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    Die Glasfaser-Regeln

    glasfaser internetNeubauten müssen ab sofort über geeignete Anschlusspunkte für das Glasfasernetz verfügen. Die Landesregierung hat am Dienstag Richtlinien erlassen.

    „Mit den Bestimmungen, die heute von der Landesregierung genehmigt wurden, übernehmen wir zum einen die staatlichen Vorgaben und kommen zum anderen auch dem Wunsch der Gemeinden nach einer einheitliche technischen Regelung nach“, erklärt IT-Landesrätin Waltraud Deeg.

    Ziel der Richtlinien ist es, in der Planungs- und Ausführungsphase die notwendigen Infrastrukturen für die Glasfaserverkabelung der Gebäude vorzusehen, sei es für bestehende Gebäude als auch für Neubauten. „Dadurch soll ein problemloser Anschluss an das Glasfasernetz zum Vorteil der Endkunden gewährleistet werden“, so Landesrat Richard Theiner, der die technischen Richtlinien der Landesregierung gemeinsam mit Deeg vorgelegt hat.

    Über das Glasfasernetz soll künftig der gesamte Daten- und Telefonverkehr erfolgen. Das für die schnelle Datenübertragung unattraktive Kupferkabelnetz wird indes progressiv aufgegeben.

    Die neuen Richtlinien treten umgehend in Kraft und sind für Neubauten und Gebäudesanierungen Pflicht. Für bereits bestehende Gebäude gelten sie als Empfehlung, um die Verlegung der Glasfaserleitungen zu erleichtern. Ausgearbeitet wurden die technischen Vorgaben von der KimaHaus-Agentur in Absprache mit dem Lenkungsausschuss „#wirvernetzen“, diversen Planungsstudios, Interessensverbänden und im Glasfaserbau spezialisierte Baufirmen.

    Nachzulesen sind darin die Pflichtbestimmungen, technische Hinweise, aber auch allgemeine Empfehlungen bei der Verkabelung von Neubauten bzw. bei der Anpassung bestehender Gebäude an die neuen technischen Anforderungen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, stellt die KlimaHaus-Agentur die nicht bindende Plakette „Gebäude vorbereitet für den Breitbandanschluss“ zur Verfügung.

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    Kommentare (6)

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    • hansi

      Wie bitte? – was wird denn noch alles Pflicht, zuerst das Klimahaus Standard B bzw. in naher Zukunft A, nun das Glasfasrenetzanschluss. Darf der Bauherr noch was elbst entscheiden außer blos zu zahlen – die Mehrkosten kümmern dem Land ja nicht – bisher war es immer so wer anschafft der zahlt, beim Land ist es wohl anders – verzapfen den einen Sch…. um den anderen

    • einereiner

      Sowas hat die Landesregierung nicht zu bestimmen! Die sind ja schlimmer als die EU, wann wird die Krümmung der Bananen vom Land geregelt?

    • yannis

      Was zum Teufel, muss an einen Haus anders sein wenn anstatt eines Kupferkabels ein Lichtleiterkabel bis in den Keller verlegt werden soll ?????
      Haben diese IT Landespolitiker einen Minderwertigkeits-Komplex sodass sie sich um witzlose Dinge kümmern oder ist er NUR Langeweile ?

    • vogelweider

      Mir würde es genügen, wenn endlich das Glasfaserkabel ans Haus herangeführt würde: wir warten seit Jahren! Ankündigungen, Ankündigungen, Ankündigungen …!

    • anarchoseppl

      Shittirol schreit förmlich nach zivilem Ungehorsam!

    • Wann wird denn endlich der Wettbewerb zur Gestaltung der Plakette „Gebäude vorbereitet für den Breitbandanschluss“ ausgeschrieben?

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