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    Baubeginn am Brenner

    Die Bauarbeiten für den Grenzzaun am Brenner haben am Montag begonnen. Die Details.

    Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Montagabend berichtet, haben am Brenner die Bauarbeiten für das geplante Grenzmanagement begonnen.

    Die Struktur hat – so erklärte der Tiroler Polizeichef Helmut Tomac – eine Länge von 250 Metern. Betroffen seien sowohl Autobahn als auch Staatsstraße. Die Leitplanken werden durch die Asfinag abgebaut. Unebenheiten werden bereinigt.

    Bald soll der Autobahnbereich überdacht werden, damit die Kontrolltätigkeit auch bei Schnee oder Regen möglich ist.

    Wie die „diePresse.com“ berichtet, soll Ende Mai das Grenzmanagement inklusive Zaun endgültig stehen. Wann die Personenkontrollen effektiv beginnen, ist indes noch nicht klar. Das sei von den Migrationsströmen abhängig.

    Laut ANSA sollen die Verkehrskontrollen auf einem Parkplatz nördlich der Grenze durchgeführt werden. Auch soll ein Registrierungszentrum für Flüchtlinge aufgebaut werden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (12)

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    • franz

      Wie Kurz in Bozen unmissverständlich festgestellt hat werde Österreich ihre Haltung nicht ändern und ihre Grenzen schließen sollt Italien nicht ihren Aufgaben nachkommen und wie in der Vergangenheit weiter hin Flüchtlinge unkontrolliert aufnimmt bzw. weiterzuwinken versucht.
      Ähnlich äußerte sich auch Innenministerin Johann Mikl-Leitner, in Rom beim Innenministertreffen mit Innenminister Alfano -Italien.
      Innenminitser Alfano und seine linken Freunde sehen es natürlich immer anders bzw. versuchen es anders darzustellen.
      Und so kommtes es halt wie es kommen musste.
      Dass so ein Zaun trotz gewalttätigen Immigranten, die Polizisten mit Eisenstangen einschlagen und diese mit Steinen bewerfen und Polizisten als Terroristen bezeichnen den Ansturm standhalten zeigt die Grenze in idomeni.

    • einereiner

      Danke SVP, ihr schlaft seit 20 Jahren (eingeschläfert von Durnwalder) und nun sind wir auf der falschen Seite des Zaunes.
      Stellt den Zaun südlich von Salurn auf, da gehört er hin. Los von diesem afrikanischen Staat.

    • morgenstern

      ……… Schutzmacht anrufen und durchläuten lassen.

    • issy

      Was ist dem Menschen neben den Grundbedürfnissen noch wichtig? Ich denke große Emotionen.
      Große Emotionen kann man sich zum Teil kaufen, indem man z.B. in ein Musical oder ein Konzert geht, Abenteuer-Reisen macht usw.
      Oder ein guter Geschäftsabschluss, eine bestandene Prüfung und aufregende Beziehungen…

      Was tun aber Menschen, die nicht über viel Geld verfügen oder nur ein langweiliges Leben führen?
      Sie sehnen sich nach großen Emotionen!

      Für mich ist durchaus verständlich, dass gerade viele Arbeitslose in Deutschland in der Flüchtlingshilfe sehr engagiert sind. Denn gerade im Umgang mit Flüchtlingen gibt es eben diese, die große Emotionen:
      Familienzusammenführungen, Teilnahme an traurigen Schicksale und vor allem das Gefühl ein Retter zu sein.
      Wenn die Flüchtlinge einfach mit dem Flugzeug gekommen wären, dann hätte es diesen Hype sicher nicht gegeben.
      Dadurch, dass die Flüchtlinge erst die gefährliche Tour nach Europa durchleiden und überstehen mussten wurden, sie zu den neuen Helden und als solche beklatscht und gefeiert.

      Nur sind diese Emotionen alles andere als kostenlos. Und vor allem zahlt dafür nicht nur der, der die großen Emotionen genießen kann.

      Sicher, die Bankenrettung hat enorm viel gekostet, ob letztendlich die Bankenrettung oder die Willkommenskultur für Migranten mehr kosten wird?

      Momentan sieht es jedoch danach aus, also ob die Migrantenkrise die EU schneller zu Fall bringen wird. Statt europaweit das Asylgesetz so anzupassen damit der Missbrauch nicht mehr möglich ist, zudem eine geregelte Einwanderungsmöglichkeit nach Kanadischem Muster einzuführen und die Außengrenzen zu schützen, werden wieder innerhalb Europas Grenzen gezogen.

      Die Schuld hat meiner Meinung nach jedoch nicht Österreich.
      Die EU hat vor allem aufgrund der maßlosen deutschen Selbstüberschätzung und Merkels Alleingangs ohne Einbeziehung der restlichen EU-Länder versagt.

