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    Arnos Plädoyer

    Die Landesregierung rührt für den Bozner Flughafen noch einmal kräftig die Werbetrommel. Zieht man die Wähler auf der Zielgeraden noch auf die eigene Seite?

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    Kommentare (31)

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    • andreas

      Die Abstimmung geht verloren und dann kommen ein paar Unternehmer ins Spiel, welche voraussichtlich querfinanziert werden.
      Gostner, Ebner, Michaeler usw. haben Interessen, dass es mit dem Flughafen weitergeht, deshalb wird es weitergehen, auch wenn manche dadurch den Weltuntergang prophezeien.

      • einereiner

        Auch die „allmächtige“ SVP kann die Physik und Technik nicht außer Kraft setzen. Für einen „funktionierenden“ Flughafen braucht es zwei flache An/Abflüge, die in Bozens Kessellage nicht vorhanden sind. Im Süden passt es, aber im Norden stehen die Sarntaler Berge im Weg.
        Ich freue mich schon auf Gostner, Ebner und Michaeler, wenn sie mit ihrem Privatvermögen den Flugplatz pushen möchten. Mit 99,9999999-prozentiger Wahrscheinlichkeit werden sie aber vorher den Schwanz einziehen.

        • andreas

          Ich hoffe doch sehr, dass die genannten Herren nicht grad ihr Privatvermögen für den Flughafen hernehmen müssen.

          Wie du sicher aus den Medien entnehmen kannst, interessiert die Herren deine Meinung als Pilot nicht wirklich.
          Ich denke die Gostner haben selbst sicher mehr Erfahrung bei Start und Landungen am Flughafen BZ wie du oder besitzt auch du dort einen Hangar und ein paar Flieger?

          • yannis

            andreas
            27. April 2016 um 10:48
            >>>Ich hoffe doch sehr, dass die genannten Herren nicht grad ihr Privatvermögen für den Flughafen hernehmen müssen<<<

            auch zum wegbaggern der Sarntaler Berge ?

            oder hat der Gostner schon einen A319 usw, geflogen bzw. auf einer lächerlichen Start/Landebahn von gerade mal gut 1400 Metern einen 319 an/abgeflogen ???

          • einereiner

            @andreas
            die Herren haben sich noch nicht über die Medien an mich gewandt. Offensichtlich interessiert sie die Meinung der Piloten nicht. Wer käme denn auch auf die Idee, bei der Machbarkeit für einen Flughafen Piloten um Rat zu fragen. Wenn man ein Haus baut, fragt man ja auch nicht Bauingenieure, Architekten oder gar die zukünftigen Bewohner, was sie denn empfehlen würden. Kompetente Personen könnten ja den Traum platzen lassen….den man so schön und lang mit Steuergeldern träumt.

    • gerry

      Herr Kompatscher Ihre Aussagen sind etwas fürs Kasperltheater in Völs aber nichts für mündige Südtiroler. Allein die Verlegung der Ergasleitung die noch nicht abgeschlossen ist denn einigen Bauern wurden bis heute noch nicht die Nebenschäden bezahlt , hat dem Land 3,5 Millionen Euro gekostet. Warum hat Ihre Partei erst vor kurzem auf Anfrage der Opposition die gesamten Pläne nicht offen gelegt. Ist es überhaupt legitim dass eine Handelskammer mit den Beiträgen einen Flughafen finanziert. 85 Millionen müssen in den nächsten Jahren für Hangars , Motorenprüfstand ,Verlängerung der Landebahn und immer wieder sich verändernde Sicherheitsstandard investiert werden. Piloten müssen in Bozen auf Kosten der Steuerzahler eigens für den Anflug ausgebildet werden und sündteure Blindfluganlagen ( Aussage Lauda) müssen installiert werden dass dieses Kasperltheater überhaupt funktioniert. Aber das größte Problem ist dennoch der Lärm den 20.000 Menschen die einen Steinwurf von der Landebahn entfernt leben, erdulden müssen. Was Sie gestern von sich gegeben ist einfach nur peinlich u. in höchstem Maße unverantwortlich .

    • mehr als von einem Plädoyer würde ich von einem Blöd-oyer sprechen.

