Du befindest dich hier: Home » Südtirol » „Wir werden eingeschüchtert“

    „Wir werden eingeschüchtert“

    „Wir werden eingeschüchtert“

    Die Partinscher Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit sagen, sie würden von der Gemeindeverwaltung eingeschüchtert – weil sie kritische Fragen stellten.

    Die beiden Partschinser Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit, Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein, haben der Gemeindeverwaltung von Partschins vorgeworfen, Anfragen nur oberflächlich zu beantworten, ohne im Detail auf Fragen einzugehen.

    Im Rahmen der letzten Ratssitzung wurde deshalb den beiden Gemeinderäten mit rechtlichen Schritten gedroht. Gemeinderat Dietmar Weithaler findet die Androhung als Einschüchterungsversuch gegen die Opposition im Gemeinderat, die ständig unangenehme Fragen für die Gemeindeverwaltung aufwirft.

    Bei den bisherigen Ratssitzungen haben die Gemeinderäte Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein ihr Recht zur aktiven Mitarbeit nach bester Möglichkeit genutzt. Dazu gehört, Anfragen, Interpellationen und Beschlussanträge zu stellen. Durch Verständnisfragen wollen Weithaler und Gstrein auch weiterhin Akzente für einen offenen Diskurs schaffen.

    In Ausübung der Kontrollfunktion wachen Weithaler und Gstrein darüber, dass die Zielsetzungen hinsichtlich Durchsichtigkeit, Bürgernähe und Korrektheit der Verwaltung gewährleistet bleiben. Diese Punkte stellen für die Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit elementare Voraussetzungen für eine motivierte und auf Bürgerbeteiligung ausgelegte Ratsarbeit dar.

    „Mit fadenscheinigen Argumenten wurde ein Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit für die Veröffentlichung von institutionellen Mitteilungen der Ratsfraktion auf der Internetseite der Gemeindeverwaltung abgelehnt“, kritisieren die beiden Oppositionellen.

    Besonders beim umstrittenen Thema Umfahrung Rabland hoffen die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit, Weithaler und Gstrein, dass allen Lagern genügend Meinungsplatz eingeräumt wird. „Bürgerliches Engagement darf nicht zögerlich abgehandelt oder gar als lästiges Übel betrachtet werden. Letzthin hatte man bei der Gemeindeverwaltung von Partschins einen solchen Eindruck. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist es keine naive Illusion, wenn sich Politik und Bürger als Partner verstehen.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (6)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • george

      Seid getrost. In anderen Gemeinden ist es nicht anders. Sogar dort, wo der Gemeindenpräsident residiert, ist e nicht anders. Das ist die von SVP-Seite verstandene Demokratie, dass sich alles nach ihrer Pfeife richten sollte.

    • morgenstern

      Draußen in der Pampa lässt die SVP noch die Muskeln spielen während man, wie zur Zeit in Bozen, das letzte Aufgebot mobilisiert.

    • guyfawkes

      Diese Pressemitteilung ist sicher eine gute Basis für die Verbesserung der Zusammenarbeit.
      Ich habe selten so ein peinliches aufgesetztes inhaltsloses Gelabere von zwei Wichtigtuern wie dieses gelesen.

    • andreas

      Ein paar der gestellte Fragen wären interessant um sich ein Urteil zu bilden, ob die Einwände der SVP berechtigt sind oder nicht.
      Das Wort „Verständnisfragen“ im Artikel ist aber interessant. Es scheint als kapieren die Beiden nicht wirklich alles und geben dafür den anderen die Schuld, aber was soll´s, für die Süd-Tiroler Freiheit reicht es ja. 🙂

    • rablander

      .
      Es wäre vielleicht angebracht gewesen, wenn die Räte aller Fraktionen nicht das Spielfeld den Zuschauern überlassen hätten, sondern Ihre Meinung zum Thema gesagt hätten. Leider konnte sich kein einziger Rat (mit Ausnahme des Bürgermeisters und zweier Referenten) dazu aufraffen. Also hier haben vor allem die Räte nichts abgehandelt.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen