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    Die Gamper-Tagung

    Kanonikus Michael Gamper

    Kanonikus Michael Gamper

    Vor 60 Jahren ist Kanonikus Michael Gamper gestorben. Am Freitag findet im Kolpinghaus in Bozen eine Tagung statt.

    Am Freitag, 15. April jährt sich der 60. Todestag von Kanonikus Michael Gamper.

    An seinem Jahrestag findet eine Gedenkfeier im Dom zu Bozen mit anschließender Kranzniederlegung am städtischen Friedhof Bozen-Oberau statt.

    Am Nachmittag wird die Tagung „Kanonikus Michael Gamper und seine Zeit“ im Kolpinghaus Bozen veranstaltet.

    Kanonikus Michael Gamper war nicht nur Präsident der Athesia Verlagsanstalt oder Chefredakteur der „Dolomiten“. Er war – in seiner Zeit – als Verteidiger seiner Heimat über die Landesgrenzen hinaus verehrt und geschätzt. „Sein unermüdlicher Kampf für die Rechte der Südtiroler, für Sprache und Kultur, sein beharrliches Einfordern grundlegender Menschenrechte und der unerbittliche Widerstand gegen Faschismus, Nationalsozialismus und Unterdrückung bleibt bis heute, 60 Jahre nach seinem Tod in Erinnerung“, heißt es in einer Aussendung des Hauses Athesia.

    Es sei nicht selbstverständlich, dass die SüdtirolerInnen heute in Bezug auf Sprache, Kultur und Menschenrechte selbstbestimmt lebten, daher sei  der Todestag von Kanonikus Michael Gamper Anlass an den großen Südtiroler zu erinnern.

    Die Athesia AG gedenkt Michael Gamper mit einer feierlichen Messe am Freitag, 15. April um 9.00 Uhr im Dom zu Bozen. Die Messgestaltung erfolgt durch Kanonikus Johannes Noisternigg, Vorsitzender des Athesia Beirates, die musikalische Leitung hat Domkapellmeister Tobias Chizzali.

    Im Anschluss an die heilige Messe findet die Kranzniederlegung am Stadtfriedhof Bozen-Oberau statt.

    Anlässlich des 60. Todestages findet am Freitagnachmittag die vom em. Univ.-Prof. Dr. Rolf Steininger organisierte Tagung „Kanonikus Michael Gamper und seine Zeit“ im Kolpinghaus von Bozen statt.

    Im Rahmen der Tagung werden insgesamt sieben Referenten Programmpunkte aus dem Leben und der Zeit von Kanonikus Michael Gamper thematisieren. Univ.-Prof. Dr. Rolf Steininger leitet in die Tagung mit dem Referatstitel „Kanonikus Michael Gamper und seine Zeit“ ein.

    Steininger bezieht sich dabei auf die Persönlichkeit Michael Gamper. „Hinc cetereos excoluimus: die faschistische Südtirolpolitik am Beispiel des Bozner Siegesdenkmals“ ist der Themenschwerpunkt, den Dr. Hannes Obermair näher beleuchtet. Univ.-Prof. Dr. Federico Scarano aus Neapel zeigt mit „Mussolini e Hitler“ die verhängnisvollen Beziehungen zwischen Hitler und Mussolini für beide Nationen auf. Weiterführend nimmt Ass.-Prof. Dr. Eva Pfanzelter mit „Die Option“ Stellung zu Neuorientierung der Südtiroler Gesellschaft im Nationalsozialismus. Univ.-Prof. Dr. Josef Gelmi führt diese Thematik noch weiter aus und beleuchtet unter dem Titel „Kirche und Option“ die Stellung der Kirche während der Zeit der Option.

    Im Rahmen des letzten Tagungspunktes geht Univ.-Prof. Dr. Steininger auf eines der Kernthemen von Kanonikus Michael Gamper ein: „Statt Selbstbestimmung Autonomie“ thematisiert das Abkommen von Karl Gruber und Alcide De Gasperi abschließend.

     

     

     

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