    • criticus

      Dass der Herr Landeshauptmann sich für den Flugplatz einsetzt ist man ja leider schon gewohnt, aber dass ein Umweltlandesrat auch noch dafür ist, ist wohl ein Kasperletheater. Herr Theiner sie sind so etwas von unglaubwürdig, einfach lächerlich! Den Herrn Mussner rate ich, dass er mal eine Woche mit dem Zug fährt, dann kann er sehen welche indische Verhältnisse die Tränitalia-Züge aufweisen. Dreckig, verspätet und Türen die immer wieder beim Ein- und Aussteigen die Passagiere einklemmen. Eine schöne Visitenkarte für unsere Gäste! Einfach lächerlich! Lächerlich auch, dass die SVP sich seit Monaten für den Flugplatz so einsetzt, als ob es keine anderen Probleme in Südtirol gäbe. Schade, dass sie sich in sozialen Bereichen nicht so stark einsetzt!

    • saustall_kritiker

      Ja was Kompatscher und Theiner (Umweltlandesrat!!!! sic!!!!!) in Sachen Flugplätzchen gestern von sich gaben, ist wirklich nur lächerlich. Das Geld, das diese Herren von der SVP dafür fast schon reserviert haben, könnte man wahrlich besser investieren. Etwa auch dadurch, dass man die Zugverbindungen Richtung Norden ENDLICH verbessert. Wenn man bedenkt, dass der erste Zug am Morgen von Bozen nach München erst um 10.34 Uhr fährt, dann ist das einfach nur zum Weinen. Und diese Herren von der SVP, obwohl ihnen das Problem seit langem bekannt ist, unternehmen nichts und schon gar nichts, dass hier eine Besserung eintritt. Etwa auch dadurch, dass sie diese Verbindungen fördern, die EC-Züge auf der Strecke Trient-Innsbruck ins Südtiroler Tarifsystem einbauen (dass man sie als Pendler ohne Aufpreis genauso benutzen kann wie in Nordtirol) und dass sie mit dem Südtirol-Pass auf den Strecken Brenner-Innsbruck und Innichen-Lienz nicht noch (wie es derzeit passiert) die höheren Preise verlangen als sie an den ÖBB-Automaten rauskommen (um eben den Flugplatz zu finanzieren nehme ich an).
      Aber nur weiter so, Kompatscher, Theiner und Co.: Dann geht es euch demnächst genauso mit eurer SVP wie der ÖVP und SPÖ in Österreich. Und man kann dann leider nur mehr sagen: Recht geschieht euch…
      Und dass Ebner und Co. mit eigenen Mitteln den Flugplatz finanzieren und dort einsteigen, das glaubt wohl kein blindes Huhn… angesichts der Erfahrungen, welche andere Private in den letzten Jahren mit Pleiten über Pleiten ebendort schon gemacht haben…..

    • luis1

      Die gestrige Propaganda der SVP endete wieder einmal ohne konkrete Argumente für das PRO!! Lediglich eine Vielzahl an Unwahrheiten, Fehleinschätzungen wurden gebracht!
      Einzig und allein mit dem Ziel, den Wähler zu verunsichern!!!
      Sie haben aber eingesehen, dass es zu einem eindeutigem NEIN kommen wird!
      Mann hoffe nur, dass viele politische Funftionäre auch die Folgen tragen und zurücktreten werden.

    • realist

      In den allermeisten Beiträgen um den Flugplatz geht es vor allem um Personen (sogenennte Wutbeiträge gegen LH od. Theiner od. Musner od. Michaeler od. Ebner usw.)

      Es wäre an der Zeit, sich mit den Folgen des Abstimmungs-Ergebnisses zu befassen.

      Unabhängig davon ob u. vor allem „WER“ dafür od. dagegen ist.

      Einige Dinge sind, ob ja od. nein klar.

      Wenn DAGEGEN gestimmt wird, dann hängt alles was mit dem Flughafen od. dessen Areal zusammenhängt in der Luft.

      Mit dem bitteren Beigeschmack, dass das Land laut Abstimmungstext nicht mehr finanzieren „Darf“ und sich somit in ihre Mitbestimmung über die Zukunft, durch die zwingende öffentliche Ausschreibung, sich selbst schwächt.
      Und natürlich die bereits investierten 100 000 000 € unwiederbringlich verloren sind.

      Wenn DAFÜR gestimmt wird, hängt natürlich auch einiges in der Luft. (Wirtschaftlichkeit/Umwelt/Anrainer usw.)

      Nur mit dem Unterschied zum „NEIN“ dass das Land weiterhin über alle Maßnahmen ( Umwelt/Anrainer/Hauptzweck der Struktur) entscheiden kann u. muss.

