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    Florian kontert

    Florian kontert

    Landesrat Florian Mussner reagiert auf die immense Kritik seitens der Flughafengegner – und fordert, bei der Wahrheit zu bleiben.

    Florian Mussner nimmt die Kampagne der Flughafengegner zum Anlass, um zu einer gemäßigten und sachlichen Diskussion zum Flughafen aufzurufen. Die Landesregierung habe die Volksbefragung zur Flughafenentwicklung initiiert, sie sorge für transparente und korrekte Information und veröffentliche alle verfügbaren Informationen, so der LR, der betont, dass Anfeindungen nicht nachvollziehbar seien.

    „Den Vorwurf der Widersprüchlichkeit im Zusammenhang mit dem geplanten Übergang der Infrastruktur des Flughafens Bozen an das Land weise ich zurück“, sagt Mobilitätslandesrat Mussner.

    Laut den Flughafengegnern ist die Behauptung, dass ein „Nein“ bei der Volksbefragung den Flughafen Bozen einer ungewissen Zukunft, den staatlichen Behörden und dem Markt überlasse, aufgrund des geplanten Übergangs der Infrastruktur an das Land ein Drohszenario.

    Diese Kritik sowie die Kampagne der Flughafengegner nimmt Landesrat Mussner zum Anlass, um zu einer gemäßigten und sachlichen Diskussion zum Thema Flughafen aufzurufen. „Die Diskussion zum Thema Flughafen sollte auf sachlicher und nicht auf emotionaler Ebene geführt werden“, unterstreicht der Landesrat und betont, dass sich die Landesregierung für die Einstufung des Flughafens Bozen als Flughafen von regionalem Interesse eingesetzt habe, damit dieser in das Eigentum des Landes übertragen werden könne. „Damit ist ein Schritt zum autonomen Flughafen Bozen getan, dem mit einem Ja am 12. Juni ein weiterer folgen könnte“, so der Landesrat. Ob im Zuge dieser Übertragung auch weitere Kompetenzen übergehen, sei Gegenstand von Verhandlungen, so der Landesrat. „Die Vermögenslage hinsichtlich der Gründe, Gebäude usw. und der Betrieb des Flughafens sind zwei verschiedene Aspekte“, stellt Mussner klar und es sei unrealistisch anzunehmen, dass Südtirol hier von heute auf morgen einen Park oder ein Gewerbegebiet verwirklichen könne.

    „Alle Informationen, die von der Landesregierung öffentlich kommuniziert wurden, kann ich bestätigen“, unterstreicht der Landesrat, „und wir werden weiterhin großen Wert auf korrekte und sachliche Information legen“. Mussner lädt die Flughafengegner dazu ein, sich auf Fakten anstatt Unterstellungen zu stützen.

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    Kommentare (9)

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    • markusgufler

      Bevor die MeBo (zum großen Glück) so gebaut wurde wie sie heute zur Verfügung steht, gab es das Argument der Gegner, dass mit dem geplanten Verlauf – direkt neben der Etsch – ein Tanklastwagen umkippen und eine verheerende Naturkatastrophe auslösen könnte.

      Ich gebe zu, das kann theoretisch bzw. wenn es jemand darauf anlegt passieren. Aber wenn dieses Argument wirklich schlagend gelten sollte, dann dürfen wir fast gar nichts mehr und sollten eher anfangen die Streichliste zu diskutieren.

      Denn das ist das eigentlich Tragische: Alle (die breite Bevölkerung) will immer mehr. Damit meine ich nicht ne goldene Uhr oder das neue iPhone sondern dass heute über mangelnde Infrastrukturen und soziale Leistungen gemotzt wird, die vor nicht einmal 10 Jahren kaum denkbar waren. Ein Beispiel ist auch die Forderung der Grünen die Zug- und Bus-Kilometer mit noch mehr als den derzeitigen 75% zu subventionieren. Ja mit was denn, wenn GEGEN 9 von 10 Vorhaben der Steuergeld und Kapitalzufluss produzierende Privatwirtschaft gewettert wird als gäb’s kein Morgen.
      Klar ist Natur- und Umweltschutz wichtig. Und wir nehmen es in Zentral-Europa und noch spezieller bei uns hier auch sehr genau und wichtig. Das bestätigt sogar der Gegen-Alles-Dachverband. Nur übertreiben sollte man es jetzt dann doch nicht.

