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    Die Niederlage

    Die Niederlage

    Der FC Südtirol hat am Samstag das Auswärtsspiel gegen Cremonese mit 1 zu 2 Toren verloren.

    Die Weißroten haben wie so oft in dieser Meisterschaft ein gutes Spiel abgeliefert, doch konnte der Gegner die Partie durch die bessere Chancenverwertung für sich entscheiden.

    Daran ändert auch der Treffer von Fink nichts, der Mannschaft erst zu spät auf die richtige Bahn gebracht hat.

    Der FC Südtirol zeigt sich nach dem Anstoß als aktivere Mannschaft. Der Ex- Cremonesespieler Kirilov bringt im Strafraum den Ball unter Kontrolle und passt auf Bandini, der eine Flanke knapp am Pfosten vorbeisetzt. Im Gegenzug gelingt Cremonese ein Sturmlauf gegen das Tor von Miori, wobei Scarsella zum Abschluss den Ball ins Toraus befördert.

    Die Gastgeber setzen nach und in der 5. Minute kommt Maiorino auf der Höhe des rechten Strafraumrandes an den Ball und setzt diesen mit einer sehenswerten Parabel unhaltbar ins Kreuzeck zum 1:0 Führungstreffer für Cremonese.

    Die Weißroten brauchen Zeit, um ins Spiel zurückzufinden, was Cremonese zur Erhöhung des Druckes veranlasst.

    In der 12. Minute überrascht Sansovini den Schlussmann Miori durch einen Weitschuss aus 50 Metern Entfernung. Nur durch eine blitzschnelle Aktion schafft es der weit außerhalb stehende Tormann den Ball noch abzufangen. Zwei Minuten später ist es wieder Miori, der Sansovini im Strafraum den Ball abnehmen muss.

    In der 18. Minute endlich gibt der FCS ein starkes Lebenszeichen durch Lima, der Kirilov einen freien Lauf in den gegnerischen Strafraum verschafft. Dort kommt dieser zu Fall, doch die Reaktion des Schiedsrichters bleibt aus.

    In der 28. Minute beendet Cremonese eine längere Phase, in der der FCS das Spiel beherrscht hat, ohne dabei jedoch daraus Nutzen zu ziehen. Lima verliert den Ball vor dem Strafraum an Brighenti, der das Geschenk nützt und nach einigen Schritten sofort einen Diagonalschuss zum langen Pfosten schickt, der nur knapp vorbei geht.

    Wieder setzt eine längere Phase der Stagnation ein, bevor Bassoli sich von seinem Gegner absetzen kann. Er bedient durch einen langen Pass Kirilov, der jedoch durch den schnell aus dem Strafraum laufenden Ravaglia noch abgefangen wird.

    Nach dem Seitenwechsel laufen beide Mannschaften unverändert auf. Die Gastgeber setzen ihr Spiel fort, immer wieder durch gefährliche Aktionen den Gegner zu binden. Scarsella beendet einen solchen Angriff mit einem Schuss knapp über die Latte.

    In der 53. Minute entsteht eine gefährliche, unübersichtliche Situation im Strafraum des FCS. Die weißrote Abwehr bringt den Ball nicht weg. Miori spielt zu kurz aus, sodass Brighenti zum Schuss kommt, den Miori abwehrt und erneut zurückspielt. Der Abstauber von Sansovini geht ins Toraus.

    In der 61. Minute spielt Bandini einen Freistoß als Flanke zu Mladen, dessen Köpfler aber in den Armen von Ravaglia endet. Mit solchen Aktionen lässt sich Cremonese aber nicht aufhalten, sondern im Gegenteil, es wartet auf seine Chancen. In der 67. Minute spielt Sansovini einen Eckball sehr kurz zu Maiorino, der wieder zurückpasst. Darauf hat Sansovini gewartet und schießt nun ins freigewordene lange Eck zum 2:0 für Cremonese.

