandesrätin Waltraud Deeg, an dem die Vertreter der Gewerkschaften AGB, ASGB, GS und SGB/CISL sowie des Lehrerverbandes KSL teilnahmen, könnten am Freitag dieses und einige weitere Themen rund um die Situation an den Südtiroler Kindergärten gemeinsam besprochen werden.

    „Durch Umschichtungen aus anderen Bildungsbereichen wird es möglich sein, einige zusätzliche Stellen für die Kindergärten zur Verfügung zu stellen“, versprach Landesrat Achammer.

    Für das Kindergartenjahr 2016/17 wurden 12.300 Kinder an den deutschen Kindergärten eingeschrieben, das sind 180 mehr als im Vorjahr. Im Laufe der letzten fünf Jahre ist die Zahl der Kinder um etwa 400 gestiegen. Insgesamt gibt es an den deutschen Kindergärten 1.304 Stellen für das pädagogische Personal. Landesrat Achammer wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein gleichbleibendes Stellenkontingent de facto einer Einsparung gleichkommt.

    Darüber hinaus sei das Personalverhältnis zwischen deutschen sowie italienischen und ladinischen Kindergärten ungleich, gab Landesrat Achammer zu bedenken. „Es wird daher auch die Diskussion zu führen sein, die Schwankungen bei den Einschreibungen an den Kindergärten der einzelnen Sprachgruppen automatisch an eine Änderung des Stellenkontingents zu koppeln“, so der Landesrat.

    „Es ist uns gelungen, in den letzten Jahren den Bildungsbereich von Stellenkürzungen auszuklammern“, betonte Landesrätin Waltraud Deeg. „Wenn wir europaweit einen Vergleich machen, haben wir einen guten Standard. Diesen gilt es zu erhalten“, erklärte die Landesrätin und wies darauf hin, dass sie bei Gesprächen mit den Familien immer wieder feststellt, wie sehr die Dienstleistungen der Kindergärten geschätzt werden.

    Zur Sprache kam auch das Zulassungsverfahren zum Eignungsverfahren der pädagogischen Mitarbeiterinnen. In diesem Bereich kündigte Landesrat Achammer an, dass noch Anpassungen vorgenommen werden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (2)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • issy

      Soweit ich das mitbekommen habe ist das Problem, dass es zu viele ausgebildete Kindergärtnerinnen und zu wenig Stellen dafür gibt.
      Da nicht benötigte Kindergärtnerinnen aber sonst nicht so leicht einen Job finden ist eine Anstellung als Kindergärtnerin hart umkämpft.

      Angeblich werden dann schon mal zusätzliche Stellen für Kindergärtnerinnen erschaffen, indem Kinder, deren Großeltern Migrationshintergrund haben, als Förderungsbedürftig deklariert werden und somit angeblich eine intensivere Betreuung bedürften…

      Aber egal, zahlen eh alles die Steuerzahler…

    • rotblaugruen

      issy, Sie haben überhaupt keine Ahnung was im Kindergarten läuft. Ihnen würde ein paar Jahre Kindergarten gut tun, oder ist es schon zu spät.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen