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    „Mann für alle Fälle“

    Der Freiheitliche Walter Blaas kommentiert süffisant die Berufung von Ex-LH Luis Durnwalder in den Autonomie-Konvent und in den SAD-Aufsichtsrat: Ohne Luis gehe bei der SVP gar nichts.

    „Ohne Altlandeshauptmann Durnwalder geht’s bei der SVP nicht“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann und Abgeordnete Walter Blaas und sieht in seiner Rückkehr auf die tagespolitische Bühne den Versuch die derzeitigen Schwächen der Landesregierung zu kaschieren.

    „Ob Autonomiekonvent, Verwaltungsrat der SAD oder Wunschbürgermeister für Bozen, Altlandeshauptmann Durnwalder wird zurück ins Südtiroler Tagesgeschehen geholt“, hält Walter Blaas fest. „Wahrscheinlich steckt der Versuch dahinter, mit der Integrationsfigur Durnwalder die Schwächen und Probleme der SVP zu überdecken, denn davon gibt es eine Menge. Die Gesundheitsreform, die Landwirtschaft, die Flüchtlingskrise und die soziale Schieflage im Land sind nur einige offene Baustellen an denen die Landesregierung erfolglos werkelt. Kein Wunder wenn die SVP wieder gerne an die alten ‚glorreichen‘ Zeiten anknüpfen möchte“, unterstreicht Blaas.

    „Während die SVP freiwillig die Region aufwertet anstatt sich auch für deren Auflösung auszusprechen und sich weiter an den römischen Zentralstaat kettet, schließt sich Durnwalder der Kritik der Opposition an“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann abschließend fest.

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    Kommentare (1)

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    • hansi

      Ja Herr Blaas geben Ihnen sogar recht, dass die Svp zurzeit sicherlich nicht glänzt , bzw. gar einiges im Argen liegt, jedoch wüsste ich nicht womit die Opposition herrvorsticht. Konstruktive Mitarbeit ist in der Politik leider von beiden Seiten ein Fremdwort und Utopie. Zurzeit ist es so, dass unsere gewählten Vertreter wohl das letzte Tafelsilber verscherpeln. Wir sind nicht Italien das stimmt, aber wir sind es die uns selber ausbooten und vernichten, ja wir schaffen das!

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