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Der SVP-Freimaurer

Der SVP-Freimaurer

Drei Jahre lang war Christoph Baur, Bürgermeisterkandidat in Bozen, Meister einer Freimaurer-Loge. Theologe Paolo Renner über „sensible Leute, die Wert auf Diskretion legen.“

TAGESZEITUNG: Der SVP-Bürgermeisterkandidat Christoph Baur war drei Jahre lang „Meister“ einer Bozner Freimaurer-Loge. Für Sie ein Grund, ihn nicht zu wählen?

Paolo Renner: Man muss viele Dinge berücksichtigen, wenn man seine Stimme abgibt – und vollkommene Kandidaten gibt es nun mal nicht. Wenn die positiven Eigenschaften überwiegen, sehe ich aber kein Problem darin, ihn zu wählen. Freimaurer sind in der Regel sehr sensible Bürger.

Welchen Platz in der Gesellschaft haben Freimaurer-Logen im Jahr 2016?

Sie erfreuen sich steigender Beliebtheit, weil die Menschen in einer entzauberten Welt die Notwendigkeit verspüren, in Richtung Mystik, Metaphysik und Esoterik zu forschen. In den Logen finden dazu Vorträge statt, die viele Leute interessieren. Die Freimaurer sind wie Christen Menschen, die von einer besseren Welt träumen und versuchen, sich hier einzubringen.

Kirchenpredigten sind öffentlich, Freimaurer-Vorträge nicht. Warum?

Weil Freimaurer Wert auf Diskretion legen. Die Teilnehmerlisten lassen sich teilweise im Internet einsehen, aber auch einige kirchliche Bewegungen halten ihre Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Und: Nicht jeder kann beim Rotary- oder Lions-Club einfach hineinspazieren. Bei den Freimaurern ist es nicht anders, auch weil auf ihnen noch alte Vorurteile lasten.

LESEN SIE DAS GANZE INTERVIEW IN DER PRINT-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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