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    Arbeitsfreier Sonntag

    Bildschirmfoto 2016-04-21 um 13.40.06Der Familienbeirat diskutierte mit Bischof Ivo Muser über den arbeitsfreien Sonntag und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

    „Familie muss unter den Nägeln brennen, darf aber nicht zum Kampfthema werden“, sagte Bischof Ivo Muser, der auf Einladung von Landesrätin Waltraud Deeg kürzlich einer Sitzung des Familienbeirates beiwohnte. Es gehe immer auch um Werte, nicht um trennende Werte, sondern um verbindende, so der Bischof.

    Landesrätin Deeg plädierte für ein stärkere Lobbyarbeit für Familien: „Jeder sollte sich fragen, wie man Familien stärker unterstützen kann.“ Angeregt diskutiert wurde über den arbeitsfreien Sonntag. Der Familienbeirat richtet einen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, vom Angebot der Geschäftsöffnung an Sonn- und Feiertagen nicht unnötigerweise Gebrauch zu machen, um so nicht notwendige Sonn- und Feiertagsarbeit zu fördern, sondern vielmehr den Tag zu nützen für die Pflege des Familien- und Vereinslebens sowie der sozialen Kontakte, für die religiöse Praxis, für Ruhe und Erholung, kulturelle und sportliche Betätigung sowie für die Besinnung auf jene Werte, die für das Leben tragend sind.

    Vorschläge für familienfreundliche Arbeitswelt

    Bildschirmfoto 2016-04-21 um 13.39.47Vorgestellt wurden bei der Sitzung des Familienbeirates auch die Ergebnisse von fünf Arbeitstreffen der Arbeitsgruppe „Vereinbarkeit Familie und Beruf“. „Trotz Ausbau der Kinderbetreuungsstrukturen sind wir noch weit von einer wirklich familienfreundlichen Arbeitswelt entfernt“, stellte die Koordinatorin der Arbeitsgruppe Christa Ladurner fest. Ein Vereinbarkeitsprotokoll zwischen Land und Sozialpartnern soll dazu führen,  Arbeitszeiten familienfreundlich zu gestalten, ebenso wie „eine auf Vereinbarkeit abgestimmte Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur“.

    „Das Audit familieundberuf ist eine Möglichkeit, ein familienfreundliches Betriebsklima zu schaffen, doch es braucht bedarfsgerechte Lösungen, insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe und eine Koppelung an die Wirtschaftsförderung“, so Ladurner.

    Bessere Kinderbetreuung und Rentenabsicherung 

    Gefordert wurde von der Arbeitsgruppe auch, die Kinderbetreuung besser zu organisieren. Insbesondere für die Ferienzeit sei es notwendig, dass auch die Betriebe aktiv die Familien unterstützen und Betreuungsangebote bereitstellen würden. Eine weitere Forderung der Arbeitsgruppe ist es, die Bezuschussung der rentenmäßige Absicherung der Erziehungszeiten durch die öffentliche Hand stärker bekannt zu machen und die Auszahlungsmodalitäten zu beschleunigen bzw. zu vereinfachen. Auch sollen die Väter dafür sensibilisiert werden, die Elternzeit in Anspruch zu nehmen.

    „Wir werden die vorgelegten Maßnahmen nun im Gespräch mit den Sozialpartner weiterverfolgen“, bestätigte Familienlandesrätin Deeg am Ende der Sitzung.

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    Kommentare (10)

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    • sogeatsnet

      Der Bischof spricht von Familie?
      Der muss es wissen…

    • dr.sheldoncooper

      ich fordere
      arbeitsfreie sonntage für den klerus!
      die ausbeutung muss aufhören. schliesslich haben auch die priester kinder.

    • franzbach

      Mir brennt es unter den Nägeln, wenn ich diesen Borgia-Bruder sehe oder höre.
      Muser, du bist bei den Allerwenigsten in diesem Lande auch nur einigermaßen angesehen, nimm das endlich zur Kenntnis und trete kürzer!!!!

    • franz

      Was seit Ihr für Christen, die über den Bischof herfallen, Ihr seid wohl eher Kommunisten oder sogar Freunde des fundamentalistischen Islam.
      Bei allem was man der Kirche vorwerfen kann, im Gegensatz zum Islam hat sich die Kirche weiterentwickelt. Während der Islam mit den Gesetzen der Scharia in der Steinzeit stehen geblieben ist.
      “Was die Forderung des arbeitsfreien Sonntag betrifft, bzw. den Aufruf des Familienbeirat einen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger zu richten, vom Angebot der Geschäftsöffnung an Sonn- und Feiertagen nicht unnötigerweise Gebrauch zu machen, um so nicht notwendige Sonn- und Feiertagsarbeit zu fördern, sondern vielmehr den Tag zu nützen für die Pflege des Familien- und Vereinslebens sowie der sozialen Kontakte, für die religiöse Praxis, für Ruhe und Erholung, kulturelle und sportliche Betätigung sowie für die Besinnung auf jene Werte, die für das Leben tragend sind“.(…….)
      Denke ich, diesen Luxus können wir uns zur Zeit nicht leisten.Bei 5 Millionen Arbeitslosen, jene die Arbeit haben sind die meisten durch Renzis Job Act nur mehr Zeitbefristete mit Voucher – bezahlte Stellen..
      Voucher – Die neuen Sklaven unserer Zeit.
      http://espresso.repubblica.it/inchieste/2016/03/04/news/professione-voucher-1.252734
      So gesehen sollten alle froh sein die ein Arbeit haben, wenn es auch Sonntags ist.
      Abgesehen davon, dass sie ja einen anderen Tag frei bekommen um diesen Tag zu nutzen.
      Sonntags-Feiertagsarbeit gab es ja immer schon, man denke an Polizei – Carabinieri- Krankenhaus, Gastgewerbe ++++

    • yannis

      fahre seit über 30 Jahre kontinuierliche Schicht, der Schichtplan kennt keine Sonn oder Feiertage, sondern nur „Freischichten“ und für was ? ja damit Herr Muser und Gefolge nicht Sonn und Feiertags bei „Kerzenlicht“ seinen veralteten Quatsch erzählen muss.
      Selbst das produzierende Gewerbe kann Sonn und Feiertags aus ökonomischen Zwängen die Produktion nicht stoppen.
      Ohne Sonn und Feiertags Arbeit wären wir Wirtschaftlich auf dritte Welt Niveau !

    • josef.t

      Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, ob das eine „Landesrätin“ noch immer
      nicht verstanden Hat ???
      Den „Schwachsinn“ die katholische Religion ist die einzig richtige und hat den
      einzig richtigen „Gott“, das Mär wird schon den Kleinkindern aufgezwungen !!
      Zur Zeit ist die Landesregierung, in der Hand des Bischofs, fehlt nur noch
      seine tägliche „Präsenz“ dort……
      In arabischen Ländern ist auch üblich, dass ein „Religionslehrer“ in der
      Regierung nicht fehlt…..

    • franz

      josef.t
      Den „Schwachsinn“ die katholische Religion ist die einzig richtige und hat den
      einzig richtigen „Gott. (…….)
      Kennst Du eine andere Religion die besser ist bzw. einen anderen Gott hat ?
      Wie schon geschrieben, im Gegensatz zum Islam oder zum Hinduismus hat sich die Kircher weiterentwickelt.
      Während der Islam mit der Scharia in der Steinzeit stehen geblieben ist. (sprich Frauenrechte -Homosexuelle.+++) Nicht viel besser im Hindu die Neugeborene umbringen wenn es ein Mädchen ist:
      Der Regierungen herrscht vor allem das Gesetz der Scharia, eine Trennung von Politik, staatlicher Ordnung wie bei uns gibt im Islam mit der Scharia nicht.
      Deswegen tun sich Muslime wohl schwer, sich bei uns zu integrieren, Frauen als gleichberechtigte Wesen anzusehen, sich unserer Kultur anzupassen bzw.unsere Gesetze zu respektieren.
      Was muslimische Männer aber sehr wohl können, mit den Vorwand sie wären “homosexuell“ , um politisches Asyl beantragen bzw. bei uns Schutz zu suchen, weil sie angeblich wegen ihrer homosexuellen Pathologie um ihr Leben bangen.

    • rota

      ein evangelischen Pastor ist deutscher Präsident, eine Pastorentochter ist Kanzlerin. ,Deutschland war/ist Papst AD, folglich ist Deutschland ein Gottesstaat

      • franz

        Als Gottesstaat wird ein Staat bezeichnet wo es keine Menschenrechte gibt, anstatt Grundrechte gibt es die Scharia mit den Propheten Mohammed..
        Dazu gehört Deutschland nicht.
        Wenn in Deutschland die Scharia eingeführt würde gäbe es weniger Immigranten.
        Warum flüchten die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge nicht nach Saud Arabien ? 🙂

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