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„Wir importieren Terror“

„Wir importieren Terror“

Für die Freiheitliche Ulli Mair ist klar: Terrorismus und die aktuelle Flüchtlingskrise hingen direkt zusammen. Die „Grüne Willkommenskultur“ sei fehl am Platz.

TAGESZEITUNG Online: Frau Mair, wie haben Sie auf die Anschläge reagiert?

Ulli Mair: Auf der einen Seite bin ich schockiert und mein Mitgefühl gilt den vielen Opfern. Auf der anderen Seite hat es mich aber erstaunt, dass dieser Anschlag nur wenige Tage nach der Verhaftung des Paris-Attentäters Abdeslam passieren konnte. Das ist doch etwas eigenartig und wirft kein gutes Licht auf die Arbeit der Sicherheitsbehörden, auch wenn ich selbst kein Sicherheitsexperte bin.

Ein Anschlag im Herzen Europas – kann man sich heute noch sicher fühlen?

Das ist schon länger so. Man hat ständig ein mulmiges Gefühl – und Angst ist der falsche Ratgeber. Ich halte aber nichts davon, dass man nach jedem Anschlag dieselben Parolen wiederholt. Wir wissen, wo die Ursachen dieser Anschläge liegen. Fakt ist, dass ein mächtiger Teil der Medien über diese Dinge nicht reden will. Dabei hat sich schon nach den Paris-Attentaten herausgestellt, dass drei der Terroristen als Asylsuchende über Griechenland nach Europa gekommen waren. Trotzdem wird nun wieder behauptet, die Anschläge hätten gar nichts mit der Migration und dem Islam zu tun. Ich kann diese Ausreden nicht mehr länger anhören. Ich weigere mich hinzunehmen, dass Anschläge heute zur Tagesordnung gehören. Europa hat mit seiner Integrationspolitik völlig versagt.

Was würden Sie anders machen?

Es braucht endlich richtige Antworten auf den islamischen Terror. Die Kundgebungen, die jetzt wieder abgehalten werden, sind zwar für einige Kreise hilfreich, aber sie lösen das Problem nicht. Wir haben es heute mit Parallelgesellschaften zu tun. Jene Politiker, die jetzt ihr großes Bedauern ausdrücken, frage ich, warum sie weiter an ihrer Willkommenskultur festhalten. Sie gestehen sich nicht ein, dass im Zuge dieser Einwanderungswelle alles Mögliche zuwege kommt und die Scharia nach Europa importiert wird. Es gilt, die Zelle der Terroristen aufzudecken, die Strafmaßnahmen zu erhöhen und alle verurteilten Asylsuchenden sofort auszuweisen. Darüber hinaus müssen des Terrorismus verdächtigte Häftlinge absolut isoliert werden, damit sie sich im Gefängnis nicht weiter radikalisieren. Denn die Gefängnisse sind mittlerweile zu „Universitäten“ für Kriminelle geworden.

Ist die Angst vor einem Rechtsruck in der Flüchtlingspolitik berechtigt?

Diejenigen, die jetzt wieder Angst vor rechts propagieren, sollten endlich zur Vernunft kommen. Es ist ungeheuerlich, wenn vonseiten der Grünen behauptet wird, sie hätten weniger Angst vor Islam und Terror als vor rechter Politik. Wenn das die Einstellung ist, dann Gute Nacht, Europa!

Interview: Matthias Kofler

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