    Während die Gastgeber sich noch über ihr Tor freuen stürmt Fink auf dem rechten Flügel nach vorne, dringt in den Strafraum ein und überwindet Formiconi. Nun ist der Weg frei und mit einer ruhigen Abgeklärtheit versenkt er den Ball zum 2:1 ins gegnerische Netz.
    Damit ist das Spiel wieder offen, doch keiner der beiden Mannschaften gelingen noch weitere Aktionen, so dass am Ende Cremonese die Partie 2:1 gewinnt.

    CREMONESE – FC SÜDTIROL 2:1 (1:0)
    Cremonese (4-3-3): Ravaglia; Gambaretti, Russo, Marconi, Crialese; Scarsella, Suciu (65. Formiconi), Bianchi; Sansovini (80. Pacilli), Brighenti, Maiorino (85. Zullo)
    Auf der Ersatzbank: Aiolfi, Bianco, Ferrara, Haouhache, Magnaghi, Ciccone
    Trainer: Fabio Rossitto
    FC Südtirol (3-5-2): Miori; Mladen, Tagliani, Bassoli (72. Gliozzi); Bandini, Furlan (54. Girasole), Lima (77. Bertoni), Fink, Crovetto; Kirilov, Tulli
    Auf der Ersatzbank: Lukas Demetz, Brugger, Sarzi, Tait, Cia, Spagnoli
    Trainer: Giovanni Stroppa
    Schiedsrichter: Alessandro Pietropaolo aus Modena (Orlando-Ragnacci)
    Tore: 5. Maiorino 1:0, 67. Sansovini 2:0, 69. Fink 2:1
    Gelbe Karten: Corvetto FCS, Furlan FCS, Scarsella CRE, Formiconi CRE

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    Kommentare (6)

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    • prof

      Jetzt wirds brenzelig,habe schon vor einiger Zeit hier geschrieben, Blödsinn von Play -Off zu schreiben,sondern schnellstens 43 Punkte zu erreichen um aus der Play -Out Zone heraus zu sein.
      Habe letzten Samstag nach dem Spiel gegen Lumezzane mit Fabian Tait gesprochen warum er nicht mehr spielt, nur Achselzucken und hofft doch noch wenigstens die letzen Spiele zum Einsatz zu kommen,heute umsonst gehofft.
      Stroppa und Piazzi sollen hier lesen!!!!
      Stroppa e Piazzi sevegliatevi prima che sia troppo tardi,devono giocare chi ci mette lanima e il cuore come Tait e Brugger,no Giocatori che a fine Stagione vanno via!!!!

    • prof

      Herr Pfeifer soll mein Kommentar den beiden oben genannten Herrn übermitteln!
      Der FCS spielt die nächste Saison wohl sicher mit Fink,Cia,Tait und Brugger,also
      warum diese Spieler die letzten 4 Spiele nicht einsetzen?
      Wollen beide Herrn einheimische Spieler nicht? Bei Piazzi wußte es man schon,aber ist jetzt auch Stroppa gleicher Meinung? Wenn schon, dann anda,anda,anda! Auf nimmer Wiedersehen.

      • markp.

        Sollen sie den Kiem auch gleich mit zurückholen? 😀 😀 😀

        Ich wünschte mir, mit dieser Katastrophenführung würde sich die Stadiondiskussion in Luft auflösen. Aber baut nur schön das Stadion für… naja.

    • mairwalter

      @prof
      ALLE Jahre wieder zu dieser Zeit antworte ich Ihnen mit den selben Worten auf einen ihrer Kommentare! 🙂
      Der Fisch stinkt vom Kopf!! Jedes Jahr die gleiche Leier! Wäre es nicht an der Zeit die GESAMTE Führung aus zu wechseln. JEDES Jahr sucht man den Schuldigen bei Spielern und Trainern! Wer macht es beim FCS erst möglich dass immer „i soliti brocchi“ spielen? Piazzi als Verantwortlicher gehört schon lange entfernt. Er mischt sich immer und überall ein, auch bei Situationen,bei denen er besser still sein sollte. Baumgartner verspricht alle Jahre den Aufstieg, um dann ALLEN außer sich und der Führung die Schuld zu zu schieben. Versprechen?? Ja das kann er! Ist aber damit AUCH in der Politik kläglich gescheitert…. 🙂

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