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    Wo drückt’s?

    Patrizia Nogler, Lein Waltraud Deeg und Günter Sölva (Foto LPA rm)

    Patrizia Nogler, Lein Waltraud Deeg und Günter Sölva (Foto LPA rm)

    Das Projekt Verwaltungsinnovation 2018: Die BürgerInnen können online Vorschläge zum Bürokratieabbau unterbreiten.

    Das Projekt Verwaltungsinnovation 2018 zielt darauf ab, die Verwaltung effizient und bürgernah zu gestalten. Bis zum 25. April 2016 haben nun auch Bürger die Möglichkeit, Vorschläge online zu unterbreiten.

    „Es ist uns wichtig, auch die Bevölkerung miteinzubeziehen, um in Erfahrung zu bringen, wo Verwaltungsverfahren einfacher und effizienter abgewickelt werden können“, betonte Landesrätin Deeg bei der Vorstellung der Online-Plattform zum Bürokratieabbau.

    Bis zum 25. April 2016 haben die Bürger hier die Möglichkeit, ihre Vorschläge und Idee online abzugeben, und zwar unter der Adresse http://www.provinz.bz.it/buerokratieabbau.

    Zum Einsteigen genügen zwei Klicks auf „Wo drückt’s“ und „Geben Sie einen neuen Vorschlag ein“.

    Digitalisierung begleiten, zentrale Dienste stärken

    Über die Effizienz der Landesverwaltung befragt wurden bereits die Sozialpartner, die Führungskräfte und Mitarbeiter der Landesverwaltung. „Daraus haben wir bereits 200 Maßnahmen abgeleitet, welche das Potential für eine Reorganisation und Innovation der öffentlichen Verwaltung bieten und notwendig sind, um den Prozess der Digitalisierung zu begleiten und zentrale Dienste zu stärken“, betonte Patrizia Nogler, Leiterin des Landesorganisationsamtes.

    Wichtige Fragestellungen waren dabei laut Günter Sölva vom Organisationsamt, „ob die von der Landesverwaltung mehr als tausend erbrachten Dienstleistungen alle notwendig sind oder an einer anderen Stelle effizienter angeboten werden können, und wo es möglich ist, Abläufe zu vereinfachen bzw. zu beschleunigen.“

    Die Umfrage ist Teil des Projektes der Verwaltungsinnovation 2018, das im Oktober 2014 gestartet ist und wichtige Meilensteine vorsieht.

    Dazu zählen das Gesetz zur offenen Verwaltung, das nächste Woche im Landtag zur Debatte steht, die Aufgabenkritik, das neue Führungsgesetz, die Digitalisierung der Landesverwaltung, die Personalgesetz-Novelle und die Harmonisierung des Landeshaushaltes. Die Ergebnisse der Umfrage werden gemeinsam mit einem Maßnahmenkatalog noch innerhalb Mai 2016 der Landesregierung zur Diskussion vorgelegt. Auch nach dem Projektabschluss können Bürger auf der Online-Plattform zum Bürokratieabbau, Vorschläge und Ideen einbringen.

    „Es ist ein laufender Prozess, bei dem uns die Beteiligung der Bevölkerung sehr wichtig ist, damit am Ende eine runde Sache herauskommt“, so Verwaltungslandesrätin Deeg.

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    Kommentare (2)

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    • latemarbz

      “ Lein Waltraud Deeg “ – was ist eine Lein?

    • andreas69

      Eigentlich wäre es die Aufgabe der gewählten Volksvertreter und der Verwalter innovative Projekte für die Reform der Verwaltung zu entwickeln – dafür bekommen sie ihren Gehalt. Unter den Deckmantel der Partizipation werden die Bürger wieder einmal zum „Arbeiten“ eingespannt. Entweder haben wir eine repräsentative Demokratie oder eine direkte Demokratie. Die politischen Parteien sollten sich für eine Variante entscheiden, und wenn es geht, vor den Wahlen! Wenn sie sich für die 2. Variante entscheiden und dann an der Regierung sind, werden wir über ihre Projekte nach und nach abstimmen. Wenn nicht, sollen sie doch selber machen und auch die Verantwortung über ihre Arbeit übernehmen. Die Wähler werden dann am Ende der Legislatur bei den Wahlen über ihre Arbeit abstimmen.

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