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    Grüne fordern Zelte

    Grüne fordern Zelte

    Die Grünen sprechen sich dafür aus, in Südtirol und im Trentino Versorgungseinrichtungen für „gestrandete“ Flüchtlinge einzurichten. Vorbild ist der Freistaat Bayern.

    Von Matthias Kofler

    Im Abschlussdokument des Dreier-Landtags heißt es vage: „Die drei Landtage sprechen sich für sogenannte Hotspots, also Registrierungszentren für die genaue Datenauffassung von Flüchtlingen aus.“

    Wo genau diese Hotspots aufgestellt werden sollen, darüber schweigt der Text. Ganz unterschiedlich fallen deshalb auch die Vorschläge der Teilnehmer am gestrigen Treffens am Brenner aus. Martha Stocker würde die Registrierungszentren am liebsten in Nordafrika und Kleinasien aufbauen. Die Südtiroler Grünen schlagen hingegen die Regionen Apulien, Friaul-Julisch Venetien und Sizilien vor, weil Flüchtlinge dort erstmals europäischen Boden betreten würden. „Der Brenner ist für Hotspots jedenfalls der falscheste Ort überhaupt“, betont Parteichefin Brigitte Foppa.

    Für Verwirrung sorgte gestern ein Statement des Tiroler Grünen und Landtagsvizepräsidenten Hermann Weratschnig. Dieser sagte gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“: „Um mittelfristig einen Grenzbalken am Brenner zu vermeiden“, seien Hotspots im Schengen-Raum Italien für Tirol von Bedeutung. „Dazu sollten in gemeinsamer Tiroler Verantwortung in Verona, Trento, Bozen, Franzensfeste und Sterzing Versorgungsstrukturen geschaffen werden.“

    Hotspots in Sterzing und Bozen? Aus Südtirol folgt sogleich das Dementi. „Wir sind nicht für die Errichtung von Registrierungszentren in Südtirol“, betont Brigitte Foppa. Vielmehr gehe es darum, nach dem Vorbild Bayerns in einigen Südtiroler Ortschaften Zentren bzw. Zelte zur ärztlichen Versorgung und Verpflegung von Flüchtlingen aufzubauen, die an ihrer Weiterreise über den Brenner gehindert werden. „Wir müssen auf solche Szenarien vorbereitet sein, sollte Österreich irgendwann die Grenzkontrollen starten und so Rückstaus verursachen“, sagt die Grünen-Abgeordnete.

    Bei einem gemeinsamen Treffen der Parteivertreter aus Südtirol und Tirol vor zwei Wochen am Brenner wurde ein gemeinsamer Forderungskatalog der Grünen erarbeitet. Darin heißt es unter anderem auch, dass Österreich sein Engagement zur (finanziellen) Unterstützung Italiens als Erstaufnahmeland verstärken sollte.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (3)

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    • franz

      Liebe Grünen Gutmenschen
      “Stocker würde die Registrierungszentren am liebsten in Nordafrika und Kleinasien aufbauen.“(…)
      Ob Frau Stocker das möchte bezweifle ich , sollte es jedoch so sein hätte sie einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
      Man kann zwar auf See keine Grenzzäune errichten, daher würde ich vorschlagen es so zu machen wie es die spanische Regierung macht. Die spanische Polizei fängt die Boote bereit vor der Küste Nordafrikas ab und bringt sie wieder dorthin zurück von wo sie gestartet sind.
      Oder einen Flugverkehr zwischen Palermo und Nordafrika oder Nigeria einrichten um alle Nichtkriegsflüchtlinge in dortigen Hot Spots unterzubringen 90 % der “Flüchtlinge “ sind ja keine Kriegsflüchtlinge, es handelt sich durchaus um jungen kräftigen schwarzen Männer im besten Alter die von keine Krieg flüchten , schon eher angelockt von den der linken und grünen Willkommenskultur mit deren falschen Versprechen. 4 Sterne Hotel – Abreit für alle.++++
      Bei 5000.000 Arbeitslosen in Italien und unsere junge Menschen müssen das Land verlassen um sich im Ausland eine Beschäftigung zu suchen ( Siehe Bericht Abwanderer )
      http://www.tageszeitung.it/2016/03/29/die-abwanderer/
      Nigeria ist drei mal so groß wie Italien und eines der größten Erdöllieferanten der Welt.
      Elfenbeinküste ein wunderschönes Land. ++++
      Non si arrestano gli arrivi nel Canale di Sicilia. Sei distinte operazioni hanno portato in salvo 730 extracomunitari
      – Lun, 28/03/2016 – 08:11
      http://www.ilgiornale.it/news/cronache/pasqua-sbarchi-arrivati-730-immigrati-1239869.html
      …. sono sbarcati 700 profughi in Sardegna e abbiamo preso le impronte solo a 9, gli altri si sono rifiutati. E il giudice stamattina ha liberato i tre scafisti arrestati“. Franco Maccari, segretario del Coisp della polizia, dà un’idea della situazione che c’è in Italia ospite da Virus, condotto da Nicola Porro su Rai2.
      http://tv.liberoquotidiano.it/video/politica/11892139/Numeri-choc-sulla-sicurezza-in-Italia.html

    • politikverdrossener

      Die „Grünen“ gibts in 200 Jahren bei uns nicht mehr. Den Islamstaat „Südtirol“ aber sicher.

    • andy

      Grün ist die Farbe des Islam!

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