      In meinen Augen ist es eine Vertrauensfrage bzw. eine Grundsatzfrage. (Landeshaptmann bzw.Landesverwaltung generell)

      Jedes Unternehmen riskiert etwas, wenn investiert wird.

      Wenn in einem Unternehmen ein Betriebszweig schlecht funktioniert, und man hat schon investiert,

      Dann hat in den allermeisten Fällen die Flucht nach Vorne eine Wende Gebracht.

      100%ige Garantie gibt es nicht SO od. SO aber je mehr ich mitbestimmen kann, desto wahrscheinlicher ist ein Erfolg, wenn ich an mich glaube.

      We

      • saustall_kritiker

        Der Flugplatz Bozen geht eh bald ans Land über, das ist in Rom schon beschlossen. Dann kann das Land auch bei negativem Ausgang der Abstimmung mit dem Areal machen, was es will, nur darf es den Pleiteflugbetrieb nicht mehr öffentlich finanzieren, und das ist das Gute, wenn die Bevölkerung dagegen stimmt. Das Land könnte eine verkehrsberuhigte Zone machen z.b., wie es sie derzeit beim Safety-Park in Pfatten mangels Aufträgen dort gibt…. 🙂 🙂 🙂

      • guyfawkes

        „Wenn in einem Unternehmen ein Betriebszweig schlecht funktioniert, und man hat schon investiert,
        Dann hat in den allermeisten Fällen die Flucht nach Vorne eine Wende Gebracht.“

        Aufgrund der obigen Aussage sollten Sie ernsthaft überlegen Ihren Nickname von „realist“ in „mit-luft-argmunetierer“ oder „träumer“ zu ändern.

      • criticus

        Herr oder Frau Realist,
        was mit dem Flugplatz passiert entscheiden ja die Südtiroler. Manchmal ist eine Flucht nach vorne auch ok. Was mich ärgert: Hat Achammer nachdem die Krankenhäuser geschlossen werden sollten Krankenhäuserlotsen in den Dörfern organisiert? Nein! Die Bevölkerung musste kämpfen und wurde allein gelassen. Sonderlich, ein Landesrat für Sanität (hat einen Scherbenhaufen hinterlassen) wird Landesrat für Umwelt. Wie ernst Herr Theiner sein Amt nimmt sieht man ja. Ein Landesrat für Straßenbauten übernimmt die öffentliche Verkehrsstruktur und das Resultat sieht man ja bei den Zügen. Niemand von denen da oben wagt Rom zu kritisieren.
        Es ist dann immer einfach nach Wahlen wenn ein Rechtsrutsch vor sich geht, der Bevölkerung die Schuld in die Schuhe zu schieben um das eigene Versagen zu kaschieren. Jedenfalls werte SVP ihr werdet von Tag zu Tag lächerlicher!

    • realist

      Wenn das Areal so wie so ans Land übergeht ( ohne Kosten) dann würde vieles keinen Sinn machen.
      Und Sinnlosigkeit den Verantwortlichen zu unterstellen wäre nach den bisherigen Entscheidungen nicht in Ordnung.
      Ein Verantwortlicher muss leider manchmal das kleinere Übel in kauf nehmen, um noch schlimmeres zu verhindern.

      Lieber @ guyfawkes du könntest jetzt beweisen, dass realistisch zu sein auch bei solchen emotionalen Aussagen od „Träumen“ trotzdem möglich ist.

      Ob man über das Flughafenthema ohne emotionale Beeinflussung ernsthaft nachdenken will ist jedem selber überlassen.

      Die Entscheidung ist frei, Gott sei Dank.

      • andreas

        Eine Flucht nach vorne bringt natürlich eine Wende, ob die dann gut oder schlecht ist, kann man pauschal nicht sagen, also recht sinnfreie These.
        Der LH hat sich zum Thema Vertrauensfrage schon geäußert und klargestellt, dass er die Abstimmung nicht als solche sieht.

    • realist

      @andreas
      Das Ergebnis als Vertrauensfrage zu werten ist natürlich nicht sinnvoll.

      Aber auf das was er sagt bzw. argumentiert zu vertrauen ist schon entscheident für jeden Einzelnen.
      Sonst wirt`s schwierig.

      Nur vom Bauch heraus wie manche sich verleiten lassen, ist zu wenig.

