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    Sinkendes Schiff

    Sinkendes Schiff

    Nun gibt es erste politische Reaktionen auf die „Flucht“ der vier Südtiroler Serie-A-Eishockeyclubs nach Österreich in die EBEL 2.

    Die vier Südtiroler Eishockeyclubs der Serie A, Bruneck, Gröden, Sterzing, Ritten und mit ihnen zwei Clubs aus dem Trentino, werden aller Voraussicht nach in der nächsten Saison in der Österreichischen „EBEL 2″ Liga spielen.

    Das hat die TAGESZEITUNG am Wochenende enthüllt

    Nun gibt es eine erste sp0rtpolitische Reaktion.

    „Dies wäre eine echte Revolution im Sportbereich, zumal es dann keine italienische Serie A Hockeymeisterschaft mehr geben würde“. schreibt Bernhard Zimmerhofer von der Süd-Tiroler Freiheit am Montag in einer Aussendung.

    Der Landtagsabgeordnete schreibt weiter:

    „Eine Liga, die bisher oft wegen ihrer chaotischen Organisation in allen Belangen aufgefallen ist. Dafür wird es dann eine zweite österreichische Liga (EBEL 2) mit zwölf bis 20 Mannschaften geben. ,Eine solche Liga würde einem wahren Quantensprung gleichkommen, sowohl qualitätsmäßig als auch in Sachen Organisation und Marketing‘, betont ein hoher Sportfunktionär in der TAGESZEITUNG.

    Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit hat schon viele Projekte für eine Unabhängigkeit im Sportbereich auf den Weg gebracht und wir werden dieses Vorhaben mit Nachdruck weiter vorantreiben. Die Initiative der Südtiroler Eishockeyvereine findet natürlich unsere volle Unterstützung, andere Vereine und Verbände sollten sich diese als Beispiel nehmen.“

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    Kommentare (5)

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    • jennylein

      Einfach unterste Schublade Herr Zimmerhofer! Eishockey hat mit Politik zum Glück nichts am Hut. Habens sie sonst als Landtagsabgeordneter nichts zu tun? Hallo Herr Zimmerhofer, in der 2.österreichischen Liga spielen schon jetzt slowenische Vereine. In der Ebel spielen Vereine aus Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien und Italien. Sollte die Ebel2 Realität werden, dann wird höchstwahrscheinlich auch Asiago und Cortina daran teil nehmen. Obwohl sich Valpellice und Mailand noch nicht geäußert haben, kommen auch diese beiden Vereine in Frage.

      Die STF hat für die Unabhängigkeit im Sportbereich rein gar nichts auf den Weg gebracht und die Initiative südtiroler und italienischen Eishockeyvereine können auf ihre Unterstützung wahrlich verzichten. Diese ist nähmlich einzig kontraproduktiv.

      • einereiner

        Bravo Zimmerhofer! Vollkommen richtig. Das sinkende Schiff Italien mit den unfähigen Organisationen werden noch viele Südtiroler verlassen. Auch die Fussballer wären mit Österreich besser dran….laut Fifa-Weltrangliste sowieso! Spielt Italien noch in Europa oder schon in Afrika?

        • menasa

          @einereiner
          besser ist Klappe halten wenn man schon vom Fussball nichts versteht, oder auf deinen geliebten Tiroler Almen eine Meisterschaft mit Deinesgleichen spielen, organisiert von STF, BU, SSB, VSS usw.

    • menasa

      Genau!
      jennylein hat vollkommen recht und das gilt nicht nur für Eishochey;
      STF, Zimmerhofer&Co. und andere politische „Sportexperten“ können sich um kulturelle Dinge kümmern, aber sollen ihre Hirngespinste nicht für sportliche Belange missbrauchen.

    • drago

      Wie die Vereinsvertreter selbst zugeben, dürfte die sportliche Qualität eher abnehmen. Die Mannschaften hatten in der Serie A weitaus mehr Auslänger als die bisherigen INL-Mannschaften und dies war ja einer der Diskussionspunkte. Jetzt werden die ex-Serie A-Manschaften, was Transferkartenspieler angeht, abspecken müssen. Ein Hinweis darauf, dass die sportliche Qualität eher niedriger als in der Seria A angesiedelt sein wird, ist auch die Tatsache, dass die österreichischen Vertreter aus der INL kommen, an der in der Vergangenheit ja bereits südtiroler Vereine aus der Serie B teilgenommen haben und sich dabei mehr als achtbar geschlagen haben.
      Die Hoffnung der jetzigen Serie A-Vereine dürfte mehr in Richtung bessere Vermarktung und Organisation gehen als in Richtung sportliche Qualität.
      Politische Hintergründe dürften so ziemlich fehlen und der Einfluss der Süd-Tiroler Freiheit in dieser Angelegenheit gegen Null gehen.

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