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    Die 20-Prozent-Marke

    benko renderingDie Wahlbeteiligung beim Benko-Referendum bleibt hoch: Am Donnerstag haben fast 5.000 Personen abgestimmt.

    Die Zahlen sind bemerkenswert:

    Auch am Donnerstag sind viele BoznerInnen in die 28 Stimmlokale gekommen.

    4.909 Wahlberechtigte haben bis 20.00 Uhr ihre Stimme abgegeben. Insgesamt haben an drei Tagen 17.939 Personen Ja oder Nein zum Benko-Projekt gesagt – das entspricht einem Wert von 19,17 Prozent.

    Das verdeutlicht, wie sehr das Benko-Kaufhausprojekt die BoznerInnen bewegt.

    Auch für Kommissar Michele Penta ist die hohe Wahlbeteiligung ein Erfolg. Allen Unkenrufen zum Trotz nehmen die BoznerInnen das Angebot, in der Causa Benko mitbestimmen zu können, an.

    Vier Tage lang kann noch abgestimmt werden.

    Die bisherigen Wahlbeteiligung:

    Am Dienstag gingen 6.445 Personen in die Wahllokale (6,89 Prozent);

    Am Mittwoch waren es 6.585 Personen (7,04 Prozent);

    Am Donnerstag 4.909 (5,24 Prozent).

    Insgesamt haben bereits 17.939 Personen abgestimmt. 93599 Personen sind wahlberechtigt.

    Es bleibt also spannend, ob die 30.000er- oder sogar die 40.000er-Marke erreicht werden kann, was für eine Bürgerbefragung ein sensationelles Ergebnis wäre.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (8)

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    • gredner

      Jetzt weiss ich endlich, was mich beim Anblick dieses Herrn so stört! Es ist wie bei der Mona Lisa, die keine Augebrauen hat… Herr Benko hat so gut wie keine Wimpern!

    • gerecht

      April
      April
      der macht was er will …

    • martinsenoner

      Die beste Strategie, die Bürger zu den Urnen zu bringen ist, die Abschaffung des Quorums!
      Mich stört weniger das Gesicht im Vordergrund, als das Gebäude im Hintergrund 😉

    • realist

      Die Boznerinnen u. Bozner werden beweisen, dass wenn die Politik versagt, wie in den letzten Jahren um nicht zu sagen Jahrzehnt,
      dass Sie fähig sind das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

      Wenn man Sie lässt ????

      Da sieht man mal wieder, wie gut die bisher Verantwortlichen der Stadt Ihre eigenen Mitbürger kennen.
      Denn drauf zu kommen, die Bürger zu fragen, wäre wohl etwas zu viel verlangt.

      Auch so kann man an der Realität vorbei regieren !

    • george

      Interessant. Trotz einer gerichtlichen endgültigen Verurteilung von Benko in Österreich auch im Zusammenhang mit Steuerbestechung in Italien unter Berlusconi stellt man ihn immer wieder als leuchtendes Beispiel hin.

    • richard

      Ein neuer Anstrich würde dieser Zone aber nicht schaden. Warum wehrt man sich so sehr gegen diesen Investor? Ist man ihm neidisch, was er erreicht hat?

    • george

      Ja, rihard, das stimmt schon, dass diese Zone, aber auch andere Zonen einen Anstrich bräuchten, aber warum muss man sich gerade diesem Investor in dn Rachen werfen, wo am Ende verkehrsmäßig eine noch schlimmere situation heraufbeschworen wird. Müssen es immer Kaufhäuser sein, oder könnte man auch andere vielfältige Strukturen, die dort gefragt sind, setzen und alles auch mit dem Podrecca-Projekt vom Bahnhof verbinden mit mehreren Investoren, wo der Autobus-Bahnhof im Zentrum bleibt? Sollte es wirklich am Ende bei Benko-signa allein bleiben, dann werden sich die Bozner am Ende noch wundern, was sie sich da eingebrockt haben.

      • gredner

        Wenn Benko baut, wo kommt dann der Busbahnhof hin?

        Was bei einem internationalen Konzern wie Signa stört, ist dass er zur allgemeinen Staatsverarmung beiträgt indem er keine Steuern bezahlt, und stattdessen Geld durch Luxemburg schleust… Mir wären lokale Investoren, die ihre Steuern auch hier bezahlen, wesentlich sympathischer.

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