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    „Hätte nicht kandidiert“

    „Hätte nicht kandidiert“

    Die BM-Kandidatin des Movimento 5 Stelle, Caterina Pifano, greift ihren Kontrahenten Giorgio Holzmann frontal an – weil dieser den Renten-Vorschuss noch nicht zurückgegeben hat.

    TAGESZEITUNG Online: Frau Pifano, in Bozen bewerben sich 13 Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters. Sind das nicht zu viele?

    Caterina Pifano: Ich möchte vorausschicken, dass ich dabei bin, mein Deutsch zu verbessern, damit ich die Interviews künftig auch in Deutsch führen kann. Ja, das stimmt. Wir haben zu viele Kandidaten.

    Ist eine Stadt wie Bozen unter diesen politischen Voraussetzungen überhaupt regierbar?

    Es ist sehr schwierig. Die Stadt leidet unter einer extremen Zersplitterung und einer Desorientierung der politischen Klasse. Die Parteien stellen die Interessen ihrer Freunde und Familien in den Vordergrund – und eben nicht die Programme und Ziele für die Stadt. Wir sind die einzigen, die die Interessen der Bürger im Fokus haben.

    Wie wollen Sie die Politikkosten reduzieren?

    Wir werden alle Gehälter um die Hälfte reduzieren. Sollte ich Bürgermeisterin werden, verzichte ich auf mindestens die Hälfte meines Gehalts. Zudem wollen wir die versteckten Kosten beseitigen: zum Beispiel die Entschädigungen der Aufsichtsräte in den öffentlichen Gesellschaften. Einen City-Manager, der ein Gehalt von 250.000 Euro im Jahr bezieht, wird es unter mir nicht mehr geben. Wir wollen sauber machen. Aber es gibt noch etwas …

    Was denn?

    Es ist absolut unverständlich, dass unter den Bewerbern auch ein Kandidat ist, der seine Rentenvorschüsse noch nicht zurückgegeben hat.

    Sie meinen Giorgio Holzmann?

    Wenn ich er wäre, hätte ich mich nie der Wahl gestellt. Die Bürger wollen, dass die Vorschüsse komplett zurückgezahlt werden. Das ist die einzig korrekte Vorgangsweise. Ich weiß nicht, ob er bei der Wahl nicht ein blaues Wunder erleben wird.

    Interview: Matthias Kofler

    DAS GESAMTE INTERVIEW LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE: Was Caterina Pifano zum Flughafen und zum Verbrennungsofen sagt. Und was sie nach einem Sieg der Benko-Befürworter tun will.

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