      • andreas

        Häh? Nur weil er LH ist, bedeutet dies doch nicht, dass er unfehlbar ist und man seinen Worten wie eine Schafherde dem Schäfer folgen muss.
        In der ganzen Flughafengeschichte hat er bis jetzt eine recht erbärmliche Figur gemacht, trotzdem gefällt er mir bei anderen Gelegenheiten wieder sehr gut.

        Ich bin für den Flughafen, doch glaubst du ernsthaft, dass ich den ganzen Quatsch, den manche Befürworter von sich geben, incl. der Politiker, glaube? 🙂

        In jeder Gemeinde einen „Flughafenlotsen“ rekrutieren ist so das Dämlichste was ich in den letzten Jahren von einer Partei gesehen habe 🙂 🙂
        Das übertriff nicht mal die Dildopartei mit ihren lustigen Skandälchen.
        Wenn man so etwas macht, dann doch nicht öffentlich, eine etwas subtilere Vorgehensweise wäre meiner Meinung nach zielführender gewesen.

      • rota

        “ Das Ergebnis als Vertrauensfrage zu werten ist natürlich nicht sinnvoll“

        Frage was soll daran natürlich sein? Wieder Realitätsschwankungen?

        AK war entschiedener Flughafengegner. Ca zwei Jahre vor seiner offiziellen Einkleidung als LH Anwerter wurde er zu delikaten Themen wie Brennercom Sel und Flughafen sehr wortkarg. Als Gemeindenpräsident hatte er dazu immer eine sehr zurückhaltende Wortwahl gebraucht.
        Nun wirbt er als LH für eine Zustimmung zur Flughafenfinazierung durch die Allgemeinheit.
        Ich werte für mich das Ergebnis dieses Referendumds als Vertrauensfrage. Aber vielleicht bin ich damit unnatürlich. ;=)

    • rota

      Die Körperhaltung im Video vermittelt den Eindruck das hier gegen die eigene Überzeugung argumentiert wird.
      Und wie spricht der Volksmund unterm Schlern:
      Die Gscheidn werdn glatzet und die Esl werdn grau.

    • realist

      @Andreas
      Wenn man nur vertraut, wenn jemand unfehlbar ist, dann bleibt nichts übrig, auf dass man vertrauen kann?
      Das vorgehen einer einzelnen Parteien interessiert mich nicht u. darf nicht von der eigenen Sache ablenken.

      Wenn eine Körperhaltung ausschlaggebend ist, von“ SEIN oder SCHEIN“, dann lassen wir diese Diskussion lieber.

    • rota

      Immerhin hat Körperhaltung und Aussehen 84.000 Vorzugsstimmen gebracht weil allein an den Argumenten kann´s nicht gelegen sein ;=)
      oder hat der realist Realitätsschwankungen?

    • realist

      @rota
      Dann sag doch gleich, dass 84.000 Südtiroler u. Südtirolerinnen nur nach Aussehen u. Körperhaltung gewählt haben.

      Jedenfalls bei der Flughafenabstimmung werden DIR die Südtirolerinnen u. Südtiroler etwas anderes beweisen?

    • drago

      Ich höre mir die Argumente der Flughafengegner gar nicht an; es reichen die Argumente der Flughafenbefürworter, um dagegen zu sein. Und was die bereits ausgegebenen Gelder angeht, die bei einem Nein verloren wären, ist nur zu sagen, dass kein Privater schlechtem Geld noch gutes nachwirft. Sobald ein Privater mal eingesehen hat, dass etwas nichts bringt, zieht er den Stecker und schreibt das ausgegebene Geld als Verlust ab.
      Wie ich schon mehrmals gesagt habe, sollte ein Privater den Flughafen erfolgreich managen können, um so besser. Ein Beweis mehr dafür, dass die öffentliche Hand ihre Finger von Sachen lassen soll, die der Private besser kann.

    • yannis

      @drago
      27. April 2016 um 17:48
      April 2016 um 17:48
      >>>Ich höre mir die Argumente der Flughafengegner gar nicht an; es reichen die Argumente der Flughafenbefürworter, um dagegen zu sein.<<<

      sehr gut formuliert !

    • lissnamol

      Die Aussagen der Landesregierung zum Flughafen sind sehr klar und so formuliert, dass sie nicht umhinkommen, als das Ergebnis der Volksbefragung zum Flughafen zu akzeptieren. Auch wenn das Quorum von 40 Prozent nicht erreicht wird. Da müsste eigentlich die vereinte Gegnerschar doch den Kompatscher loben für diese mutigen Aussagen. Ob er Wort hält, sollte man in Ruhe mal abwarten.

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