      • yannis

        >>>>Nur sind diese Emotionen alles andere als kostenlos. Und vor allem zahlt dafür nicht nur der, der die großen Emotionen genießen kann.<<<<

        Ich zehre immer noch von den "Emotionen" die ich Dank des Bescheides über deutlich erhöhte Grundbesitzabgaben, die Anfang dieses Jahres von der Gemeindeverwaltung ins Haus trudelten.
        Wohlgemerkt: es handelt sich um Grundbesitz der mit bereits versteuerten Einkommen erworben ist, zudem ist für jeden Nagel am Haus auch ordentlich Mw.St. bezahlt worden, außerdem durfte beim Erwerb des Grundstückes selbstverständlich "Grunderwerbsteuer gezahlt werden.
        Also reichlich Emotionen die ich mir selbst bezahlen darf, im Gegensatz zu denen die im übrigen auch nur von den Steuern der "Malocher" leben und sich ihre Emotionen auf Kosten der Allgemeinheit leisten können
        Übrigens: Dein letzter Absatz bringt es bestens auf den Punkt.

    • franz

      Die Willkommenskultur- Flüchtlingspolitik von Merkel und den Linken von der Regierung Renzi ist nicht mehr nachzuvollziehen Wer im Mülleimer der Geschichte landet, wird hoffentlich bald der verantwortungsvolle Wähler europaweit entscheiden. Auf jeden Fall gehören Leute dort hinein, die aus Profitsucht mit mörderischen, menschenverachtenden Regime Bündnisse schmieden. In diesem Punkt schreibt sogar die linke TAZ die Wahrheit und zeigt auf der Titelseite der Ausgabe vom 4.1.2016 unter der treffenden Rubrik “Eine barbarische Liaison” Mutti zusammen mit den Oberhenker und Schlächter von Riad.
      Ähnlich ist es mit der Regierung Renzi einerseits lässt Italien hunderttausende unkontrolliert einreisen mit den Ziel sie unregistriert durchzuwinken. Anderseits schließt gerade die linke Regierung Renzi mit Saud-Arabien Katar Kuwait Waffenlieferungsverträge mit den Oberhenker und Schlächter von Riad ab die den IS finanzieren. Genauso hätte sich Churchill mit Hitler und Himmler treffen können, um ein “Rettungsplan” für die Juden Europas auszuhandeln.

    • homoerektus

      Egal, österreich mit Deutschland haben mehr Türken und Moslems als Italien, wenn irgend einer nach süden will halten auch wir ihn auf.
      S……………..sssss Östereich

    • horst

      „Grenzmanagement“ ist ein schöner Begriff. Außerordentliche Situationen erfordern außerordentliche Maßnahmen, das ist natürlich nachvollziehbar. Das Problem in Zukunft wird aber Libyen sein, sobald der Daesch aus Syrien „vertrieben“ ist. Dort braut sich was ordentliches zusammen und das vor unserer „Haustüre“. Es wird bereits angedacht Privatarmeen dort einzusetzen um die Lage wenigstens halbwegs zu stabilisieren… Wiedereinmal ein unbedachter Eingriff des „Westens“. Hat der Tod Gaddafis wirklich zur Besserung der Lage in Libyen beigetragen?

    • franz

      Wie Kurz in Bozen unmissverständlich und kurz festgestellt hat werde Österreich ihre Haltung nicht ändern und ihre Grenzen schließen sollt Italien nicht ihren Aufgaben nachkommen und wie in der Vergangenheit weiter hin Flüchtlinge unkontrolliert aufnimmt bzw. weiterzuwinken versucht.
      Ähnlich äußerte sich auch Innenministerin Johann Mikl-Leitner, in Rom beim Innenministertreffen mit Innenminister Alfano -Italien.
      Innenminister Alfano und seine linken Freunde sehen es natürlich immer etwas anderes.
      So gesehen haben hat Österreich klar Stellung bezogen und F. Kronbichler sollte den italienische Botschafter einbetsellen und ihn ein paar Fragen stellen zur Haltung der Regierung Renzi .
      Wenn die Ideale schweren Schaden genommen haben, dann liegt die Schuld bei Italien.
      “Ob in der Tatsache selbst, dass es am Brenner den berüchtigten Sperrzaun demnächst gibt – oder ob Österreich mit seiner Mobilmachungsrhetorik Flüchtlinge gleich wie Partnerländer nur beeindrucken will. Beides sei gleichermaßen verwerflich.“(……)
      Verwerflich ist, dass sich Italien nicht .
      Ein Kommunikationsproblem mit den Rest der EU-Staaten hat die Regierung Renzi .
      Nicht ohne Grund hat Brüssel gegen Italien ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitethttp://www.repubblica.it/cronaca/2015/12/10/news/migranti_eurostat_in_italia_91_prime_richieste_asilo-129161067/
      Anstatt die Schutzmacht zu kritisieren bzw. zu behaupten die Mobilmachung am Brenner findet bei keinem demokratischen Partnerland Verständnis: nicht in Südtirol, nicht bei Italien, und selbst der Papst hat für seine Verhältnisse klare Worte des Bedauerns gefunden.“
      Deutschland ist Österreich für ihre Initiative dankbar, dass Österreich gemeinsam mit den Visegrád-Staaten die Grenzen kontrollieren. Alle EU Staaten sind gegen unkontrollierter Einwanderung – Abgesehen von den Visegrád-Staaten , Schweden-Dänemark-Frankreich
      Die einzigen die es nicht verstehen sind Realitätsverweigerer -naive Gutmenschen und die Linken vom PD – Celta Civica und SEL- gemeinsam mit SVP/PD und Grünen in Südtirol.

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