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    „Gutscheine statt Geld“

    „Gutscheine statt Geld“

    Die Landesregierung möchte Einwanderer-Eltern künftig Gutscheine für die Kleinkindbetreuung anstelle des Landeskindergeldes geben. Ulli Mair freut sich.

    Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrätin Waltraud Deeg möchten dadurch Missbräuchen entgegenwirken und den Spracherwerb von Migrantenkindern verbessern. Die Freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair zeigt sich in einer Pressemitteilung über diesen Schritt erfreut, auch wenn er laut Mair lange auf sich warten ließ.

    „Mit Kompatschers Vorschlag, Einwanderer-Eltern für ihre Kinder künftig Gutscheine statt Geld auszuhändigen, wird eine Freiheitliche Urforderung endlich Realität. Wir begrüßen diesen Vorstoß der Landesregierung, eine späte Einsicht ist immerhin besser als gar keine. Ich darf daran erinnern, dass wir Freiheitliche zuletzt mit einem Beschlussantrag im Landtag im Oktober 2014 genau ein solches Gutscheinsystem für Familien forderten. Unser Antrag wurde jedoch von der SVP-Mehrheit damals abgelehnt“, unterstreicht Mair.

    Mit einem Gutscheinsystem werden Eltern Leistungen, die direkt den Kindern dienen, durch die öffentliche Hand finanziert. Dies garantiere laut Ulli Mair, dass die Leistungen den Kindern zugutekommen und ein Missbrauch des Kindergeldes nicht stattfinden kann. Insbesondere bei Zuwandererfamilien bestehe nämlich der Verdacht, dass das Landeskindergeld bei den Eltern und nicht den Kindern landet.

    „Zuwandererfamilien, die besonders kinderreich sind, verschaffen sich dadurch eine Zusatzeinnahme“, so Mair.

    „Die Landesregierung soll nun zu einer raschen Umsetzung der angekündigten Maßnahme schreiten. Landesrat Richard Theiner versicherte mir bereits in der Vergangenheit, dass man ein Gutscheinsystem grundsätzlich gut finden würde, es aber erst rechtlich prüfen lassen müsse. Mittlerweile ist einige Zeit verstrichen. Nun müssen den Worten auch Taten folgen!“, fordert Mair.

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    Kommentare (1)

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    • yannis

      >>>Insbesondere bei Zuwandererfamilien bestehe nämlich der Verdacht, dass das Landeskindergeld bei den Eltern und nicht den Kindern landet<<<

      Es besteht nicht nur der Verdacht, es ist so !
      Aber auch andere "Kostgänger" des Staates setzen Geldbeträge die den Kindern gelten, in Tabak und Alkohol um, oder verzockken es in Spielhallen. Die Kinder dürfen sich bestenfalls an den Qualm und der Alkohol-Fahne erfreuen.

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