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Wer beerbt Rispoli?

Oberstaatsanwalt Guido Rispoli

Oberstaatsanwalt Guido Rispoli

Guido Rispoli denkt laut über einen Verzicht auf den Posten in Campobasso nach – am Montag lief die Wettbewerbsfrist für seine Nachfolge in Bozen ab.

(tom) Es wäre reichlich absurd, würde er es tun. Aber am Rande der Verhandlung im Fall Stein an Stein streute Noch-Oberstaatsanwalt Guido Rispoli ein Gerücht über sich selbst. Nämlich: Auf eine Amtsantritt als Generalstaatsanwalt von Campobasso zu verzichten, um den Durnwalder-Prozess und den Prozess Stein an Stein II in Bozen zu Ende führen zu können.

Die Folge wäre ein Disziplinarverfahren des Obersten Richterrats und eine automatische und sofortige Rückstufung als stellvertretender Staatsanwalt am Landesgericht.

Ein Szenario, das wie gesagt, wenig realistisch ist, denn Rispoli wird am 18. April seinen Dienst in Campobasso antreten.

Nach seinem Nachfolger in Bozen wird bereits gesucht.

Am Montag lief die Bewerbungsfrist ab, in wenigen Monaten sollte der Namen des neuen Bozner Oberstaatsanwalts feststehen. Bis Ende vergangener Woche hatten sich zwei Staatsanwälte für diesen Posten gemeldet: Markus Mayr, derzeit Vize Rispolis, und der stellvertretende Staatsanwalt Giancarlo Bramante. Ob sich am Montag noch jemand gemeldet hat, wird man in einigen Tagen wissen.

Als Favorit auf die Rispoli-Nachfolge gilt Markus Mayr, der dessen Funktion übergangsmäßig ab dem 18. April übernehmen wird.

 

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