      • latemarbz

        Aber auch du, lieber Markus, solltest bei der Wahrheit bleiben. Wenn du schreibst “ ….dass mit dem geplanten Verlauf – direkt neben der Etsch – ein Tanklastwagen umkippen und eine verheerende Naturkatastrophe auslösen könnte.“, dann stimmt das nur, solange geplant war, die Schnellstraße auf dem Damm zu bauen! Sobald klar war, dass sie am Fuße des Damms verlaufen soll – was dann der Kompromiss war – wird auch niemand mehr einen solchen Blödsinn behauptet haben. Und vorher war es eine realistische Gefahr. Ok?

    • besserwisser

      das flughäfchen braucht es für das grödner tal nicht herr landesrat!
      trotz erderwärmung hat es auch in diesem jahr in gröden zuwächse gegeben. auch das grödner tal wird nicht untergehen!

    • im artikel ist ein fehler:
      der teil
      „dass sich die Landesregierung für die Einstufung des Flughafens Bozen als Flughafen von regionalem Interesse eingesetzt habe, damit dieser in das Eigentum des Landes übertragen werden könne“
      soll in wirklichkeit heissen:

      „damit dieser in das eigentum von ingomar gatterer übertragen werden könne“.

    • latemarbz

      Es ist gut, dass der Landesrat dies hiermit klar stellt. Die Vertreterin des ABD heute in der Anrufsendung auf Rai-Südtirol hat aber noch das Gegenteil behauptet. Soll er doch den Vorwurf denen machen! Außerdem hat sie behauptete, dass die Flugzeugabgase nur 0.1% zur Luftverschmutzung beitragen werden. Da müssen sich die Befürworter auch einmal einigen; der Landeshauptmann hat von 0.6% und nach einem Diskussions-Einwand ließ er auf auf kapp über 1% handeln. Der Dachverband hat von einer fünffachen NOx-Belastung gesprochen, dabei sind die NOx nur ein kleiner Teil der Abgase. Bei einer Studie wurden über 50 verschiedene Schadstoffe und Umweltgifte und deren Nachfolgeverbindungen an Flughäfen erhoben. Beim Umweltbericht des ABD werden nur 5-6 davon erhoben und angeführt! So ist es leicht auf niedere Zahlen zu kommen. Ein ähnliches Chaos an Infos liefern die Befürworter was die Anzahl der Flugbewegungen betrifft. Wenns angenehm ist, wird die Mindestzahl als Durchschniittswert erwähnt, mit denen die Ziele aber nicht erreicht werden können. Verschwiegen wird auch immer, dass man vor allem auf Charterverkehr setzt. Das heißt, viele Starts und Landungen zu Spitzenzeiten, vor allem am Wochenende, wenn die Menschen in der Umgebung sich erholen wollen – auch am Montiggler- und Kalterer-See!!

    • lissnamol

      Viele Starts und Landungen prophezeien die Gegner. Die Befürworter sprechen von durchschnittlich fünf Starts oder Landungen pro Stunde. Das heißt auch mal keine Starts oder Landungen in der Stunde.
      Und wenn die Behauptung der Gegner von den „vielen Starts und Landungen“ stimmt, dann freue ich mich schon auf die vielen Leute, die anreisen und irgendwo nächtigen werden, essen werden, einkaufen gehen usw. Wenn die Behauptung der Gegner zutrifft, dann wäre es ja gerade töricht, diese Chance nicht zu nutzen, bzw. anderen die Chancen zu überlassen. Deshalb: Erst recht für ein Ja zum Flughafen!

      #
      #Also bitte bleiben wir auf dem Boden der Realität.

      , unter anderem hoffentlich auch unsere guten Weine, unsere Milchprodukte und unser Obst. ich, wie bescheuert wir denn sein müssten,

      • latemarbz

        Du bist ein Befürworter, oder? Du schreibst: „Die Befürworter sprechen von durchschnittlich fünf Starts oder Landungen pro Stunde“ dann rechne mal zusammen, wie viele das am Tag sind!
        Interessant ist ja der Schlusssatz: gute Weine, Milchprodukte, Obst und „ich“ – wie bescheuert wir denn sein müssten!

    • george

      ‚Natürlich lügen nur die Gegner und die Wahrheit verkünden nur die Befürworter‘. Schon allein diese Aussage, die man aus Ihrer Aussendung herauslesen kann, Herr Mussner, lässt erkennen wer es hier tatsächlich auf das Lügen drauf anlegt.

    • gerry

      Mussner soll die Wahrheit sagen. Das Gesetze dass diese regionalen Flughäfen zum Land kommen wurde 2015 verabschiedet und ging im Jänner 2016 in Kraft. Dass weiterhin Militär und kleinere Flieger abheben ist nicht das Problem aber für Flieger Typ A 319 ist dieses sensible Gebiet wo ca. 150.000 Menschen wohnen nicht geeignet.

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